Neu hier? Werde gleich Mitglied! Lies hier über die Vorteile.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

Unser Treffen am 22. Oktober 2015
in Norddeich


Das Waloseum ist eine Einrichtung
der Seehundstation Nationalpark-Haus und liegt nur fünf Kilometer östlich in Norden-Osterloog. Gleich um die Ecke befindet sich das einzige Automobil- museum an der Nordsee. Es lag also auf der Hand, beide Institutionen an einem Tag zu besuchen.

Wir werden sehr herzlich von der sehr netten Gästeführerin, Frau Bock, (2te von links) begrüßt. Sie studiert Meeresbiologie in Rostock und macht zur Zeit ein Praktikum in der Seehundstation und hier im Waloseum.

Im Ausstellungsbereich Wale ist eine Linie auf dem Boden aufgebracht. Diese ist 20 m lang und veranschaulicht, dass Wale die größten Tiere der Welt sind. Doch trotz ihrer imposanten Größe sind viele Arten vom Aussterben bedroht. Die Hauptursachen liegen in der zunehmenden Verschmutzung der Weltmeere sowie die Schifffahrt und die damit verbundene Lärmemission, welche die empfindlichen Sinnesorgane der Wale stören und Ihnen somit die Orientierung nehmen kann - ein häufiger Grund für gestrandete Wale. Der leider noch immer betriebene kommerziellen Walfang dezimiert den weltweiten Walbestand zusätzlich.

Dann zeigt uns Frau Bock anhand von Schautafeln die unterschiedlichen Arten der Wale (etwa 80). Sie sind keine Fische sondern Säugetiere, auch wenn man umgangssprachlich von "Walfischen" spricht. Daher verfügen Wale auch nicht über Kiemen sondern haben eine Lunge. Zum Atmen tauchen Wale an die Oberfläche um mit ihrem Atemloch Luft einzusaugen. Bei Ausatmen kommt durch das Blasloch die verbrauchte Luft heraus und eine hohe Fontäne spritzt nach oben. Diese kann bei manchen Walen über 10 Meter hoch steigen, besteht teilweise aus Wasser welches beim Auftauchen im Blasloch bleibt.

Wale leben in Familien, in großen sozialen Gruppen, die Tiere kommunizieren miteinander, trauern um tote Freunde, die Weibchen umsorgen ihre Babys. Und sie sind schlau, vor allem die zu den Zahnwalen zählenden Delfine. Die Familie der Delfine bildet mit ihren 33 bekannten Arten die größte Gruppe der Waltiere. Bis auf die Flussdelfine und einige Delfine leben alle Wale im Meer.

.
.
.

Der Höhepunkt der Ausstellung ist das präparierte Skelett des 15 Meter langen Pottwal-Bullen, der 2003 vor Norderney gestrandet ist.

Nach der Führung durch die Ausstellung "Wal" verabschiedet
sich Frau Bock und wir haben Gelegenheit,
die anderen Sehenswürdigkeiten des Museums zu erkunden.

Als Propaganda-Sender geplant und 1938/39 errichtet, war das Gebäude, in dem sich heute das Waloseum befindet, in der Nachkriegszeit als „Küstenfunkstelle Norddeich Radio“ bis 1997 im Dienst. Für die Besatzungen und Passagiere vieler Schiffe bestand durch die Küstenfunkstelle die einzige Verbindung zur Heimat. Von hier aus wurden auch Notrufe empfangen und weitergeleitet.
Zum Sendergebäude gehörten zahlreiche technische Einrichtungen im Umfeld, wie zum Beispiel ein Antennenfeld mit über 30 Einzelantennen. Die Größte war mehr als 130 Meter hoch.

In der Ausstellung „Vogelwelt der Küste“ im 1. Obergeschoss des Waloseums wird die artenreiche Vogelwelt unserer heimischen Küsten in beeindruckender Weise präsentiert.
Der Nationalpark Wattenmeer ist eines der vogelreichsten Gebiete Europas. Hier leben viele verschiedene Vogelarten, die sich den besonderen Gegebenheiten des Wattenmeeres angepasst haben. Sie bevölkern das Watt, die Felsenwände auf Helgoland, die Salzwiesen und Dünen an den Nordsee-Küsten und auf den Ostfriesischen Inseln. Manche sind das ganze Jahr hier, andere ziehen ihre Jungen auf oder machen auf ihren langen Flügen zwischen Winter- und Sommerquartier im Wattenmeer Pause, um sich an dem reich gedeckten Tisch zu bedienen.


Im Automobilmuseum

In der Erlebnisgastronomie "Boxengasse" wurde Schnitzel vom Schwein und Huhn, Pommes, Gemüsereis zum Sattessen und dazu Salat serviert.

Ganze 150 Fahrzeuge verschiedenster Zeiträume sind hier ausgestellt,
so auch Motorräder, Mopeds sowie Reklametafeln mit Wiedererkennungs- wert und Spielzeug der letzten 100 Jahre.

Auf 2000 m2 breitet sich die Präsentation aus, die wirklich ein breit gefächertes Angebot bietet, in dem jeder für sich etwas entdeckt. Fahrzeuge aus bekannten Film- und Fernsehproduktionen zählen zu den Exponaten; so zum Beispiel ein Trabant aus Go Trabbi Go oder auch ein Fahrzeug aus Der Bulle von Tölz. Ein Cadillac Eldorado von 1968, ehemals von Elton John gefahren und auch ein Fahrzeug von Berti Vogts sind in der Sammlung vertreten.


Fahrt zum Norddeicher Hafen

Im Yachthafen befindet sich das "Skipperhuus Norddeich". Hier hatte ich zum Abschluß dieses "Museumtages" Plätze für unsere Gruppe reserviert. Vom Café-Restaurant hat man eine sehr gute Aussicht auf die Nordsee und den Fährhafen. Leider war das Wetter nicht so schön wie erhofft. Dann kann man nämlich die Inseln Juist und Norderney liegen sehen.


Impressum:
Fotos: dolomiti, ernibird
Bildbearbeitung: dolomiti
Text: ernibird

Artikel Teilen


Artikel bewerten
5 Sterne (14 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:


4 4 Artikel kommentieren
Regional > Ostfriesland > MITGLIEDER-TREFFEN > Treffen 2015 > 22. Oktober 2015 - Norddeich