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Bilder der Woche 33 und 34 - August 2021


In der 33. Woche erreichten mich nur sehr wenige Bilder, so daß ich die beiden letzten Wochen zusammenfasse.

Das Wetter lud aber auch an vielen Tagen nicht dazu ein, die Wohnung zu verlassen. Es war und ist eher herbstlich; von Spätsommer oder gar Sommer ist nicht viel zu spüren.

Nachdem Ingrid/Gritle und Helmut in der 32. Woche noch an der Ostsee mit dem Schiff waren, fuhren sie zum Abschluss durch den Oder-Havel-Kanal und beendeten die Reise in Potsdam.

Eine Tagesfahrt auf Rügen gehörte natürlich auch dazu.
Das Seebad Binz ist das größte Seebad auf Rügen und als Urlaubsort für seine prächtige Bäderarchitektur, das Jagdschloss Granitz, den „Koloss von Prora“, den feinen Sandstrand und die umgebende Natur bekannt.

Bäderarchitektur - wie hier beim Strandhotel Binz zu sehen - bezeichnet die Gesamtheit aller unterschiedlichen Baustile, die charakteristisch für Seebäder sind. Die deutschen Seebäder mit entsprechender Architektur sind vor allem an der Ostseeküste und insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern verbreitet.

Die prägende Zeit für die Bäderarchitektur reichte von 1793 bis 1918. Besonders während der Gründerzeit entstanden viele Bauten in diesem Stil an den deutschen Küsten. Auch heute wird oft noch im Bäderstil gebaut, um die historische Identität der Seebäder zu wahren – insbesondere in den Ostseebädern.

Weiter ging es nach Stettin.
Das Stettiner Schloss ist eine ehemalige Residenz der Herzöge von Pommern in Stettin. Bis zur schweren Beschädigung im Zweiten Weltkrieg war es das am besten erhaltene Schloss der während des Dreißigjährigen Krieges ausgestorbenen Greifenherzöge. Nach dem Wiederaufbau in der Volksrepublik Polen ist das Herzogsschloss heute unter dem Namen Zamek Książąt Pomorskich („Schloss der Pommerschen Herzöge“) eines der größten Kulturzentren von Westpommern.

Den Innenhof des Schlosses ziert eine astronomische Uhr aus dem 17. Jahrhundert und ein anderer Zeitmesser – den Uhrenturm. Er war ein Kuriosum in den Zeiten, in denen er entstanden ist, also Ende des 17. Jahrhunderts. Die Maske eines grünen Menschen, die ihre Augen im Uhrzeigersinn mit dem Stundenzeiger bewegt, eine Datumsanzeige, die im offenen Mund der Maske das aktuelle Datum zeigt, ein Narr, der mit der linken Hand die Stunden und mit der rechten Hand die Viertelstunden schlägt, wobei er mit seinen Zähnen klappert und die Augen verdreht, über dem Schuld – eine Kugel, die die aktuelle Mondphase anzeigt, das alles ist zu einer großen Attraktion des Schlosses geworden.

Die Reise wurde in Potsdam beendet.

Seit 2012/13 tagt das Landesparlament Brandenburg wieder im alten Potsdamer Stadtschloss. Das Gebäude am Alten Markt in der Historischen Mitte Potsdams diente ab 1670 als Nebenresidenz der brandenburgischen Kurfürsten und preußischen Könige sowie ab 1918 als Sitz des Potsdamer Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung. Im Auftrag Friedrichs II. und nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff in den Jahren 1747–1750 umgebaut, galt es als ein Hauptwerk des Friderizianischen Rokoko.

Im Zweiten Weltkrieg 1945 vollständig ausgebrannt, wurde das Stadtschloss in der Deutschen Demokratischen Republik 1959 abgerissen. Auf einen Beschluss des Landtags Brandenburg wurde es 2010–2013 nach Plänen von Peter Kulka äußerlich wiederaufgebaut und dient seitdem als Sitz des Landesparlaments.

Wer in Potsdam ist, besucht natürlich auch den Park und das Schloss von Sanssouci und die Grabstätte von Friedrich II. von Preußen. Er starb am 17. August 1786 im Schloss Sanssouci. Seine Grabstätte auf der obersten Terrasse von Sanssouci, wo er am 17. August 1991 seine letzte Ruhestätte fand, wird regelmäßig mit Kartoffeln geschmückt – denn ihm haben wir schließlich die Kartoffel zu verdanken.
Aber stimmt das überhaupt? Ich habe einen interessanten Artikel darüber gelesen - klicke hier


Der Flatowturm im Park Babelsberg erinnert an den mittelalterlichen Turm des Eschenheimer Tors in Frankfurt. Er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Kaiser Wilhelm I. erbaut und ist das Wahrzeichen der Babelsberger Gartenlandschaft. Von oben bietet sich ein einmaliger Panoramablick über die Stadt und den Park.

Der Turm erhielt seinen Namen von dem Gut Flatow in Westpreußen, das zum Besitz des Prinzen Wilhelm gehörte und aus dessen Einnahmen der Bau bestritten wurde. Der 46 Meter hohe, im neugotischen Stil errichtete Aussichtsturm ist von einem sternförmigen Wassergraben umgeben. Eine ursprünglich vorhandene Zugbrücke hat sich nicht erhalten. Das Kaiserpaar nutzte das Gebäude zum Aufenthalt und als Aufbewahrungsort für Objekte der eigenen Sammelleidenschaft.


Von einem Ausflug an die Mosel ist das Bild der Reichsburg Cochem, das Margret/Margret551 aufgenommen hat.

Sie ist die größte Höhenburg an der Mosel und erhebt sich hoch über Cochem.

Die mittelalterliche Burg, die im Eigentum der Kurfürsten von Trier während des pfälzischen Erbfolgekrieges beschädigt wurde, hat der Berliner Kommerzienrat, Louis Ravené, im Zuge der Burgenromantik im 19. Jahrhundert liebevoll restauriert und im neugotischen Stil wiederaufgebaut.


Nicht so trutzig wie die Reichsburg Cochem, aber sehr beschaulich liegt Burg Crass, auch Schloss Rheinberg genannt, am Rheinufer in Eltville. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert zur Zeit Kaiser Barbarossas erbaut und gilt als das älteste erhaltene Gebäude der Stadt.

Den zauberhaften Blick auf Burg Crass hatte Rose/Rose56 bei einem Besuch im "Gelben Haus".


Einen Gruß aus Mainz schickt Therese/thbo. Die Aufnahmen entstanden bei einem Spaziergang.

Bei einer Regenpause in dieser Woche besuchten Elke/Sunny322 und Renate den Botanischen Garten in Mainz. Immer wieder blühen andere Blumen. Wir hatten ja schon einige im Frühling und im Sommer gesehen - jetzt überwiegen eher die Farben des Herbstes.
Und jedesmal gibt es genügend zu entdecken.
Aber seht selbst:

Botanischer Garten_Sunny322
Blütenpracht in gelb, orange und blau
Botanischer Garten_Sunny322
Zwei verschiedene Arten von Zinnien
Botanischer Garten_Sunny322
Goldruten
Botanischer Garten_Sunny322
Ein großes Insektenhotel


Mit diesem zauberhaften Anblick der untergehenden Sonne über dem Taunus, den Sigi/Musikmaus festgehalten hat, enden die Bilder dieser beiden Wochen.

Ich freue mich auf Eure schönsten Aufnahmen in der kommenden Woche. Das Wetter soll besser werden !





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