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So wird die Pilzsaison 2018

Ein langer und heißer Sommer geht zu Ende. Hohe Temperaturen und lange Trockenzeiten haben ihre Spuren hinterlassen. Dies bekommen auch die Pilzsammler zu spüren. Häufig lassen sich bereits Ende Juli die ersten Speisepilze sammeln. In diesem Jahr kehrten Pilzsammler jedoch mit leeren Körben heim, denn der trockene Sommer hat uns noch kein Pilzglück beschert. Doch die Hauptsaison steht noch bevor. Die eigentliche Pilzsaison beginnt im September. Bis in den Oktober hinein lassen sich Maronen, Steinpilze oder Pfifferlinge finden.

Pilze sammeln

Was Pilze brauchen

Damit Pilze wachsen, benötigen Sie Feuchtigkeit und Wärme. An Wärme hat es dem Sommer 2018 nicht gefehlt, allerdings blieb es meist trocken und die Pilzsammler wurden bislang enttäuscht. Dabei ist es auch nicht relevant, wo man sich auf Pilzsuche begibt, ganz gleich, ob in Bayern, im Schwarzwald oder in Brandenburg, wenn die Feuchtigkeit ausbleibt, werden auch keine Pilze wachsen.

Das 1x1 für Sammler

Das Pilze sammeln in unseren Wäldern erfordert einiges an Erfahrung. Über 150 Giftpilze sprießen aus dem Boden. Dabei sind einige kaum von den essbaren Speisepilzen zu unterscheiden. Man denke nur an den Knollenblätterpilz, welcher sich von genießbaren Champignons kaum unterscheiden lässt und dessen Verzehr für uns tödlich ist.

Tipp: Pilzneulinge sollten nur Pilze mit Röhren an den Unterseiten des Hutes sammeln

Hände voll mit Pilzen

Es gibt in Deutschland 15 Giftpilzarten, deren Genuss für uns tödliche Folgen haben kann. Diese Pilze besitzen alle Lamellen auf der Hutunterseite. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Lamellenpilze besser nicht sammeln oder sich in jedem Fall an einen Pilzberater wenden. Die Darstellungen in Büchern sind oft zu ungenau, um kleine Feinheiten zu erkennen. Besonders wenn es sich um gezeichnete Abbildungen, statt um authentische Fotografien handelt, ist es für den Laien schwierig, den Pilz wirklich zu bestimmen.

Den Wetterbericht im Auge behalten

Die Pilzsaison 2018 wird nicht komplett ausbleiben, sie wird nur später beginnen und damit kürzer andauern. Jetzt heißt es, auf Regen warten. Mit der Feuchtigkeit kommen auch die Pilze zum Vorschein. Allerdings passiert dies nicht sofort und auch ein halbstündiger Regenguss wird nicht viel bewirken können. Nach der langen Trockenheit und Hitze brauchen wir Dauerregen. Ansonsten können die Pilzsporen in der Erde keine Fruchtkörper ausbilden.

Wie sind die Prognosen?

Pilz im Wald

Pilzsammler sollten die Flinte noch nicht ins Korn werfen. Bis Ende Oktober haben Pilze Saison. Regnet es mehrmals heftig und die Temperaturen bleiben angenehm mild, werden die Pilze nicht lange auf sich warten lassen. Bei den Wiesenchampignons wird es zwischen fünf und zehn Tagen dauern, bis sie gesammelt werden können. Steinpilze oder Pfifferlinge brauchen etwas länger, erst nach etwa 14 Tagen sind sie erntereif.

Sollte das Thermometer nochmals die 20-Grad-Marke knacken, ist das Sprießen der Pilze wohl nicht mehr aufzuhalten und die Körbe werden sich füllen. Aktuell sieht es für die Pilzsammler in Bayern und speziell im Voralpenraum schon recht gut aus, hier ist bereits ausreichend Regen gefallen. Noch etwas gedulden müssen sich Pilzsammler in Brandenburg oder Sachsen, hier hält die Trockenheit noch an. Gut gefüllte Pilzkörbe werden wohl auch in diesem Herbst nicht ausbleiben. Die Hoffnung besteht und zwar bis die ersten Fröste kommen, erst dann ist die Pilzsaison 2018 wirklich beendet.

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Themen > Leben > Herbst > So wird die Pilzsaison 2018