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Herbstblues: Mit Licht und Bewegung gegen das Stimmungstief

Die Tage werden kürzer und die Sonne zieht sich hinter dicke Wolken zurück. Im Herbst ist das Wetter meist trist und kühl, und das schlägt aufs Gemüt. Einige Mittel helfen, dem gefürchteten Herbstblues zu entgehen. Welche Ursachen das Stimmungstief hat und mit welchen Mitteln Herbstmüde gegensteuern.

Baum und Bank in schwarzweiß

Das Phänomen Herbst-Winter-Depression

Für einige Menschen ist der Herbstanfang gleichbedeutend mit einer regelrechten Depression. Mediziner bezeichnen dies als saisonal abhängige Depression oder SAD. Jeder zehnte Erwachsene leidet unter einer solchen Herbst-Winter-Depression, 86 Prozent davon sind Frauen.

In schweren Fällen genügt schon eine halbe Woche Nebelwetter, um die saisonalen Beschwerden auszulösen. Bei gesunden Menschen verschwinden die Symptome nach einigen Wochen wieder. Wenn SAD mehrere Jahre in Folge auftritt, sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Bei leichten Stimmungstiefs bringen ein paar einfache Gegenmaßnahmen wieder Licht in den Alltag.

Raus ans Licht

Im Herbst wird es morgens später hell und am Abend geht die Sonne früher unter. Das macht auch körperlich müde, denn das wichtige Glückshormon Serotonin entsteht nur durch Tageslicht. Ein Spaziergang an der Sonne heitert auf und entlastet körperlich und seelisch.

Morgens regt eine heiß-kalte Wechseldusche den Kreislauf an und macht fit für den Tag. Wenn Sie an Hersttagen morgens nur schwer in die Gänge kommen, hilft auch ein heißes Wohlfühlbad, die Stimmung zu verbessern. Nun fehlt nur noch die richtige Stimmungsmusik und der Tag kann kommen.

Paar mit Hund im herbstlichen Wald

Soulfood gegen das Stimmungstief

Vollkorn, Nüsse, Bananen: Eine ausgewogene Ernährung setzt dem Herbstblues die richtigen geschmacklichen Noten entgegen. Obst, Gemüse und Nüsse kurbeln die Serotoin-Produktion an, aromatische Speisen wärmen auch innerlich ganz schnell auf. Leckereien wie dunkle Schokolade helfen ebenfalls. Eine dampfende Tasse Tee ist ein einfaches Gegenmittel für ein trauriges Gemüt. Vor allem Lindenblüten, Hagebutte oder der Klassiker Kamille helfen zu entspannen.

Ebenso wichtig ist ausreichend Schlaf. Ein ausgedehnter Mittagsschlaf gleicht Schlafdefizite aus und spendet an trüben Tagen die nötige Energie. Im Herbst benötigt der Körper längere Ruhezeiten, denn die vermehrte Melatoninausschüttung macht müde. Es gilt,auf die Signale des Körpers zu achten und auch mal um 9 statt um 10 zu Bett zu gehen.

Zweisamkeit beugt Melancholie vor

In den Herbsttagen gilt es Einsamkeit und Isolation zu vermeiden. Wer sich schlapp und unglücklich fühlt, geht unter die Leute, um der Melancholie entgegenzuwirken und einfach mal auf andere Gedanken zu kommen. Zum Glück steigt im Herbst die Lust, weil mehr Dopamin ausgeschüttet wird. Der Botenstoff regt die Produktion von Sexualhormonen an und kann an tristen Herbsttagen zum Stimmungshoch führen.

Herbstmüde lassen sich morgens am besten mit dem Licht wecken. Falls Wecker, dann ein Tageslichtwecker, der mit sanften Klängen den Schlaf beendet. Dadurch wird der natürliche Sonnenaufgang simuliert und das Aufstehen wird schon zum ersten Highlight des Tages.

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