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Louis Begley: Erinnerungen an eine Ehe

Louis Begley: Erinnerungen an eine Ehe

Philip, ein älterer Schriftsteller, nicht gerade Bestseller-Autor, aber doch erfolgreich, ist nach dem Tod seiner Frau und Tochter aus seiner Wahlheimat Paris zurückgekehrt nach New York. Dort trifft er zufällig Lucy, eine Frau, die ihn in seiner Jugend fasziniert hatte und die nun Kontakt zu ihm sucht. Sie hat das Bedürfnis von ihrer gescheiterten Ehe mit Thomas Snow, einem mittlerweile verstorbenen Freund von Philip, zu erzählen. Philip lässt sich auf ihre Erzählung ein. Doch zweifelt er an ihrer Sichtweise und beginnt selbst zu recherchieren, sucht die Menschen auf, die Lucy kennen oder früher gekannt haben und lässt sich deren Sichtweise schildern.

Das Thema klingt im ersten Moment nicht sehr spannend. Doch entsteht aus der Erzählung Lucys, ihrer Freunde und Bekannten sowie Philips eigenen Erinnerungen nach und nach das Porträt einer unangepassten Frau und das Drama ihrer gescheiterten Ehe vor dem Hintergrund der gehobenen amerikanischen Gesellschaft in den 50er Jahren. Aber auch Philips Leben, seine Ehe und seine Trauer erschließen sich dem Leser. Im Lauf der Erzählung gerät Philip zunehmend in den Bann Lucys und zwischen beiden entwickelt sich eine Beziehung zwischen Faszination und Ablehnung.

Das alles ist ein sehr spannender Prozess – vorausgesetzt man mag Spannung, die aus der Dynamik menschlicher Beziehungen entsteht. Ich jedenfalls konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Suhrkamp 2013
Gebunden, 222 Seiten
ISBN: 978-3-518-42392-9

D: 19,95 €
A: 20,60 €
CH: 28,50 sFr

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