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Anna Mudry: Vietnam - Gesichter und Schicksale

In den Jahren 1969 und 1973 besuchte die (Ost-)Deutsche Journalistin Anna Mudry für die Berliner Zeitung Vietnam, bzw. da es sich ja noch um ein geteiltes Land handelte, Nord-Vietnam. Sie begegnet Menschen, die extrem unter den Folgen des Krieges leiden aber ihre Schicksale nicht nur stoisch ertragen, sondern auch voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind. Frauen, die jahrelang auf ihren Verlobten warten, ahnend, dass dieser möglicherweise schon lange tot ist. Arbeiterinnen, die nach einem langen Arbeitstag noch als Soldaten das Land verteidigen…

Das Herantasten an die Protagonisten erfolgt mit sehr viel Feingefühl. Wer in diesem Jahrzehnt schon mal in Vietnam war und gesehen hat, wie Frauen auf Baustellen Steine von Hand in Körbe verladen, mag erahnen, wie dies vor 40 Jahren mitten im Krieg ablief. Interessant wäre eine Schilderung von einem (West-)Deutschen Journalisten, der gleichzeitig den Süden Vietnams besucht hätte und über ähnliche Schicksale berichten könnte.

Vermutlich würde man sehen, wie gleich das Leid trotz unterschiedlicher Ideologien ist.

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