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8 Klassiker der Autogeschichte: von Oldtimern und Rennwagen

Ganz große Gefühle

Der Eine hat seine erste große Liebe darin abgeholt, der Andere verbindet damit einmalige Erinnerungen an den eigenen Vater. Ein wiederum Anderer hat sich kürzlich erst seinen Jugendtraum erfüllt und erlebt die ihm ehemals vorenthaltenen Emotionen der Vergangenheit nach, und sagt zurecht, dass es nie zu spät ist. Die Rede ist von den automobilen Klassikern der 60er, 70er und 80er Jahre. Wir haben eine Liste der prägendsten Ikonen zusammengestellt.

Citroën 2CV

Citroen 2CV Ente, Modell Charleston

Überlieferungen nach sollte die im Volksmund liebevoll »Ente« genannte Konstruktion ein Regenschirm auf vier Rädern sein, entpuppte sich jedoch rasch zum Lieblingsgefährt von Studenten, Reisenden und Familien. Gebaut wurde die französische Stilikone von 1949 bis 1990. Je ordentlicher die Ente erhalten ist, desto höher natürlich der Preis. Freunde modernerer Optik und kostengünstiger Klassiker greifen zur Dyane, einer Ente im neueren Blechkleid (Baujahr: 1967-1983).

Fiat 500

Bild eines hellgelben Fiat Nuova 500

Wem der Traum vom eigenen Oldtimer stets verwehrt geblieben ist und nun einsteigen möchte, ist womöglich mit dem Inbegriff der »dolce vita« am besten bedient. Der von 1957-1975 gebaute Fiat Nuova 500 gilt als technisch simpel aufgebaut. Auch Ersatzteile sind leicht und günstig zu ergattern, da sich viele weitere Modelle der Fiat-Familie, die massenweise produziert wurden, die gleichen Stücke teilen. Die kleine Knutschkugel (nicht zu verwechseln mit der Isetta!) ist nach wie vor bei Paaren sehr beliebt.

Renault R4

Foto eines schwarzen Renault 4

Der R4 (Bauzeit: 1961-1992) war womöglich der ganze Stolz des Familienvaters: eine komfortable Federung, vier Türen und relativ viel Platz für die ganze Familie. Und er war der erste Renault, der mit Fronttrieb produziert wurde. Freunde des Citroën 2CV erfreuen sich hier an der bekannten Revolverschaltung, finden aber im R4 einen günstigeren Kompromiss. Oft bewegte Exemplare des R4 können übrigens besser als jene sein, die jahrzehntelang in der Scheune verwahrlosten und wenig Laufleistung haben.

Alpine A310 M

Foto eines Alpine A310 aus der Baureihe 1981-1984

Man darf doch wohl noch immer träumen dürfen, nicht wahr? Mit seinem futuristischen Design brachte der Nachfolger der Rally-Ikone Alpine A110 die Herzen aller Rennsportfans zum Springen. Der Exot wurde von 1971-1985 gebaut und zieht heute noch mit seinem durchzugsstarken V6 sämtliche Blicke auf sich. Kenner sehen in ihm den Konkurrenten zum 911 der selben Bauzeit.

Alfa Romeo GTV

Bild eines roten Alfa Romeo Giulias

Mit einer Alfa Romeo GTV fährt man nicht nur stilbewusst mit Mailänder Mode umher, sondern geht sicher, eine familientaugliche Limousine mit Sportwagen-Qualitäten zu besitzen. Gebaut wurde sie von 1962-1978, die geräumigere und weniger beliebte Berlina-Version war ab 1968 zu haben. Bella macchina!

Ford Taunus

Silberfarbener Ford Taumus 12M Coupe

Der Alleskönner unter den Klassikern. Das ist zwar kein Brief mit sieben Siegeln, doch die Fakten sprechen jedenfalls nicht dagegen: der Unterhalt ist überschaubar, die Verarbeitung mindestens gut, das Fahrverhalten dynamisch. Ohne die Knudsen-Nase wirkt der Taunus II/III (1976-1982) deutlich europäischer, die Sonderausstattungen Ghia und S sind nach wie vor sehr beliebt. Man wünscht sich die Tage zurück, an denen man sich den Taunus von Papa und Mama fürs Kino borgte.

Mercedes-Benz 190 (W 201)

Weißer am Straßenrand geparkter 1996 Mercedes-Benz 190 E (W201)

Der im Volksmund in »Baby-Benz« umgetaufte 190 (Bauzeit: 1982-1993) gilt erst im Rückblick als vollwertiges Mitglied der schwäbischen Stern-Familie, da man bei seiner Markteinführung den hohen Preis zuerst belächelte. Heute ist er günstig zu haben, gefragt ist besonders der Sechszylinder E 2.6. Ungewöhnlich: die Handbremse befindet sich in der Raummitte. Die Ersatzteilsituation ist beim kompakten Familienwagen recht gut.

Volkswagen Käfer

Golfblauer VW Käfer 1961

Von den ersten Vorserienfahrzeugen bis hin zum Schlussmodell sind es 65 Jahre - so lange etablierte sich der Name »Käfer« weltweit und sorgt auch heute noch für das Nachbrennen in den Herzen der Autofreunde und nicht nur. Der brummende Boxer ist bei guter Wartung so ziemlich unzerstörbar, außerdem liefern die Cabrio-Versionen (1949-1980) besonderen Wirtschaftswunder-Charme. Ein Hingucker durch und durch!

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