Neu hier? Werde gleich Mitglied! Lies hier über die Vorteile.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Die richtige Ernährung

Um Knochenbrüche zu vermeiden und eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen, gibt es verschiedene Ansätze. Die Grundlage stellt eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium dar. Beides sind sehr bedeutende Knochenbaustoffe. Entsprechend wichtig ist eine gesunde Ernährung, die dem Körper diese Stoffe in ausreichender Form liefert.

Kalzium- und vitamin d-haltige Lebensmittel

Die richtige Mischung unterschiedlicher Kalziumquellen

Kalzium gilt als der wichtigste Baustein des Knochens. Ein Erwachsener sollte täglich 1000 mg zu sich nehmen. Einen Großteil davon nehmen wir über Milch- und Milchprodukte auf. Während nicht alle Leute pure Milch vertragen, ist Käse für die meisten Menschen bekömmlich und ein guter Lieferant für Kalzium. Je nach Käsesorte gibt es größere Schwankungen im Kalziumgehalt. Bergkäse liefert 330 mg pro 30 Gramm, während es bei der gleichen Menge Butterkäse nur 180 mg sind. Je härter ein Käse, desto höher sein Anteil an Kalzium. Auch Quark und Joghurt sind gute Kalziumlieferanten. Um jedoch eine Übersäuerung des Körpers zu vermeiden, sollte der Bedarf an Kalzium nicht ausschließlich aus eiweißreichen Lebensmitteln gewonnen werden. Gute Alternativen stellen hier kalziumhaltiges Mineralwasser, bestimmtes Gemüse wie Grünkohl oder Brokkoli, sowie Sojaprodukte dar. Getrocknete Kräuter eigenen sich ebenfalls hervorragend. Einige Kräuter wie Dill, Basilikum oder Salbei lassen sich wunderbar als Aufguss trinken. Bei Obstsorten liegt die Orange weit vorne. Sie liefert 65 mg Kalzium pro Stück. Wer die diversen Quellen mischt, entgeht nicht nur der Übersäuerung, sondern genießt zudem einen abwechslungsreichen Speiseplan.

Osteoporosepatienten sollten phosphathaltige Nahrungsmittel meiden. Phosphat gilt als Kalziumräuber. Es baut Kalzium aus den Knochen ab und verringert gleichzeitig dessen Aufnahme aus dem Darm. Eine hohe Dosis findet sich beispielsweise in Fertigprodukten, Cola, Chips oder Wurstwaren.

Vitamin D reduziert das Sturzrisiko

fröhliche Frau in der Natur

In den letzten Jahren hat sich Vitamin D wissenschaftlich als noch wichtiger als bisher angenommen in der Sturz- und Frakturprävention erwiesen. Seine Wirkung auf den Kalziumstoffwechsel unterstützt die Zufuhr von Kalzium durch den Darm in den Blutkreislauf. Außerdem besteht ein direkter Effekt auf unsere Muskulatur, das minimiert das Sturzrisiko. Dies ist bei Osteoporose besonders wichtig, da ein Sturz schnell schlecht heilende Knochenbrüche verursachen kann.

Die Hauptquelle für Vitamin D ist das Sonnenlicht. Durch direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut kann der Körper selbst Vitamin D herstellen. Natürliche Nahrungsquellen für dieses Vitamin finden sich nur sehr begrenzt. Beste Lieferanten sind fetthaltige Fischsorten wie Makrele, Aal, Lachs oder Hering. Allerdings müssen größere Mengen verzehrt werden (etwa 400 Gramm) um den empfohlenen Bedarf darüber zu decken. Somit ist eine ausreichende Versorgung über die Nahrung praktisch unmöglich. Wer die Sonne eher meidet, leidet schnell an einem erheblichen Mangel.

Artikel Teilen


Artikel bewerten
4 Sterne (18 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:

Themen > Gesundheit > Osteoporose (Knochenschwund) > Die richtige Ernährung