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An wen wende ich mich bei Verdacht auf Herzinsuffizienz?

Was tun, wenn man immer wieder unter Atemnot leidet, sich ungewöhnlich müde und erschöpft fühlt? Oder spürt, dass das Herz unregelmäßig schlägt, feststellt, dass die Füße und Beine anschwellen: Wer diese Symptome bemerkt, sollte hellhörig werden, denn sie können auf eine Herzinsuffizienz hinweisen.

In der Regel führt der erste Gang zum Hausarzt als vertrautem Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen. Wichtig ist es, ihm alle Symptome im Detail zu schildern, sodass er sich ein genaues Bild der Beschwerden machen kann.

Wie verläuft die Untersuchung beim Arzt?

Bei Symptomen wie Atemnot, Müdigkeit oder Wassereinlagerungen (Ödeme) empfiehlt sich ein Arztbesuch. Dann wird der Mediziner zunächst eine ausführliche Anamnese vornehmen, um die genauen Symptome zu ergründen. Dazu gehört eine intensive Befragung des Patienten: Typische Fragen sind, wie lange die Symptome bereits bestehen und in welchen Situationen sie auftreten. Zudem kann eine plötzliche Gewichtszunahme über einen kurzen Zeitraum auf die Erkrankung hinweisen. Auch die Krankheitsgeschichte der Familie, der persönliche Lebenswandel sowie familiäre Belastungen sind Gegenstand des Gespräches.

Im Anschluss daran nimmt der Arzt meist eine körperliche Untersuchung vor: Er misst Puls und Blutdruck, Gewicht und Größe und hört mit dem Stethoskop Herz und Lunge ab.

Verstärkt sich bei dieser Eingangsuntersuchung der anfängliche Verdacht, leitet der Arzt weitere Schritte für eine Herzinsuffizienz-Diagnose ein.

Ein Elektrokardiogramm (EKG) und Untersuchungen des Blutes und des Urins sind wesentliche Bestandteile, um die Herzinsuffizienz-Diagnose zu erhärten. Das wichtigste Verfahren, das dem Arzt endgültigen Aufschluss darüber geben kann, ob und in welchem Ausmaß eine Herzschwäche vorliegt, ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, die sogenannte Echokardiographie. Zögere also nicht, den Arzt Deines Vertrauens aufzusuchen!

Weitere Informationen zu Untersuchungsmethoden findest Du hier.

Link Untersuchungsmethoden

Ganz wichtig: die Angehörigen

Nicht nur für Patienten, sondern auch für deren Angehörige ändert sich das Leben nach der Diagnose „Herzschwäche“. Egal ob Ehepartner, Freund oder Kind – sie alle sind eine wichtige Stütze im Alltag der Betroffenen. Im PDF-Dokument "Herzbegleiter" kannst Du nachlesen, wie Du Dich und Deine Lieben am besten auf ein Arztgespräch vorbereitest und was es währenddessen zu beachten gibt.

Themen > Leben > Herz > Diagnose Herzinsuffizienz