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Stadt Helmstedt

Helmstedt ist eine Stadt mit etwa 23 000 Einwohnern und Kreisstadt für 90 000 Einwohner. Schon 952 n.Chr. gab es die erste urkundliche Erwähnung von Helmstedt, Stadtrecht wurde der Siedlung 1247 verliehen.

Ich beginne im Ortsteil Bad Helmstedt, der heute noch etwa 150 Menschen beherbergt.
1755 wurden hier stark schwefel- und kohlensäurehaltige Quellen entdeckt und für den Kurbetrieb genutzt. Heute sind diese Quellen aber versiegt, möglicherweise durch Auswirkungen des Braunkohlentagebaus.
Dennoch ist Bad Helmstedt auch heute noch ein beliebtes Wandergebiet, auch wenn durch verschiedene Ursachen die Ausflugslokale zur Zeit geschlossen sind.

Wie man den Villen entnehmen kann, ist Bad Helmstedt heute ein gehobener Wohnort.

Die Theatertradition in Bad Helmstedt reicht bis 1815 zurück, auch wenn das heutige Brunnentheater erst 1927 erbaut wurde.

Jetzt führe ich durch die eigentliche Stadt Helmstedt.
Am Juleum steht das Amtsgericht.

1576 wurde in Helmstedt durch Herzog Julius eine Universität gegründet.
Bald reichten die Baulichkeiten nicht mehr aus und an der Stirnseite wurde ein neues Hauptgebäude errichtet. Es beherbergte Hörsäle und die Aula. Ihrem Gründer zu Ehren gab man diesem 1597 fertig gestellten Neubau den Namen Juleum Novum.
Somit ist Helmstedt eine der ältesten Universitätsstädte in Deutschland.
Der Lehrbetrieb wurde aber 1810 wieder eingestellt.

Am Hauptgebäude kann man Details des Weserrenaissancebaus bestaunen.
Es ist auch heute noch das prächtigste Gebäude Helmstedts.

Im Keller enthält dieses Gebäude heute das Kreis- und Universitäts-Museum.
Unter anderem sind dort Funde aus dem Braunkohlentagebau ausgestellt wie dieses Geweih vom eiszeitlichen Riesenhirsch.

Die anderen ehemaligen Universitätsgebäude blieben ebenfalls erhalten und dienen heute der "kleinen Universität" Volkshochschule als Domizil.

In der Collegienstrasse steht das ehemalige Wohnhaus von Giordano Bruno.
Der italienische Allround-Wissenschaftler widersprach gängigen kirchlichen Lehren wie zum Beispiel dem geozentrischen Weltbild und lebte deshalb ständig auf der Flucht und lehrte so auch für kurze Zeit am Juleum.
Letztendlich fassten ihn die Inquisiteure und er wurde 1600 in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

In der Schuhstrasse steht das wohl älteste Gebäude der Stadt, das 1514 erbaut wurde.

Zahlreiche hübsche Häuser stehen um den Markt herum.
Sie zeigen, dass Helmstadt früher eine bedeutende Stadt mit großem Reichtum war. Zur Zeit kann man das ja nicht unbedingt behaupten.

Von Bedeutung ist natürlich heute noch das Rathaus.
Gleich daneben steht die ehemalige Universitätskirche, die heute als Geschäftshaus genutzt wird.

Der Hausmannsturm ist das älteste erhalten gebliebene Stadttor in der Braunschweiger Region.
Schon 1286 gab es eine erste nachgewiesene Erwähnung eines Stadttores an dieser Stelle. Sein heutiges Aussehen erhielt er allerdings erst in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Die 1322 erbaute Georgskapelle entstand als ausgelagertes Kirchengebäude vom Kloster St. Marienberg.

1176 wurde das Kloster St. Marienberg gegründet.

Etwa seit dem 11. Jahrhundert gibt es das Kloster St. Ludgerus.
Heute wurde das frühere Eingangstor zum Kloster, das Türkentor, wieder aufgebaut.
Auffällig ist auch das heute mitten auf der Straße liegende Taubenhaus.

Auch im Stadtgebiet Helmstedts liegen die Lübbensteine, Großsteingräber aus der Zeit zwischen 3500 und 3000 v. Chr..

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