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Der Orgasmus von Mann und Frau

Der menschliche Orgasmus ist das normalste der Welt und bereichert täglich unser Sexleben. Dennoch stellt er für Wissenschaftler immer noch ein großes Mysterium dar. Ist er das wirklich? Und erleben Männer und Frauen die schönste Nebensache der Welt wirklich so unterschiedlich?

Der menschliche Orgasmus

Unsere sexuelle Erregung durchläuft vier sogenannte Phasen, wobei der Orgasmus den Höhepunkt darstellt. Was sexuelle Erregung hervorruft ist sehr individuell. Dabei spielen verschiedene Sinneswarnehmungen eine große Rolle.

Das angenehme Gefühl von körperlicher und geistiger Entspannung nach dem Sex ist fest an den Orgasmus gebunden. Männer und Frauen erleben während der Erregung einige Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede.

Paar im Bett

Was passiert während eines Orgasmus im Körper?

Während des Orgasmus kommt es zu unwillkürlichen Muskelkontraktionen, die vor allem im Genitalbereich auftreten. Aber auch andere Körperstellen können ein gesteigertes Lustempfinden erreichen. Während des Höhepunkts bilden körperliche und seelische Faktoren eine besondere Einheit. Jede Berührung der erogenen Zonen aber auch jeder sexuelle Gedanke können die Erregungsphase bis zum Höhepunkt steigern. Nicht immer ist dafür der Geschlechtsverkehr erforderlich. Auch Selbstbefriedigung oder Petting können für Lustempfinden sorgen. Die Intensität kann dabei stark variieren. Hat der Orgasmus einmal begonnen, kann er nicht willkürlich beendet werden.

Für Störungen oder gar das Ausbleiben des Orgasmus sind sowohl körperliche als auch seelische Faktoren verantwortlich.

Der männliche Orgasmus

Bei Männern wird der Orgasmus meist von der Ejakulation begleitet und hält im Schnitt einige Sekunden lang an. Dabei kommt es zu einer Reihe von verschiedenen Muskelkontraktionen in und am Glied sowie um das Schambein, den Analsphinkter und im Rektum. Nach dem Orgasmus durchläuft der Mann eine längere Erholungsphase, in der es nicht sofort zu einer erneuten Errektion kommen kann.

Allgemein ist auch bekannt, dass Männer nur eine kurze Erregungsphase durchlaufen und unkontrolliert zum Höhepunkt kommen. Doch auch das ist nur eine Frage der Übung. Männer können durchaus kontrollieren, wie schnell sie zum Orgasmus kommen.

Der weibliche Orgasmus

Paar im Bett

Für eine lange Zeit stand zur Debatte, ob der klitorale Orgasmus oder der vaginale Orgasmus, der lustvollere sei. Daneben stellte sich die Frage, ob es den sogenannten vaginalen Orgasmus überhaupt gibt. Mittlerweile wurde wissenschaftlich belegt, dass sich die Nervenenden der Klitoris nicht nur in dem nach außen sichtbaren Bereich befinden, sondern weit in die Scheide hineinreichen. Indirekt gesehen ist ein vaginaler Orgasmus auch ein klitoraler Orgasmus.

Der weibliche Orgasmus gilt als sehr komplex. Nach dem anschwellen der Genitalien in der Erregungsphase kommt es zum Aufbau von Energie in den Nervenenden und Muskeln des gesamten Körpers. Gerade im Bereich der Klitoris wird durch gezielte Reibung Spannung aufgebaut. Ist der Höhepunkt erreicht, wird die Spannung gelöst und es kommt zu rhytmischen Muskelkontraktionen. Diese finden im äußeren Bereich der Scheide, in der Gebärmutter und im After statt. Dabei werden die ersten Kontraktionen am intensivsten empfunden. Ein weiblicher Orgasmus kann durchaus bis zu 12 Sekunden lang anhalten. Manche Frauen können sogar Flüssigkeit verlieren (weibliches Ejakulat). Frauen benötigen nach dem Orgasmus nur eine kurze Erholungsphase, können also gleich wieder sexuelle Erregung erlangen.

Ist ein Orgasmus für guten Sex verantwortlich?

Gerade Frauen fällt es oft schwer beim Sex einen Höhepunkt zu erreichen. Dies ist jedoch nichts ungewöhnliches. Doch ist ein Orgasmus auch wirklich ausschlaggebend für guten Sex? Ein Orgasmus bedeudet nicht, dass der Körper Leidenschaft oder Vergnügen erfährt. Heftige Leidenschaft kann sogar größeren Genuss als der Orgasmus selbst bereiten. Dennoch sollte man immer ehrlich bleiben und seinem Partner nie einen Orgasmus vortäuschen. Genau das kann erst Recht für sexuelle Frustation sorgen. Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse, die vom richtigen Partner definitiv zufrieden gestellt werden können.

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