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Selen: Booster für das Immunsystem

Selen zählt zu den Spurenelementen und ist ein unverzichtbarer Bestandteil körpereigener Enzyme. Selenhaltige Enzyme sind eine wichtige Komponente des körpereigenen Abwehrsystems gegen freie Radikale. Ohne ausreichende Selenzufuhr können diese Enzyme ihre Funktion nicht erfüllen – ein eingeschränkter oxidativer Schutz könnte die Folge sein.

Das kann die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems auf Keime schwächen und somit Entzündungsprozesse fördern. Außerdem trägt Selen zur Produktion von spezifischen Abwehrstoffen bei und unterstützt so den Organismus im Kampf gegen Viren und Bakterien. Auch die Aktivität des Immunsystem auf natürliche Killerzellen wird durch Selen gesteuert. Diese erkennen und zerstören veränderte Körperzellen. Gleichzeitig trägt Selen dazu bei, überschießende Immunreaktionen zu bremsen.

Besonders hohe Mengen der antioxidativen Selenenzyme finden sich in der Schilddrüse. Dort schützen sie das empfindliche Drüsengewebe vor dem Angriff freier Radikale, die bei der Hormonproduktion entstehen. Auch Blut, Muskeln, Hoden und Leber benötigen das seltene Spurenelement, um richtig arbeiten zu können. Außerdem trägt Selen zu einer normalen Spermabildung bei. Und: Niedrige Selenwerte könnten das Risiko für Brustkrebs erhöhen.

(Zum vergößern der Grafik, bitte anklicken!)

Durchschnittliche Selenaufnahme unterhalb der Empfehlungen

Unsere Böden sind selenarm, sodass wir unseren Bedarf mit unseren Ernährungsgewohnheiten nicht immer decken können. Die durchschnittliche Selenaufnahme liegt in Deutschland meist deutlich unter den Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler. Sie empfehlen eine tägliche Selenzufuhr von 70 Mikrogramm – die tatsächlich aufgenommene Menge liegt aber durchschnittlich nur bei 30 Mikrogramm für Frauen und 42 Mikrogramm für Männer. Deshalb kann eine gezielte Selenzufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel in vielen Fällen Sinn machen.

Selen wird über die Nahrung aufgenommen und kommt vor allem in Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten, Getreide, Eiern und Milchprodukten vor – also überwiegend in tierischen Produkten. Für Menschen, die sich gesund ernähren und auf tierische Produkte verzichten oder sie reduzieren wird es schwer, genug Selen aufzunehmen.

Auch Paranüsse, die als Selenlieferanten begehrt sind, dürfen nur reduziert gegessen werden. Denn: Sie enthalten häufig das krebserregende Schimmelpilzgift Aflatoxin, das stark radioaktiv belastet ist. Der Verzehr von zwei Paranüssen am Tag erhöht schon die radioaktive Belastung. Experten vom Bundesamt für Strahlenschutz empfehlen aus diesem Grund, den Selenstatus lieber durch Nahrungsergänzungsmittel zu verbessern.

Am sichersten ist hierfür das anorganische Selen Natriumselenit wie das Selenpräparat selenase® 100XL oder selenase® 200XXL aus der Apotheke, da der Körper nur dieses Selen gezielt verwendet und über den Urin wieder ausscheidet, falls er eventuell etwas zu viel davon erwischt hat. Besondere Vorsicht ist bei Nahrungsergänzungsmitteln geboten, die auch andere Selenformen enthalten können. Als Arzneimittel ist nur Natriumselenit zugelassen.

Wie kommt es zu einem Selenmangel?

Du fühlst Dich häufig müde, schlapp oder leidest unter Haarausfall, schuppiger Haut oder hast Probleme mit Deiner Schilddrüse? Das sind nur einige Anzeichen, die auf einen Selenmangel hinweisen könnten. Meistens ist ein Selenmangel aber gar nicht spürbar.

Schon der durchschnittliche gesunde Deutsche weist häufig einen zu niedrigen Selenstatus auf. Diese Faktoren erhöhen das Risiko eines Selenmangels noch weiter: eine vegetarische oder vegane Ernährung, Rauchen, Alkohol, Darmerkrankungen, Dialyse, eine eingeschränkte Funktion des Immunsystems oder eine Schwermetallbelastung.

Selenstatus kann im Blut ermittelt werden

Aber woher weiß man, dass tatsächlich ein Mangel an dem Spurenelement vorliegt? Eine Selenmessung ist nicht Teil der routinemäßigen Blutmessungen. Daher solltest Du gezielt Deinen Arzt danach fragen.

Das biosyn-Servicelabor bietet Dir die Möglichkeit, Spurenelement- und Schwermetallwerte zu ermitteln – in Vollblut, Serum, Urin oder Speichel.

Das benötigte Material, wie ein spezielles Abnahmesystem, Analysenanforderung und Versandtasche, erhältst Du auf Anfrage kostenlos zugeschickt. Zusammen mit den Messwerten erhältst Du eine Beurteilung der Ergebnisse sowie einen Vergleich mit den Referenzwerten. Weiterhin werden Empfehlungen bei Konzentrationen außerhalb des Referenzbereiches gegeben.

Ein behandlungspflichtiger Selenmangel liegt vor, wenn der Selenstatus den vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte festgelegten Referenzwert unterschreitet. Er liegt im Vollblut bei 100–140 µg/l (entspricht ca. 80–120 µg/l im Serum).

Weitere Informationen zu diesem Service sowie ein Bestellformular findest Du unter: biosyn.de/service/servicelabor

Selen als Kassenleistung

Stellt der Arzt einen Selenmangel fest, der durch normale Ernährung nicht zu beheben ist, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Selen-Arzneimittel. Voraussetzung: Die Präparate müssen mehr als 70 Mikrogramm als Tagesdosis enthalten. Dann müssen die Kassen den Preis von Selen-Präparaten erstatten.

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