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Bilder der Woche 46 - November 2021

"Herbstgedanken

Die letzten Blumen blühen,
Blätter fallen müd' vom Baum -
die Sonn' lässt sie erglühen,
bis beginnt der Wintertraum.

Der Wind küsst Blatt um Blatt,
bevor es auf die Reise geht
und niederfällt so dürr und matt
irgendwo es dann vergeht!

Aus allen Blättern irgendwann
die wieder Erde werden,
fängt dann neues Leben an,
so ist es hier auf Erden!"
(c) Renate Harig



Die Gedichte von Renate Harig, einer lieben Mailfreundin, die leider viel zu früh verstorben ist, kamen mir in den Sinn, als ich die schönen Bilder von Ingrid/Gritle gesehen habe, die sie auf ihrem Spaziergang fotografiert hat.




Die Trauerweide am Rhein in Ingelheim ist zu jeder Jahreszeit beeindruckend. Aber ich finde, vor allem im Herbst trägt sie ein farblich passendes gelbes Kleid.



Impressionen am Ingelheimer Rheinufer.
Die Gänse bekommen langsam kalte Füße.

Noch ein Gedicht von Renate Harig:
"Das Ahornblatt

Ein Ahornblatt vor meinen Füßen -
ich bücke mich und heb‘ es auf.
Es wird Herbst, er will mich grüßen,
die Tage nehmen ihren Lauf.

Noch sind’s der Blätter nicht so viele,
die bunt schon auf dem Boden liegen,
doch sie kennen ihre Ziele
und werden sich dem Schicksal fügen.

Noch halten sie an Ästen fest,
bald wird aus grün, rot, gelb und braun.
Wenn die Sonn‘ sich blicken lässt,
kann ich auf strahlende Bäume schaun.

Hab’s Ahornblatt in ein Buch gelegt
und klappe es vorsichtig zu.
Erinnerung im Herz sich regt –
viele Blätter fanden hier schon Ruh!"
© Renate Harig 21.09.2015

Bei der Kleinblütigen Königskerze meint (laut Wikipedia) der Volksglaube, dass mit Hilfe der Wollblume eine Wettervorhersage für den kommenden Winter möglich sei: Locker besetzte Blütenstände sollen auf schneearme Perioden, kleine Blütenstände auf schneearme Winter, besonders lange Blütenstände mit dichtem Blütenbesatz auf lange, schneereiche Winter hinweisen.

Auch die Quirl-Malve und die Rainfarn-Phazelie (laut Google Lens) zeigen noch ihre letzten Blüten.

~ ~ ~



Antonia/nighty war in dieser Woche auf Pilzsuche. Erstaunlich, wie viel unterschiedliche Pilze sie vor die Linse bekam.

Anhand von Google Lens versuche ich sie zu bestimmen, wobei ich nicht sicher bin, ob das Programm recht hat. Essen würde ich sie auf keinen Fall. Aber als Motiv sind sie nicht zu verachten.

Trooping Trichter oder Mönchkopf - evtl. auch Seltener Hexenring (lks) und Nebelgrauer Trichterling (re).

Auf dem unteren Bild in der Mitte: Apioperdon und rechts: Gift-Häubling

Zwei besonders schöne Exemplare, links der Specht-Tintling, den rechten Pilz findet Google Lens nicht !

Beim unteren Bild wird mir der "Striegelige Schichtpilz" angegeben.

~ ~ ~



Von einem Ausflug am vergangenen Wochenende in Tübingen schickte Elke/Sunny322 die folgenden Bilder.

Tübingen ist eine Universitätsstadt in Baden-Württemberg. 1477 wurde bereits die Universität gegründet. Damit gehört Tübingen zu den ältesten Universitätsstädten in Deutschland. Die Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität wurde übrigens im gleichen Jahr, 1477, vom damaligen Mainzer Erzbischof Diether von Isenburg gegründet.

Bekannt wurde Tübingen in jüngster Zeit nicht zuletzt durch die oftmals unkonventionellen Corona-Maßnahmen des Oberbürgermeisters Boris Palmer und der Ärztin Lisa Federle.

Tübingen liegt am Neckar, rund 30 km südlich von Stuttgart.

Die Stiftskirche zu St. Georg in Tübingen wurde in ihrer heutigen Form von 1470 bis 1490 erbaut.

Karin/10Lakritze war übrigens eine Woche später in Tübingen und schickte das Foto (oben) vom Marktplatz mit dem Rathaus.

Das Tübinger Rathaus (von Elke fotografiert) wurde ab 1435 erbaut und in mehreren Phasen erweitert und renoviert. Es diente ungefähr von 1471 bis 1805 als Sitz des Hofgerichts des Landes Württemberg. Neben Gerechtigkeitsbildern, Friesen und Sgraffito-Bemalungen enthält die Fassade eine astronomische Uhr. (Quelle: Wikipedia.de)



Der Marktplatz mit dem Rathaus und den Bürgerhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Bereits 1302 wird der Marktplatz erstmals schriftlich erwähnt.

Vor dem Rathaus steht der 1617 erbaute Renaissance-Brunnen mit Neptun und Dreizack. Die Frauenfiguren am Fuß von Neptun sollen die vier Jahreszeiten darstellen.

Die Alte Aula in der Münzgasse 30 in Tübingen ist ein Kulturdenkmal. Das Gebäude wurde vermutlich 1547 auf den Resten zweier Vorgängerbauten errichtet, von denen der ältere im Jahre 1477 erbaut worden war und der jüngere im Jahr 1534 abbrannte. Das Bauwerk diente als Hauptgebäude der Eberhard Karls Universität Tübingen, bis zur Fertigstellung der Neuen Aula im Jahre 1845.

Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und wird noch immer von der Universität genutzt (Quelle: Wikipedia.de)



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