Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Mein Praktikum bei Feierabend

Carmen war im Sommer 2021 Schülerpraktikantin bei Feierabend. In ihrer Kolumne berichtet sie darüber, wie es hinter den Kulissen von Feierabend aussieht, wieso Feierabend seinen Namen trägt und welche Aufgaben sie in der Redaktion übernommen hat.

Carmen mit einem Blumenstrauß am Eisernen Steg

Ich habe mich entschieden, mein Praktikum bei Feierabend zu machen, da ich das gesamte Konzept bemerkenswert und interessant finde, denn das Internet ist gerade für die älteren Generationen ein großes Rätsel, schwer verständlich und trägt viele Gefahren mit sich. Da ist Feierabend die perfekte Lösung, um sich online kennenzulernen, auszutauschen und sogar dann im echten Leben zu treffen. Ich habe mir erhofft, viele neue Dinge zu lernen, z.B. was man hier als Mitarbeiter überhaupt macht und wie die Internetseite genau strukturiert ist.

Direkt am ersten Tag wurde mir alles ausführlich erklärt, was ich zu Feierabend wissen sollte und ich durfte mir mein eigenes Profil anlegen. Nachdem ich ein Eisbär-Foto rausgesucht, als Profilbild hochgeladen und ein paar Sachen über mich angegeben hatte, machte ich eine Erkundungstour und lernte so die Website genau kennen. Es machte sehr Spaß, die einzelnen Punkte zu erledigen, wie z.B. das Sommerquiz 2021 zu machen. Zu meinen Pflichten gehörte nun außerdem, jeden Tag mögliche ,,Mitglieder des Tages´´ herauszusuchen, anzuschreiben und vorzustellen.

Am zweiten Tag durfte ich schon mit sozialen Netzwerken wie Facebook etc. arbeiten und sogar eigene Posts vorbereiten. So lernte ich auch, wie man richtige Bilder raussucht und diese bearbeitet. Die restliche Woche habe ich an meinen begonnenen Aufgaben gearbeitet, z.B. die Mitglieder des Tages im System eingebaut oder Bilder für Posts rausgesucht. Außerdem durfte ich Kolumnen von Feierabend-Mitgliedern durchlesen, passende Bilder heraussuchen und zur Veröffentlichung vorbereiten, was mir viel Freude bereitet hat, da ich in meiner Freizeit gerne lese. Die Geschichten des Mitgliedes Fiddigeigei fand ich sehr interessant und schön geschrieben.

Mir macht die tägliche Arbeit hier Spaß, denn es gibt viele verschiedene Aufgaben und ich lerne auch zum Thema Informatik viel dazu, was mir für das spätere Leben und Arbeiten mit Computern sehr hilfreich sein wird. Ich habe bereits viel über die Seite gelernt, den Aufbau verstanden und viele Einblicke ,,Hinter die Kulissen bekommen“, also ins Backoffice von Feierabend. Ich durfte außerdem den Livestream mit dem Arzt Dr. Josef Mörtl über Nagelpilz mitverfolgen und fand es sehr interessant, welche Fragen Feierabend-Mitglieder zum Thema hatten.

Auch meine zweite Woche hier begann sehr schön. Man wird wie immer morgens freundlich empfangen und alle Mitarbeiter hier sind sehr nett und immer hilfsbereit. Es ist erstaunlich, dass Feierabend bereits seit 1998 existiert, also älter als ich ist, und immer noch so viele treue Mitglieder, aber auch immer wieder Neulinge hat.

Ich fand spannenderweise heraus, wie es überhaupt zur Gründung von Feierabend kam: Alexander Wild entwickelte 1997 die Idee, eine Onlineplattform für Senioren bzw. ältere Menschen zu gründen, nachdem er seiner eigenen, damals 60-jährigen, Mutter vergeblich versuchte, das Internet zu erklären und eine passende ,,Einstiegsseite” für sie zu finden, von denen es damals keine für Senioren gab. So entwickelte er das Konzept von Feierabend, das es auch heute noch vielen älteren Menschen leichter macht, sich im Internet zurecht zu finden und neue Kontakte zu schließen und außerdem viele andere Dinge anbietet, wie z.B. spannende Kolumnen, Witze oder den Austausch von Bildern in den sogenannten “Bildergalerien”. Der Name “Feierabend” kam durch Zufall zustande, denn nachdem lange überlegt wurde, welcher Name passend für die Seite wäre, meinte einer: ,,Kommt Leute, wir gehen runter und machen Feierabend” - und es machte Klick. Der Name wurde direkt für die Firma reserviert und auch heute noch heißt sie Feierabend.

Diese Woche durfte ich wieder ein paar neue Posts für Facebook einrichten und fand heraus, dass man Posts vorbereiten kann, ohne sie direkt zu posten, was ich vorher gar nicht wusste. Außerdem durfte ich auch erneut ein paar Mitglieder des Tages einbauen.

Alexander Wild mit den Frankfurter Regionalbotschaftern

Meine Zeit neigt sich dem Ende zu, doch auf heute freue ich mich besonders, denn heute ist das 20-jährige Jubiläum der Regionalgruppe ,,Frankfurt Rhein/Main” und ich darf mit auf die dafür organisierte Feier gehen. Vor 20 Jahren gründeten Sigrid und Helmut zusammen mit Feierabend diese Gruppe. Das Zusammentreffen fand vor dem Eisernen Steg statt. Es kam eine FAZ-Journalistin, die Alexander und die Gründer der Regionalgruppen Frankfurt interviewte und z.B. Fragen zu Feierabend während der Corona-Pandemie stellte. Anschließend gingen wir auf den Eisernen Steg und dort wurden auch nochmal schöne Bilder von der gesamten Truppe gemacht. Danach gingen wir den Main entlang in Richtung Gebermühle und ließen uns im Restaurant Platzhirsch nieder. Nach dem Essen hielt Alex eine abschließende Rede.

Zusammenfassend kann ich sagen, ich habe hier sehr viel gelernt. Es gibt hier vielseitige Aufgaben. Die einen kümmern sich um alles, was mit Technik zu tun hat, die anderen kümmern sich um das Posten von Beiträgen in den sozialen Medien, die anderen beantworten Mails und kümmern sich um die Mitglieder Feierabends und noch vieles mehr. Ich habe vor allem im Bereich Redaktion am meisten gearbeitet. Meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt und ich bin positiv von der Arbeit hier überrascht. Wenn ich könnte, würde ich hier noch eine weitere Woche verbringen und insgesamt bin ich froh, mein Praktikum bei Feierabend absolviert zu haben.

Artikel Teilen


Artikel bewerten
5 Sterne (18 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:


16 16 Artikel kommentieren
Themen > Unterhaltung > Kolumnen, Anekdoten und Co > Mein Praktikum bei Feierabend