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Fahrt mit dem roten Flitzer nach Speyer

Am 24. Juni 2017, 8:00 Uhr morgens ging es los. Wir trafen uns am Bahnhof in Vaihingen/Enz, um mit dem historischen Schienenbus aus den 1950er Jahren nach Speyer zu fahren.

Für Edel und Erna war ein besonderer Platz reserviert.

Der Rest von uns musste mit 3er-Bänken vorlieb nehmen.

Um uns die Zeit während der Fahrt zu verkürzen gab's was Leckeres zu Trinken.

In Speyer angekommen warteten die Führer auf uns, um uns ihre Stadt zu zeigen. Zuerst ging es zum Adenauer Park mit Gotischer Kapelle und altem Friedhof. Ein anmutiger Park zum Durchatmen und Schauen. In seiner Vielfältigkeit ein herrliches Stück Grün, wo auch Altkanzler Kohl seine letzte Ruhestätte finden wird.

Von da aus ging es weiter zur neuen Synagoge 'Beith-Schalom' (Haus des Friedens) auf dem Weidenberg, die im November 2011 eingeweiht wurde.

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Synagoge 'Beith Schalom'

Unterhalb des Parks der Synagoge trafen wir auf einige Figuren der Ausstellung Odissey 2017, die aus 45 überlebensgroßen Figuren aus Holz des englischen Künstlers Robert Koenig besteht. Es handelt sich um eine Wanderausstellung, die bereits an mehr als 20 Orten in Europa zu sehen war.

Unser Weg führte uns entlang der Postgalerie (frühere Oberpostdirektion - heute Einkaufszentrum) zum Altpörtel. Das Altpörtel war das westliche Stadttor Speyers und Teil der mittelalterlichen Befestigung, zu der 68 Mauer- und Tortürme gehörten. Es bildet gegenüber dem Dom den Abschluss der Maximilianstraße.

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Kurze Pause im Schatten

Unser nächster Halt war die Ruine der mittelalterlichen Synagoge mit gut erhaltenem Ritualbad (Mikwe - Sammelplatz für Wasser).

Die Synagoge bildete den Mittelpunkt des jüdischen Gemeindelebens. Ort des Gebets, der Feste, der Gottesdienste, der Versammlung, des Gerichts und der Lehre.

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Vorraum des Bades

Nach Besichtigung der Synagoge endete die Stadtführung und es war Zeit zum Mittagessen. Für uns waren Tische in der Domhof-Hausbrauerei reserviert.

Auf 14:00 Uhr waren Führer bestellt, die uns den Dom zeigen und erläutern sollten.

Im Flyer über den Dom zu Speyer St. Maria und St. Stephan steht folgender Prolog:

"Der Dom zu Speyer ist kunsthistorisch bedeutsam als die größte romanische Kirche der Welt (Bauzeit ca. 1030-1124). Kulturgeschichtlich verkörpert der Dom die Idee des mittelalterlichen Kaisertums. Von Anfang an ist der Dom bis heute die Kathedrale des Bischofs von Speyer, Gemeindekirche und Wallfahrtsort. Kunst, Geschichte und Religion bilden eine untrennbare Einheit und sind immer zusammen zu bedenken."

Während der Führung erfuhren wir viel über die Salier, Erbauer der Doms, seine Entstehung, Vollendung, Zerstörung und Instandsetzung.

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Hauptaltar der Krypta zu Ehren der hl. Jungfrau Maria

Unser erster Weg führte uns in die Krypta mit seinen 8 Altären, Gräbern von Kaisern, Königen und Bischöfen.

Dann ging es hinauf in den Chor mit der Apsis, der dem Bischof als dem Vorsteher der Ortskirche vorbehalten ist. Er verrichtet hier zusammen mit dem Domkapitel das Chorgebet.

Es war ein sehr schöner Tag in Speyer. Wir haben viel Interessantes erfahren über die Geschichte Speyers und die Erbauung des Doms. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir den Tag ausklingen, bevor es mit dem roten Flitzer ganz gemächlich zurück nach Vaihingen ging.

Organisation der Fahrt: mimi54
Bericht und Fotos: guera

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