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Bilder der Woche 30 - Juli 2021

Der Sommerflieder - das Bild hat mir Annelie/007Ulli geschickt - bräuchte eigentlich mehr Sonne und Wärme. Dem Schmetterling ist es egal. Er liebt den Buddleja, auch Schmetterlingsflieder genannt, der ursprünglich aus China und Tibet stammt.

Er bietet den Schmetterlingen, insbesondere Tagfalter und Taubenschwänzen, aber auch Honigbienen und anderen Bienen und Hummeln eine reichhaltige Nektarquelle.

1928 wurde der Schmetterlingsflieder das erste Mal in Deutschland auf einer Kiesbank im Rhein entdeckt. Er ist heute eine häufig zu findende Pflanzenart entlang von Bahngleisen und auf brach liegenden Industrieflächen sowie entlang von Uferböschungen. Die nördliche Verbreitungsgrenze ist durch das Winterklima bestimmt. Bei Wintertemperaturen unter 20 Grad Minus sterben die Pflanzenexemplare in der Regel ab.
(Quelle: Wikipedia.de)

Danke für Eure Bilder, die Ihr mir in der letzten Juliwoche wieder zahlreich geschickt habt und die ich Euch zeigen darf.

Für die Startseite als "Bild des Monats" habe ich den schönen Blick auf die blühenden Sonnenblumenfelder und den Taunus gewählt, das Sigi/Musikmaus aufgenommen hat.

Antonia/nighty schwang sich in der letzten Juli-Woche wieder auf ihr Rad und hielt die rheinhessische Landschaft im Bild fest. Besonderes Augenmerk legte sie auf die Blumen an und auf den Feldern und die zumeist wilden Obstbäume am Rand des Weges.



Durch dieses Tor des Windhäuser Hofs soll schon Napoleon I. geritten sein !

Die Herren von Greiffenklau verkauften 1802 den Windhäuser Hof an den Präfekten des Departments Mont Tonnerre, Jeanbon St. Andre, der ihn dort bis zu seinem Tod 1813 als seinen Sommersitz nutzte.

Ursprünglich war der Windhäuser Hof einer von sechs Zulieferbetrieben der von Kaiser Karl dem Großen um 800 erbauten Kaiserpfalz in Ingelheim.

Rheinhessen_nighty
Die Trauben bekommen in diesem Jahr genug Regen !
Rheinhessen_nighty
Das Korn ist gemäht !


Durch die schönen Wolkenformationen wirkt der Himmel nicht eintönig blau, obwohl wir uns das Ende Juli/Anfang August gewünscht hätten.

Ich finde, daß man noch nie in den vergangenen Jahren so viele Blühpflanzen in und am Rand der Felder sah. Vielleicht erfahren wir es aber auch nur durch die zahlreichen Bilder, die unsere Mitglieder machen. Sie zeigen, dass mehr für den Artenschutz und als Nahrungsquelle für Bienen und Insekten getan wird. Das gefällt mir !

Der Rainfarn, auf dem Bild unten, wird auch Wurmkraut genannt und ist eine beliebte Pollenpflanze für Insekten.

Die Wilde Karde hätte ich früher vielleicht als Distel angesehen. Dank Wikipedia lernen wir, dass sie eine sog. Zisternenpflanze ist, weil die gegenständigen, unten verwachsenen Blätter ein Wassersammelbecken (Phytotelm) bilden. Deren Funktion wird als Aufkriechschutz gegen Ameisen interpretiert. Möglicherweise stellt Insektenfang und Ansiedlung von Kleinlebewesen eine zusätzliche Stickstoffversorgung dar.

Und weiter schreibt Wikipedia: Blütenökologisch handelt es sich um „Körbchenblumen“. Die Entfaltung der Blüten geht von der Mitte des Blütenstandes aus und schreitet sowohl nach oben wie nach unten fort. Deshalb sieht man oft zwei Reihen von offenen Blüten; die dazwischen sind schon abgeblüht. Die Blüten sind vormännlich, mit einer 1 cm langen engen Röhre und herausragenden Narben und Staubbeuteln. Die Blüten werden reichlich von Insekten besucht. Der Nektar ist nur für langrüsselige Hummeln und Schmetterlinge erreichbar. Auch Selbstbestäubung ist erfolgreich.


Schön anzusehen ist die Gemeine Schafgarbe.

Sie wird als Gewürz- und Arzneipflanze verwendet.

In Wikipedia ist zu lesen:
Als Arzneidroge werden oberirdische Teile der Gemeinen Schafgarbe wie Stängel, Blätter und die Blüten genutzt. Sie können als Aufguss oder als Frischpflanzenpresssaft verarbeitet werden. Zubereitungen aus Schafgarbenkraut wirken gallenflussanregend, antibakteriell, zusammenziehend und krampflösend.

Innerlich wird Schafgarbenkraut vorwiegend bei Anorexie (Appetitlosigkeit) und dyspeptischen Beschwerden verwendet (Völlegefühl, krampfartigen Erscheinungen im Verdauungstrakt, Flatulenzen [Blähungen]). Weitere Anwendungsgebiete sind schmerzhafte Krampfzustände psychovegetativen Ursprungs im kleinen Becken der Frau, hierzu werden aus dem Schafgarbenkraut Sitzbäder bereitet.

Schon im Altertum war die Schafgarbe bekannt als Heilpflanze bei den Germanen, den Indianern Amerikas und den Chinesen, die sie auch für das Schafgarbenorakel verwendeten. In der Ilias wird sie genannt als Mittel zur Wundheilung und zur Stillung von Blutungen.

In früheren Zeiten wurde Schafgarbe zum Gelbfärben von Wolle verwendet. Dazu verwendete man getrocknete Blätter, Stängel und Blüten. Die Wolle musste vor dem Gelbfärben mit Alaunen gebeizt werden.


Auf ihrer Radtour sah Antonia eine Reihe von wilden Obstbäumen, wahrscheinlich Kirschpflaumen und Wilde Mirabelle, die eine sehr alte Wildobst-Sorte ist.

Leider wurden die wilden Obstsorten immer mehr durch kultivierte Sorten abgelöst. Jetzt setzt aber ein Umdenken ein und man findet diese Obstbäume in der Natur, wo sie als Nahrungsquelle für Bienen, Insekten und Liebhaber alter Obstsorten dienen.



Die Marktfrau, die am Marktplatz in der Mitte von Schwabenheim a.d. Selz vor dem Marktbrunnen steht, hätte ihre Freude an dem schönen Obst.

Melanie/Melanchthon hat mir das Bild geschickt. Auf dem Weg zum Stammtisch am Freitag haben sie auf dem Marktplatz eine Pause eingelegt und Kaffee getrunken.



Monika/Chimoni hatte es im Sommergarten an der Mole in Frei-Weinheim in der vergangenen Woche so gut gefallen, daß sie wieder dorthin gefahren ist.

Es läßt sich dort aber auch gut ausruhen, ein kühles Bier genießen und eine Kleinigkeit essen.
Man kann den großen Hotelschiffen auf dem Rhein zuschauen und der Fähre "Michael", die halbstündlich Autos und Fußgänger von der linken auf die rechte Rheinseite transportiert und umgekehrt.

Ein Ort der Ruhe und Erholung.



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