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Lavie Tidhar: Osama

Denen, die mit einem klassischen Fantasy-Roman rechnen, sei versichert: „Osama“ ist so viel mehr. Hier geht es um eine fiktive Welt, in der es keinen Terrorismus gibt. Kein Grund zur Freude, denn der Leser lernt eine düster-verdrehte Welt kennen, die erschreckende Parallelen zu "unserer" zieht.

Der Privatdetektiv Joe wird von einer geheimnisvollen Frau beauftragt, den Verfasser der Bin Laden-Bücher zu finden. In diesen Büchern geht es um Terroranschläge. Die sogenannte „Vergelter-Reihe“ ist beliebt wie verschrien. Danach zu fragen bedeutet Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – meistens die gefährlicher Menschen. Joes Reise durch Europas Unterwelten wirft mehr Fragen auf, als das es seine löst. Er fliegt nach Paris und London, geht diffusen Hinweisen nach, verliert sein Ziel fast, wird Zielscheibe einer gefährlichen Behörde. Als stets diejenigen, die es gut mit ihm meinen, getötet werden und Joe irgendwann alleine und wieder am Ausgangspunkt seiner Ermittlungen ist, beginnt er zu glauben, dass nicht alles Fiktion ist, was in den Osama-Büchern steht. Er sieht sich mit dem schlimmsten Geheimnis konfrontiert...

Der Roman lässt sich nicht in einem Rutsch lesen. Das Thema ist emotional zu aufgeladen, als das man es als Fantasy-Roman „abtun“ könnte. Immer wieder kommen Auszüge aus den Osama-Büchern, die dem Leser wie Tatsachenberichte sind.
Eine außergewöhnliche Buchidee.

Verlag: Rogner & Bernhard
303 Seiten
Euro 22,95
ISBN 978-3-95403-014-9

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