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Auf Schatzsuche

Als Kinder haben wir doch alle Geschichten geliebt, in denen es um Schatzsuche ging. Wir haben mitgefiebert, ob sie den geheimen Schatz finden oder nicht.

Schatzkarten und vergrabene Piratenschätze haben uns in Atem gehalten und wenn wir abends das Licht löschen sollten, haben wir heimlich unter der Decke weiter gelesen, weil es so spannend war.

An einem lauen Sommerabend saß ich letztens draußen und dachte über die Schätze der Welt nach, auch über die, die uns als Kinder faszinierten. Die Schätze und Wertigkeiten der Welt sind doch relativ und werden von jedem von uns anders interpretiert. Was nutzt uns z.B. ein Piratenschatz? Man muss ihn melden, er wird einbehalten und wenn man sehr viel Glück hat, bekommt man einen Finderlohn, der eigentlich ein Witz ist. Und wie gesagt, an diesem Abend bin ich endlich auf „echte“ Schätze gestoßen:

Du hast Geburtstag und liebe Freunde zeigen Dir, wie wichtig Du ihnen bist
Du liegst im Krankenhaus und Menschen besuchen Dich, mit denen Du eigentlich nicht gerechnet hast.Du hast einen ganzen Tag mit Kindern oder Enkeln – nur für Dich. Du bist traurig und hast zumindest einen Freund, der Dich tröstet. Du möchtest fröhlich sein und findest gleichgesinnte Menschen, die mitlachen

Ist das nicht viel wichtiger als ein Gold- oder Silberschatz?

Ich bin stolz und glücklich, solche Menschen zu kennen und wünsche jedem, diese Erfahrung zu machen und auszukosten.

Aber Vorsicht: Dieser Schatz ist sehr zerbrechlich.

Autor: Ritterbraut

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