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Meenzer Fastnachtssitzung 2018



35 fantasievoll gekleidete und geschminkte und vor allem gut gelaunte Feierabend-Närrinnen und Narrhalesen stürmten die Jubiläumssitzung – 11 Jahre Feierabend Mainz – im Hechtsheimer Rebenhof am 7. Februar 2018.

Vor dem Essen begrüßte ich alle Anwesenden, und ließ die drei neuen Mitglieder, Heidi/flyerkw, Charly/CharlyTraminer und Klaus/Zebra18 sich kurz selbst vorstellen.

Wir hatten sogar ein Geburtstagskind an diesem Abend in unseren Reihen. Monika/Blumengruss wurde mit einem "Happy Birthday" nach vorne gerufen und mit dem diesjährigen Meenzer Feierabend-Orden beglückwünscht. Sie revanchierte sich mit einer Runde Schokoküsse, die nach dem Essen als süßer Nachtisch dienten.

Das Essen kam zügig, so dass ich bereits um 18.33 Uhr unsere diesjährige Fassenachtssitzung mit den Worten eröffnen konnte:

11 Jahre ist unsere Gruppe jetzt alt
das lässt doch hier drinne niemand kalt.
Wir durfte in der Zeit vieles erleben
An Fassenacht taten die Säle erbeben
Und kein Auge blieb trocken beim Schunkeln und Singen
Antonia ließ so manches Liedche erklinge.

Heut schmeisst der Fritz sich uff die Taste
Und holt für uns die Fassenachtslieder aus seinem Kaste.
Elke, die Frau der Worte und Witze
Führt durchs Programm und hat Geistesblitze
Frei nach dem Motto: Hoch lebe die Gruppe
Losse mir tanze alle Puppe.

Ich hoffe, ihr habt ein paar schöne Stunde,
im Rebenhof in unserer munteren Runde.
Helau !

Nach der Jubiläumsrede von Annelie/007Ulli - die Du hier nachlesen kannst - spielten wir beide einen Begrüßungssketch, bei dem es - wie könnte es anders sein - um Figurprobleme ging.

Mit den Worten:
Ach komm, rech dich ab ...jetzt gehe mir erst emol zu de Meenzer Feierabendgrupp'. Die solle heut e Sitzung habbe.
Do trinke mer was und esse was -
und übber unser Gewicht mache mer uns morje Gedanke.


leiteten wir zum Beginn der Sitzung über.

Als Protokoller mit dem Jahresrückblick 2017 stieg als erste unser Mitglied Renate/Schmiermaxe in die Bütt’. Sie vergaß nichts – weder den amerikanischen Präsidenten

Lieber Gott, lass Hirn regnen in USA!
Nicht nur für Donald, auch für seine Anhängerschar.
Denn ohne sie wär er nichts, nur ein tumber Thor,
aber mit ihnen kommt er sich wie Batman vor.


über den Diesel-Skandal

Wer von euch fährt ’nen Diesel? Oh das tut mir leid!
An dem hatten einst die Hersteller richtig Freud’.
Jetzt hagelt es Prozesse, Strafgelder und Knast.
Dem kleinen Verbraucher bleibt die teure Last.


und Frankreich

Überhaupt Frankreich: sehr spannend die Wahl.
Es drohte ein Wahlsieg der Front National.
Dann doch nicht Le Pen, wie aus dem Zylinderhut
sprang der junge Macron – er tut auch Europa gut.
An seiner Seite Brischied – nein, nicht die Bardot- sondern seine Lehrerin, das ist toll und auch besser so.


Der Flughafen Hahn kam nicht gut weg – Ryanair – Air Berlin, auch die Politik kam nicht zu kurz: Schulz, NoAfD und NoGroko, Jamaika, G20-Gipfel, Türkei, Russland, Brexit, Puigdemont, Pulse of Europe .... Renate glossierte gekonnt die Themen, die uns 2017 berührten und sicherlich auch in den kommenden Jahren noch in Atem halten werden.

Es war, wie ich finde, ein überaus gelungener Vortrag, der uns von Renate an diesem Abend präsentiert wurde.

Wenn Du lesen willst, was sie alles in ihrer Glaskugel erkennen konnte, klicke hier


Für fetzige Musik in diesem Jahr sorgte „Der alte Fritz“ – unser Mitglied Holzwurm31 – auf dem Keyboard....Stimmungsmusik, die der Musik auf dem Ballermann alle Ehre gemacht hätte.

