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Heilklimatische Kurorte

Der Erfolg einer Kur ist nicht nur abhängig von den angebotenen Anwendungen. Auch Faktoren wie ein erholsames Klima und eine angenehme Umgebung spielen eine große Rolle. Für heilklimatische Kurorte gilt das in besonderem Maße, denn diese verfügen nicht nur über ein unvergleichliches Naturambiente, sondern auch über ein Bio-Klima, das einen nachgewiesenen therapeutischen Nutzen hat.

Frau mit gelber Jacke am Strand

Heilendes Klima

Selbst bei gesunden Menschen wirken sich die klimatischen Bedingungen eines Ortes und das tagesaktuelle Wetter oftmals stark auf das Wohlbefinden aus. Während dichter Nebel ebenso wie schwüle Hitze als belastend empfunden wird, kann ein milder Frühlingstag mit Sonnenschein deutlich die Stimmung heben. Damit ein Ort als heilklimatischer Kurort anerkannt wird, muss er aber über ein ganz besonderes Bio-Klima verfügen, das ihn von anderen Kurorten abhebt. Es muss durch langjährige Erfahrung und medizinische Gutachten belegt sein, dass dieses spezielle Klima bei bestimmten Erkrankungen eine positive Wirkung auf den Krankheitsverlauf hat. Damit sichergestellt ist, dass die vorgegebenen Standards eingehalten werden, erstellen Experten regelmäßig Gutachten zum Bioklima und zur Lufthygiene. Selbstverständlich verfügen heilklimatische Kurorte auch über alle Einrichtungen, die für einen Kurbetrieb üblich und notwendig sind. Dazu zählen neben einer hervorragenden medizinischen Infrastruktur auch Unterkünfte, die den besonderen Anforderungen einer Kur entsprechen, sowie zahlreiche Freizeiteinrichtungen, die den therapeutischen Nutzen des gesunden Klimas verstärken. Unterstützt wird das durch aktiven Natur- und Umweltschutz und verkehrsberuhigende Maßnahmen, die einen erholsamen Aufenthalt garantieren.

Das richtige Klima für jede Erkrankung

ein Paar beim Wandern

Alle heilklimatischen Kurorte zeichnen sich dadurch aus, dass Belastungsfaktoren wie Temperaturextreme, Feinstaub und weitere Schadstoffe weitgehende fehlen. Das lokale Klima kann sich aber von Ort zu Ort deutlich unterscheiden. Grundsätzlich wird zwischen Reizklima und Schonklima unterschieden. Ein Reizklima liegt dann vor, wenn die jeweiligen Witterungsbedingungen den Körper und die Selbstheilungskräfte stimulieren. Dies ist beispielsweise auf Helgoland der Fall, wo der Kältereiz, die böigen Winde sowie die salzhaltige Luft insbesondere bei Atemwegserkrankungen anregend wirken. Aber auch im Gebirge, wie beispielsweise im bayerischen Garmisch-Partenkirchen, wirkt das örtliche Klima gesundheitsfördernd. Die Höhensonne und die reine Luft sind insbesondere für ältere Menschen geeignet. Bei einem Schonklima dagegen wirken die ausgeglichenen Temperaturverhältnisse, das Fehlen von Allergenen und die nicht zu starke Sonneneinstrahlung beruhigend auf den Organismus. Heilklimatische Kurorte wie St. Blasien im Schwarzwald oder Oberstdorf im Allgäu haben sich deshalb auf Kurgäste spezialisiert, die an Herz- und Gefäßerkrankungen leiden oder sich nach einer schweren Erkrankung in der Rekonvaleszenzphase befinden. Auch bei Allergien oder psychischen Krankheiten kann der Aufenthalt in einem Kurort mit Schonklima Erleichterung verschaffen.

Mehr als nur eine Kur

Selbstverständlich setzt auch eine Kur in einem heilklimatischen Kurort genau wie eine herkömmlich Kur auf medizinische Anwendungen. Da jedoch das örtliche Bio-Klima einen großen Anteil an dem Kurerfolg hat und sich diese Orte durch große landschaftliche Schönheit und vielfältige Freizeitangebote auszeichnen, kann ein Aufenthalt in einem Luftkurort oft fast wie ein Urlaub wirken. Wer eine Kur in einem heilklimatischen Kurort für sich in Betracht zieht, sollte sich zunächst an den behandelnden Arzt wenden. Dieser kann nicht nur ausführlich zu dem geeigneten Heilklima und den notwendigen therapeutischen Maßnahmen beraten, sondern leitet auch den Kurantrag in die Wege. Wenn dieser bewilligt wird, werden die Kosten bis auf einen Eigenanteil größtenteils übernommen. Lediglich bei einer ambulanten Vorsorgemaßnahme muss der Patient die Kosten selbst tragen.

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