Neu hier? Werde gleich Mitglied! Lies hier über die Vorteile.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

    Harbke ist eine Gemeinde im Boerdekreis in Sachsen-Anhalt unmittelbar an der Landesgrenze zu Niedersachsen.
    Sie ist im Ost-Lappwald wenige Kilometer suedlich der niedersaechsischen
    Kreisstadt Helmstedt gelegen.
    Die eigene Kreisstadt Oschersleben liegt etwa 20 km suesoestlich.
    Harbke wird 1040 erstmals urkundlich erwaehnt und aendert seinen Namen ueber "Hartbike", "Hartbeke" und "Harpke" bis zum heutigen Harbke (har = Wald; bek = Bach ).

    1308 uebernehmen Bertram und Ludolf von Veltheim die Grundherrschaft im Ort und begruenden damit eine Ahnenfolge, die die naechsten 637 Jahre bestimmen wird. Unter ihrer Herrschaft
    entstehen Schloss, Kirche, Park und Lustwald, sowie viele heute noch erhaltene Fachwerkbauten.
    1572 wird die Obere Schloss- und Pfarrkirche St. Levin gebaut. Zur Erinnerung an den Erbauer wird
    sie mit einem Epitaph geschmueckt, das Achaz von Veltheim und seine Gemahlin, Margarete von Saldern, mit 32 Ahnenwappen zeigt.
    Der Turm wird 1718-19 angebaut.
    1731 werden alle Gebaeude des Ritterguts, mit Ausnahme des Schlosses durch ein Grossfeuer vernichtet.
    1744 beginnen die ersten Anpflanzungen im Harbker Lustgarten.

    Anlaesslich eines Besuches 1805 beim Helmstedter Universitaetsprofessor und Wundermann Gottfried Christoph Beireis, dem Hausarzt derer von Veltheim, wird Johann Wolfgang von Goethe auf dem Schloss zu Harbke eingefuehrt.

    1842 wird auf Veranlassung des Grafen Roettger von Veltheim, der erste Braunkohle-Schacht in Harbke niedergebracht. Damit war der Grundstein fuer fast 150 Jahre Braunkohlen-Industrie in und um Harbke gelegt.
    Harbke gilt nicht zuletzt als Hauptrevier des Raeuberhauptmann Rose ("Den Riecken nehm ick't, den Armen jew ick't" ).
    ( aus wikipedia )


    Von 1308 bis 1945 befand sich das Schlossensemble in den Händen der Fam. v. Veltheim. Danach wurde das Schloss zuerst
    als Kinderheim , dann von der Harbker LPG als
    Wirtschaftsgebäude genutzt. Es wurde stark
    vernachlässigt und zu Grunde gewirtschaftet.

    Am Eingang zum Landschaftspark
    steht die 1572 erbaute evangelische Kirche mit der seltenen
    Fritzsche-Trautmann-Orgel. Der Park selbst birgt seltene Baeume,
    darunter den aeltesten Ginkgo Deutschlands, der 1758 gepflanzt wurde
    und aus einem weiblichen und einem maennlichen Teil besteht, die im
    Stamm zusammengewachsen sind. Der Schlosspark selbst ist Teil des Erneuerungsprojektes
    "Gartentraeume" und wird zur Zeit komplett rekonstruiert.
    Die zunächst barocke Gartenanlage wurde Ende des 18. Jh. zum
    Landschaftspark umgestaltet. Der Schlosspark beherbergte einst 300
    verschiedene seltene und wertvolle Gehölzarten , wovon
    gegenwärtig noch 65 erhalten sind.
    Die 1825 erbaute Orangerie am Waschhausteich , 1830/31 im neugotischem Stil
    errichtet , teilte das Schicksal des Schlosses, wird aber z.Z. mit Spendengeldern Regie des oertlichen Denkmalsvereinsunter restauriert. Unmittelbar daneben befindet sich das einzige erhaltene barocke Element des Parkes
    , die “ Chinesische Mauer “.

    Der Ginkgo-Pad ist ein Rundgang durch das Dorf, gekennzeichnet mit dem
    Ginkgo-Blatt. Er führt u.a. zu dem um 1600 erbauten praechtigen Umgebindehauses des "Grauen Hofes" , der der Gutsherrschaft als Gericht diente. Seine
    klobigen und wunderschoen verzierten Eichenholzbalken sind ein
    Blickfang ersten Ranges

    Das Dorfwappen symbolisiert der Zweig, der auf die waldreiche Gegend verweist, die Aehren, die auf die Landwirtschaft in der Region hinweisen. Schlaegel und Eisen stehen fuer den bis 1990 betriebenen Bergbau. Die schwarzen und weissen Streifen kennzeichnen die beiden
    Linien der Familie von Veltheim, deren Wirken Harbke ueber Jahrhunderte
    gepraegt hat
.

( Link-Verweis auf die Homepage von jora01 : "www.harbke.de" )

Artikel Teilen


Artikel bewerten

Es wurde noch keine Bewertung abgegeben. Sei der erste, der diesen Artikel bewertet! Nutze dafür die Sterne:


0 0 Artikel kommentieren
Regional > Magdeburg > Ausflüge > boerdedorf