Fritz war mit viel Technik angereist, die fast den Saal sprengte. Zum Glück fehlte das „Heile Gänsje“ nicht, damit wir schunkeln und singen konnten. Meenzer Fassenachtslieder hätten unsere Stimmung noch weiter angeheizt und noch mehr zum Tanzen animiert.

Ein Vorteil war jedoch, daß Fritz für uns ein Mikrofon und Licht in der Bütt' bereit hielt, was besonders für diejenigen ideal war, die nicht so eine laute Stimme wie Elke und ich haben!

Elke/Sunny322, die in gekonnter Manier durch das Programm führte, unterhielt zwischen den einzelnen Programmpunkten mit launigen Versen aus dem „Kindermund“, z.B. zum Thema Geld:
Max, 4 Jahre, fragte einige Wochen vor Kindergartenstart: Mami, wieviel Geld verdiene ich dann im Kindergarten? Mutti: Keines, da gibt’s kein Geld. Max: Aber wozu geh ich denn dahin?

Gefallen hat mir auch:
Von Schwein kann man alles verwenden: Das Fleisch zum Essen, die Haut als Leder, die Borsten für Bürsten – und den Namen als Schimpfwort
.... in die Kirche gehe ich nicht so gerne, denn es dauert immer so lange bis der liebe Gott kommt.


Auch schön, was Kinder von der Oma denken:
Oma war beim Optimisten – jetzt hat sie eine neue Brille
.... oder: ich will auch mal Oma werden – aber wo kriege ich dann einen Opa her?
.... und: Oma ist der kostbarste Teil der Familie. Die hat schon Altertumswert.


Köstlich, Kindermund eben - eine gute Idee, Elke!

Die Überraschung des Abends war unser neues Mitglied Heidi/flyerkw. Als echte „Hamburger Deern“ feierte sie in Meenz mit einem Super-Vortrag ihren Einstand.

Hallo ihr Leute – ja, da bin ich nun heute
Heidi heiß ich –
und bin ja nu eine halb Hamburger Deern.
Hier mit euch zu schnacken dagegen
Konnte ich mich nun echt nicht wehr’n.

....Eigentlich sind wir Hamburger die Fassnachtserfinder.
Ihr wisst doch – in Hamburg
haben wir doch fast das ganze Jahr Schittwetter –
Ja – und regnen tut es fast jeeeden Tag.
Und damit die Hamburger auch lachen können,
da denken die schon, das ist kein Regen – das ist Konfetti.
Und es regnet Rosen – sang schon Hildegard Knef.

Und an so einem Tach bin ich auch geboren -
Am Montag mit gaaanz viel Konfetti
und Rosenwasser von oben.
Jo – also ihr seht – wir haben jede Woche Rosenmontag.
Jo – wir haben auch einen speziellen Gruß
und den haben wir das ganze Jahr.
Nein – das ist nicht Helau
Wir sagen Hummel, Hummel.


Weiter ging es mit den Gemeinsamkeiten von Hamburgern und Mainzern, bevor Heidi zum Schluß feststellte:

Ich wünsch euch noch gaaanz viel Spaß Leute
und freu mich für euch –
dass ich Hamburger Deern heute hier bin
und euch die wahre Kunde der Fassnacht her bring.


Nein, Heidi, die Nordlichter sind alles andere als stocksteif. Du hast einen wunderbaren Vortrag gebracht, den wir sehr genossen haben.

Nach Heidi stieg unser Mainzer Urgestein Magdalena/1812 in die Bütt und erfreute uns mit dem „Promille-Erlkönig“.

Wer rast dort bei Nacht auf finsterer Chaussee?
Es ist der Vater mit seinem VW.
Sein Sohn sitzt bei ihm, dem ist’s sehr schlecht,
er hat mit dem Vater im Wirtshaus gezecht.

Im Zickzack braust der Wagen daher -
Oh Vater, halt an – ich kann bald nicht mehr.
Ich bin schon ganz seekrank, ich möchte mal raus. –
Sei ruhig mein Sohn, wir sind bald zu Haus!

... Nun trinkt auch der Vater mit kräftigem Schluck,
da fährt durch den Sohn ein plötzlicher Ruck
Mein Vater, mein Vater, ach siehst du denn nicht
Den Wagen da hinter uns mit blauem Licht?

Das ist ganz gewiß die Polizei
Und die ist schneller als wir zwei.
Sei still, mein Sohn, bleib ruhig, mein Knab,
ich schalte das Licht aus und biege rechts ab.


