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Wie wird die Pilzsaison 2019?

Aufgrund langer Trockenphasen fiel die Pilzsaison 2018 ziemlich dürftig aus. Vielerorts waren sogar überhaupt keine Pilze zu finden. Für die Pilzsaison 2019 können wir uns jedoch etwas mehr Hoffnung machen.

Pilze im Wald

Wetterbedingungen für 2019 eigentlich ideal

Die Temperaturen lagen zwar auch in diesem Jahr in den meisten Monaten höher als noch in vergangenen Jahrzehnten, aber es hat mehr geregnet. Im September wird ein Mix aus nassen und sonnigen Tagen bei Temperaturen zwischen 11 und 25 Grad erwartet. Das sind recht gute Bedingungen für den Monat, indem die Pilzsaison erst wirklich beginnt. Durch Wärme und Nässe im Wechsel wird das Pilzwachstum nämlich besonders begünstigt.

Im Norden Deutschlands sind im Vergleich zum Vorjahr schon reichlich Pilze gefunden worden. Auch im bayerischen Wald läuft es gut. Hier wurden sogar neue Pilzarten entdeckt. In Nordrhein-Westfalen sind die Pilzquellen dagegen bereits Ende August versiegt. Im August hatte es dort reichlich geregnet. Im September wird es dort voraussichtlich wieder zu trocken. Deswegen lohnt es sich, in den nächsten zwei Monaten immer mal wieder nach Regenphasen Ausschau zu halten und sich danach auf Pilzsuche zu begeben.

Haben leere Körbe von Pilzfreunden jetzt ein Ende?

Person schneidet Pilz vom Boden ab

Ob sich das Pilzaufkommen nun langfristig von den Strapazen der letzten zwei Jahre erholen kann, ist aber leider noch nicht sicher. Nicht nur die aktuellen Wetterbedingungen sind wichtig. Es kommt auch vor allem auf die jeweilige Pilzsorte an. Manche Pilzarten freuen sich durchaus über wärmere Phasen im Jahr und treten darum häufiger und auch früher als September auf. Der Klimawandel könnte aber langfristig negative Auswirkungen für alle Pilze haben, die einen besonders feuchten Herbst benötigen, um in ausreichender Zahl zu wachsen.

Schon gewusst? Pilze sammeln ist nicht grenzenlos erlaubt

Pilzsammler genießen das sogenannte Jedermannsrecht. Das heißt, jeder kann in den Wald gehen und Pilze sammeln. Aber nur, wenn diese ausschließlich für den persönlichen Bedarf verwendet werden. Aus dem Sammeln von Pilzen sollte also besser kein finanziell ertragreiches Geschäftsmodell entwickelt werden. Darüber hinaus gehören einige Pilze mittlerweile leider zu den bedrohten Arten. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) geben regelmäßig Listen der gefährdeten Arten heraus. Dort sollte man sich vor dem Sammeln etwas genauer informieren.

Frau putzt einen Korb voll Pilze

Wiesenchampignons feiern Comeback, Steinpilze lassen nach

Wie im jeden Jahr, soll auch dieses Mal der Hinweis nicht fehlen, dass es in Deutschland 15 giftige Pilzarten gibt, die auf keinen Fall verzerrt werden sollten. Steinpilze zählen zu den ungefährlichen Sorten, doch kommen sie in diesem Jahr bisher leider seltener vor. Dafür waren Wiesenchampignons reichlich vorhanden. Aber Vorsicht: Verschiedene Knollenblätterpilze ähneln dem Wiesenchampignon sehr. Und diese sind im Gegensatz zum Publikumsliebling unter den Pilzen gefährlich.

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