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Wenn das Immunsystem in die Jahre kommt

Paar unter blühendem Kirschbaum

Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten – unser Körper ist jeden Tag Millionen von Keimen ausgesetzt. Für sie sind wir Menschen eine ideale Herberge für ihr Leben und ihre Fortpflanzung. Oft merken wir davon nichts, denn ein intaktes Immunsystem wehrt die meisten Versuche in unseren Körper einzudringen erfolgreich ab.

Mit zunehmendem Alter verliert unser Immunsystem jedoch an Leistungskraft. Mediziner nennen diesen Leistungsverlust des Abwehrsystems Immunoseneszenz. Sie sehen die geschwächte Abwehr als wichtigsten Faktor für viele im Alter zunehmende Erkrankungen, für beschleunigte Alterungsprozesse und die erhöhte Krankheitssterblichkeit. Auch Impfungen haben dadurch eine geringere Wirkung als in jüngeren Jahren. Das Gleichgewicht des Immunsystem verschiebt sich. Tumorzellen können schlechter erkannt und bekämpft werden, sowie neue Bakterien und Viren. Dafür steigt das Risiko für Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise Hashimoto – eine chronische Entzündung der Schilddrüse, die vor allem mit zunehmendem Alter bei Frauen vorkommt.

Was passiert mit Deinem Immunsystem mit steigendem Alter?

Das Immunsystem schüttet immer mehr entzündungsfördernde Signalstoffe aus. Experten sprechen von einem so genannten „Inflammaging“ – auch als „Entzündungsaltern“ bekannt. Das Resultat: eine Zunahme von chronischen Entzündungsprozessen im Körper und die Entstehung von Alterserkrankungen wie Arteriosklerose, Osteoporose, Diabetes oder Alzheimer.

Außerdem verliert die spezifische Immunantwort – also die gezielte Abwehr von Krankheitserregern – im Alter an Kraft. Eine wichtige Rolle spielt hier die Thymusdrüse. Hier reifen die T-Lymphozyten heran, die Vorreiter der weißen Blutkörperchen. Bereits ab der Pubertät ändert sich die Gewebezusammensetzung. Dadurch verringert sich die Fähigkeit des Thymus neue spezifische T-Lymphozyten zu bilden.

Das Immunsystem ist jetzt wesentlich schlechter in der Lage, sich gegen neue, unbekannte Eindringlinge zu wehren. Auch „schlafende“ Viren und Bakterien können wieder geweckt werden, weil das Immunsystem nicht mehr so gut arbeitet. So können Windpocken beispielsweise sogar Jahrzehnte später wieder aktiv werden und eine Gürtelrose verursachen.

Nährstoffe spielen eine wichtige Rolle

Die nachlassende Leistungsfähigkeit des Abwehrsystems und die Entstehung vieler chronischen Erkrankungen können durch einen Nährstoffmangel verstärkt werden.

Dabei spielt das Spurenelement Selen eine ganz wichtige Rolle. Viele Menschen haben aufgrund unserer selenarmen Böden in Deutschland per se einen Selenmangel, ohne es zu wissen.

Steht dem Organismus nicht genügend Selen zur Verfügung, steigt die Belastung durch oxidativen Stress. Er kann die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems auf Keime schwächen und Entzündungsprozesse fördern. Außerdem trägt Selen dazu bei, das Immunsystem im Gleichgewicht zu halten.

Studien zeigen: Häufig kommt es bei älteren Menschen zusätzlich zu einem Selendefizit. Dieser Mangel kann auch Auswirkungen auf den altersbedingten Leistungsverlust des Immunsystems haben.

Auch Aminosäuren sind für unseren Körper essentiell. Wir benötigen sie für den Aufbau von Proteinen. Unser Körper kann diese Eiweißbausteine nicht selber herstellen und muss sie über die Nahrung aufnehmen. Aminosäuren und Proteine sind für Stoffwechsel und Immunsystem wichtig.

Eine gezielte Zufuhr des wichtigen Spurenelements Selen und von Aminosäuren kann hier sinnvoll sein.

Das Nahrungsergänzungsmittel KIMUN® mit Selen unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte – auch für Senioren. Die regelmäßige Einnahme von KIMUN® empfiehlt sich daher als unterstützende Ernährungsmaßnahme in Belastungssituationen, vor und nach Impfungen und nach einer Antibiotika-Therapie. KIMUN® ist hier erhältlich.

Themen > Gesundheit > Immunsystem > Immunseneszenz