Und das Ende vom Lied:

Da, endlich, ganz hinten erscheint ein Licht
Mein Sohn wir sind da, doch der hört es nicht.
Rasant biegt der Vater zur Einfahrt ein
Und fährt das geschlossene Tor kurz und klein.

Die Hausmauer stoppt des Wagens Lauf
Der Vater atmet erleichtert auf –
Und wähnt, dass er glücklich zu Hause sei,
doch er steht auf dem Hof der Polizei.



Nach dem aufregenden Erlkönig wurde es romantisch.

Günter/Moritz22 hatte uns ein Lied aus Italien mitgebracht und extra für uns übersetzt. Begleitet von Antonia/Nighty auf ihrer Steierischen Harmonika erfreute er uns mit dem Lied „Nix Amore“.

Beim Refrain konnten wir lautstark mitsingen.

Günter, Dein gesungener Vortrag war gekonnt, auch wenn Du sehr aufgeregt gewesen bist. Es muß sich erst einmal jemand vorne hinstellen und singen. Wir fanden es großartig und den gewaltigen Applaus habt Ihr Beide zu recht bekommen !

Beim letzten Vortrag vor der Pause wurde es sportlich. Ich – Rose – betrat die Bütt’ und resümierte:

Wenn ich so in der Wanne lieh,
in so ner scheene warme Brieh
un do debei noch schee viel Schaum,
hab ich oft deselbe Traum.


Jedenfalls stelle ich fest, dass mit meiner Figur etwas geschehen muß – am besten mit dem Radrennsport:

Links halt ich mich donn om Geländer,
denn dess Rad hot keinen Ständer.
Ibber die Stong do muss ein Bein,
die Fieß, die kumme in Schlaufe rein.

So festgeschnallt un festgesurrt
Beginne ich den Fahrradspurt.
Es Selztal, das is heut moi Ziel,
bis dohie muss ich trete viel.

Oh je, das hätte ich besser sein lassen, denn das Ende vom Lied

Ich schaffs noch übber die Eisebahnbrück,
bis zur Ortsmitt’ isses nur noch en korzes Stück.
Jetzt noch no rechts und no links un dann e Schlenker,
hoffentlich kimmt mer nix mehr vor meine Lenker.

Das denk ich grade noch zu End,
do schepperts und ich krach schun an die Wänd.
Die Höllenfahrt, sie endet jäh,
de Uffprall reißt mich in die Höh.

Ich bin vum Sattel abgehobe
Un uff de Bürschersteig gefloche.
Die Landung, die war nit perfekt.
Ich hab e Oma noch erschreckt.


Mein Fazit:
Zur Gymnastik fer Kronke, do geh ich noch hin,
deham fleech ich moi Doppelkinn
Ich hab ko Falt mehr im Gesicht
Denn ich hab jetzt moi alt Gewicht.

Ein Dankeschön an Heidemarie Vonderheit, die mir erlaubt hat, ihren Vortrag für unsere Veranstaltung zu nehmen und den ich, insbesondere was die rasante Abfahrt ins Selztal hinunter, nach Nieder-Olm, abgewandelt habe.

....Ein Dank auch an Norbert/Cicken für das tolle, fastnachtliche Rad !


Nach der Pause begann der 2. Teil der Sitzung mit dem gemeinsamen Lied „Das Hemd“. Zur Melodie der klappenden Mühle am rauschenden Bach und der Feststellung, was man alles mit dem Hemd machen kann, begleitete Fritz am Keyboard unseren munteren Gesang.

Monika/Chimoni hatte im letzten Jahr mit dem Neu-Rentner Walter einen wunderbaren Einstieg als Rednerin gefeiert. In diesem Jahr ging Walter auf Reisen.
Des Problem, des meer haabe – ei ganz im Vertraue -
mer soll’s werklich net glaabe,
aber merr kenne zusamme in Urlaub net fahre.
Mei Fraa will Wellness un in heiße Länder am Strand rumliege,
ich will des alles net un du aach net gern fliege.
Un wenn mer doch mal das Risiko waage,
dann gibt’s im ganze Urlaub nur Quale.
Mer habees gelosse und sin daheem geblibbe,
und hän uns bei dem Thema immer in de Streit getriebe.

....Während sie erzähle tut iber unsere verschiedene Reise,
schwelg ich in Gedanke schon uffm Traumschiff beim Dinner
in bessere Kreise.
Ich seh mich unner all dene scheene Fraue und denke sogleich:
De graue Maßanzug, der tut mich uffm Schiff sicher gut bekleide.

