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Wie erkennt man eine Hörminderung?

Hörminderungen beeinträchtigen natürlich in erster Linie die betroffene Person selbst, aber auch das Leben der Menschen in ihrem sozialen Umfeld. Besonders bei einer schleichenden Hörminderung kommt es häufig zu einem Verlust der Kontaktfreudigkeit und damit dem Schwinden von sozialen Kontakten. Die Hörminderung hat somit einen negativen Einfluss auf viele Lebensbereiche.

Paar mit Kopfhörern

Warum ist eine rechtzeitige Diagnose so wichtig?

Nicht nur, dass das Sozialverhalten Familie, Freunden und Bekannten gegenüber aufgrund des schlechten Hörens leidet, auch die Sicherheit im Alltag kann gefährdet sein. Dies betrifft zum Beispiel das Verhalten im Straßenverkehr. Autofahren, über die Straße gehen, alles gestaltet sich äußerst schwierig und gefährlich, wenn man die Umgebungsgeräusche (z.B. fahrendes Auto, Hupen, Straßenbahn) nicht hören kann.

Doch auch banale Situationen im Alltag können schwerfallen. Beispielsweise beim Einkaufen werden vorbeifahrende Einkaufswagen nicht gehört und es kann zu Kollisionen kommen. Kommunikationsversuche mit Mitmenschen scheitern. Die Auswirkungen einer Hörminderung können sogar so weit gehen, dass die betroffene Person aufgrund der Schwierigkeiten, einem Gespräch zu folgen, die sozialen Kontakte völlig einstellt, sich zu Hause zurückzieht und in völliger Isolation lebt. Angstzustände, Depressionen, Wut und Trauer sind Folgeerscheinungen. Damit es soweit gar nicht erst kommt, sollte man sehr genau auf bestimmte Anzeichen hören, mit deren Hilfe Hörminderungen erkannt und effektiv behandelt werden können.

Anzeichen einer Hörminderung

Personen im Café

Ein Indiz für das Nachlassen der Hörleistung kann zum Beispiel sein, dass der Eindruck entsteht, dass die Gesprächspartner nach und nach undeutlicher oder leiser reden. Daraus folgt, dass die betroffene Person Gespräche als anstrengender empfindet und deshalb davon auch schnell müde wird. Der Versuch, dem Gespräch trotz einer Hörminderung folgen zu können, bedarf einer ungemeinen Anstrengung und Konzentration. In einer lauten Umgebung, beispielsweise in Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen, fällt die Kommunikation noch schwerer. Die Geräusche auseinander zu halten und zu lokalisieren ist eine Leistung, die Menschen mit Hörschwierigkeiten oft nicht mehr meistern können.

Es kann helfen, die eigene Hörleistung im Alltag auf die Probe zu stellen. Testen, ob die Lautstärkeregelungen an den Multimediageräten in der letzten Zeit lauter als vorher gestellt werden mussten. Darauf achten, ob man Geräusche wie das Klingeln der Mikrowelle noch hört. Auch hilfreich ist es, einmal gezielt zu versuchen, die Richtung eines Geräusches zu identifizieren. Klappt das auf einem Ohr besser als auf dem anderen, kann das auch eine einseitige Hörschwäche hindeuten.

Beim Feststellen eines oder mehrere dieser Anzeichen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Da sich eine Hörminderung meist sukzessive verschlechtert, können die Auswirkungen wirklich fatal sein. Hier gilt es, sich ein potentielles Problem einzugestehen und die Angst vor einer Diagnose zu überwinden. Ein Arztbesuch kann nur Gutes bringen, denn entweder erhält der Betroffene die richtige Behandlung und gewinnt Lebensqualität zurück oder der Verdacht wird entkräftet und es liegt gar keine Hörminderung vor.

Wie wird eine Hörminderung behandelt?

Hörverlust deutet darauf hin, dass die Sensoren, die die Geräusche durch Impulse im Ohr weiterleiten, beschädigt wurden. Diese Beschädigungen sind irreversibel. Das heißt jedoch nicht, dass nichts dagegen unternommen werden kann. Ganz im Gegenteil. Durch Hörgeräte und Implantate können sich Betroffene ein Stück Lebensqualität zurückerobern. Da die heutigen Hörgeräte technisch so fortgeschritten sind, stellt nahezu keine Frequenz ein Problem dar.

Mann mit Hörgerät

Um sich näher über das richtige Hörgerät bzw. Implantat zu informieren, bieten Hörgerätakustiker bzw. Ärzte ihre Hilfe an und stehen für Beratungen bereit. Am Ende bleibt zu sagen, dass sich niemand zu schämen braucht, wenn er Hörschwierigkeiten hat. Es kann alle Menschen treffen, deswegen stehen Ärzte und Hörtechniker mit Rat und Tat zur Seite

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