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Miriam Pielhau: Radiergummitage

Radiergummitage sind solche, die - wie es der Name schon sagt - ausradiert gehören, aus dem Kalender und dem Bewusstsein. Maja kann einiger solcher Tage auflisten, die sie gerne frei zum Vergessen gäbe. Obwohl es ihr alles in allem nicht schlecht geht, vielleicht nicht gut, aber eben besser als schlecht. Maja ist Single, von Beruf Schauspielerin am Theater - mit letzterem zufrieden, mit ersterem hat sie sich arrangiert.
Ein Radiergummitag steht ihr noch mindestens bevor: ihr 35. Geburtstag. Das Grauen vor der Zahl lässt Maja einen Entschluss fassen: Bevor die 35 zur 36 wird, will sie sich 12 Missionen gestellt haben.
Dazu gehören unter anderem: eine Frau küssen, als Mann ausgehen, eine Geburt erleben und Feuer machen.
Das Buch ist kein typischer Frauenroman, Maja keine eindimensionale Figur. Sie hat Macken und Eigenarten, lebt alleine, fühlt sich manchmal einsam, ist ein bisschen in den Kollegen verliebt - leider unerwidert -, hat gute Freundinnen und eine Ersatzoma, mit denen sie das Leben diskutiert.
Mir gefällt an "Radiergummitage", dass keine Klischees bedient werden. In dem Buch geht es nicht um das eine große Ziel, z.B. Traummann finden, Karriere machen, sondern darum, mit sich als Person unabhängig von äußeren Umständen zurecht zu kommen.

Miriam Pielhau
352 Seiten
EUR 9,99
ISBN 978-3-8321-8787-3
Dumont Buchverlag

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