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Knochengesund ins neue Jahr:

Der Einfluss von Rauchen und Alkohol auf Osteoporose

Das neue Jahr ist da und damit auch die Zeit für die guten Vorsätze. Mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren, mit dem Rauchen aufhören und weniger Alkohol trinken – all das sind ganz typische Vorsätze, die sich insgesamt sehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Das gilt ganz besonders auch für die Gesundheit Deiner Knochen. Ein Ende dieser schädlichen Angewohnheiten kann nämlich auch der Vorbeugung von Osteoporose (=Knochenschwund) dienen.

Frau mit Gipsarm

Du hattest in der jüngeren Vergangenheit bereits einen Knochenbruch, dem eine Osteoporose zugrunde liegen könnte – eine so genannte Knochenschwundfraktur? Dann ist es auf jeden Fall an der Zeit, einen gesünderen Lebenswandel anzustreben. Denn nach einer Knochenschwundfraktur ist das Risiko für eine weitere Fraktur bis zu 5-fach erhöht.

Rauchen ist ungesund, das ist kein Geheimnis. Unter anderem erhöht es das Krebsrisiko, schädigt die Lunge, wirkt sich negativ auf die Potenz aus und sorgt für einen hohen Blutdruck. Wenige wissen jedoch, dass Rauchen auch den Knochenabbau beschleunigt und somit das Risiko erhöht, an Osteoporose zu erkranken oder weitere Knochenschwundfrakturen zu erleiden.

Person lehnt Zigarette ab

Neben zahlreichen anderen negativen Auswirkungen auf den Körper fördert Rauchen die Entstehung von Arteriosklerose, einer Erkrankung, bei der sich die Blutgefäßwände verengen und verhärten. Die Folge ist, dass der Blutfuss eingeschränkt wird.

Zudem wird mit jeder Zigarette das giftige Gas Kohlenmonoxid eingeatmet. Das Kohlenmonoxid gelangt ins Blut und erschwert die Sauerstoffaufnahme, weil es sich leichter mit den roten Blutkörperchen verbindet als der Sauerstoff. Dadurch kann der Körper weniger Sauerstoff transportieren.

Die schlechtere Durchblutung sorgt dafür, dass die Knochen (u.a.) ungenügend mit Nährstoffen versorgt werden und dadurch die Knochenbildung gehemmt wird. Stattdessen werden die Osteoklasten angeregt. Osteoklasten sind Zellen, die für den Knochenabbau und den Entzug von Mineralstoffen verantwortlich sind. Eine zu hohe (aber auch zu niedrige) Osteoklastenaktivität kann folgenschwere Auswirkungen auf die Skelettgesundheit haben.

Alkohol ist ebenfalls ein Faktor, der das Risiko für Osteoporose beträchtlich erhöhen kann. Mäßiger Alkoholkonsum (täglich ein Glas Wein oder Bier) verursacht meist keine Probleme. Übermäßiger Alkoholgenuss hingegen hemmt die Osteoblasten (Knochenaufbauzellen), wirkt sich negativ auf den Vitamin D-Stoffwechsel aus und erhöht den Kalziumverlust über die Niere. All das führt zu einer Abnahme der Knochenmasse. Liegt gar eine Alkoholabhängigkeit vor, erkranken zusätzlich meist Leber, Bauchspeicheldrüse und der Magen. Da die Verdauung nicht mehr richtig funktioniert, kann nicht mehr genügend Kalzium aufgenommen werden.

Wein wird in ein Glas eingeschenkt

Oft gehen ein hoher Zigaretten- und Alkoholkonsum mit einer insgesamt eher ungesunden Lebensweise einher. Das Zusammenspiel verschiedener Risikofaktoren, wie schlechter Ernährung, dem Verzicht auf ausreichend Bewegung und hohem Zigaretten- und Alkoholkonsum hat gravierende Auswirkungen. Während die Knochendichte immer mehr abnimmt, kommt der Knochenaufbau nicht mehr nach. Ein leichter Sturz kann bereits zum Knochenbruch führen.

Es lohnt sich also, die guten Vorsätze dieses Jahr ernst zu nehmen und knochengesund in das neue Jahr zu starten. Lies im Thementreff Osteoporose, wie Du mit der richtigen Ernährung und ausreichend Bewegung Osteoporose nicht nur vorbeugen, sondern ebenfalls das Voranschreiten der Krankheit verzögern kannst.

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