Ich träum vor mich hii und hör gar neet richtig zu,
nur bei aam Wort da zuck ich richtig zusamme,
ich hab da ebbes von einem Frachtschiff geheert,
oder hab‘ ich da was falsch verstanne?
Ei Walter, sächt mei Fraa als weider,
waaste Baden-Baden is so deier,
un so a Frachtschiff, des kenne mer gerad noch bezahle.
Ich guck‘ mei Fraa verwirrt an, un will mich energisch verwahre,
geege e Reis mit em aaalle Äppelkahn,
uf dem anstatt lauder scheene Fraue nur eiserne Bixhse geladen sin.
Da kimmt de Hammer des Abends, ich kann euch nur saache,
mei Fra hat scho längst Nägel mit Kepp gemacht,
und ich bräucht nur noch zu fahre.


Den gesamten Vortrag von Chimoni kannst Du hier lesen

Monika, das war wieder ein brillanter Vortrag von Dir ….ich hoffe, wir hören im nächsten Jahr, wie es mit dem Rentner Walter weitergeht und was er noch alles erlebt !

Wie immer kommt das Beste zum Schluß. Ingrid/Gritle wie sie leibt und lebt. Als „Singelfrau“ schoß sie wieder einmal den Vogel ab und kein Auge blieb trocken.

Ein dreifach Hoch hipp hipp Helau
Ich bin eine Singelfrau !

Mir geht’s furchtbar gut – weil ich lebe allein
Es gibt halt nix Schönres als ein Singel zu sein
Ich kann es mir leisten einen Porsche zu fahr’n
Kauf Kleider und Pelze, ich muss ja net spar’n.
Hab Perle, Brillante un ach en Rubin.
Kaaf Puder un Cremches und’s beste Parfüm.

Fahr im Winter zum Arlberg wegen dem Schnee
Im Frühjahr do kreuz ich uff irgend nem See
E Schlammkur im Sommer hält mein Body stets glatt
Im Herbst nach Hawaii ….gell do seid ihr jetzt platt.
Moi Lebe iss super – moi Lebe is fein –
Es gibt halt nix Schönres als en Singel zu sein !


Guck ich moi Freundin oh – sag ich es ganz offe,
e Glick des mich’s Schicksal so net getroffe.
Die hot en Mann, der is immer am fauche –
Läuft stets nur im Weg rum for nix zu gebrauche
Obends am Fernseh immer des Drama
Er sitzt devor – sie brav wie e Lama,
kocht und putzt un wäscht schee sei Socke –
er schluckt die Biercher und bleibt artich hocke,
sie näht und bügelt, putzt noch soi Schuh
er schläft vor de Glotze, denn er braucht jo soi Ruh.


Den gesamten Vortrag von Ingrid kannst Du hier lesen und weil es so schön ist, sie in Aktion zu sehen, hat Dieter/fidelis45 ein Video vom Vortrag erstellt, das Du hier abrufen kannst

Gegen 21 Uhr war das diesjährige Fassenachts-Programm zu Ende. Fritz erfreute uns weiter mit Musik und es wurde getanzt und geschwatzt, bis die letzten gegen 22.30 Uhr nach Hause fuhren.

Mir bleibt nur allen „DANKE“ zu sagen, die zu dem tollen Programm beigetragen haben. Wie sagte Hänschen Rosenthal: „Das war spitze“ ....ich sage: „IHR SEID SPITZE“.

Spitzenmäßig auch das YouTube-Video von Günter/bakru26 – klicke hier

und die kleinen Videos von Dieter/fidelis45 - klicke hier -

und auch die Bilder des Abends:
....von Günter/bakru26 kannst Du sie hier sehen
... von Dieter/fidelis45, Antonia/Nighty und Charly/charlyda sind sie hier zu finden



Hier noch ein paar schöne Motive, die unsere Fotografen mit ihrer Kamera festgehalten haben:

Fastnacht2018_bakru26
Fastnachtlich gekleidete Narren

.....und wunderbare Masken, Schminke und Perücke

Fastnacht2018_Nighty
Dreimal Irrwisch

....Akteure in der Bütt'

.....Tanzen und Fröhlichkeit am Ende des Abends


Wenn Dir der Bericht mit den vielen Fotos und Videos gefallen hat, freue ich mich über Deinen Kommentar !





(eingestellt am 11.2.2018)

Autor: Feierabend-Mitglied

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