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Landkreis Gifhorn - ehemaliger Zonenrand oder Metropolregion?

(letzte Überarbeitung: 07.10.2014, Wasbüttel, Meine, Wedelheine)
Der Landkreis Gifhorn ist der achtgrößte Landkreis Niedersachsens.
In seiner Fläche nimmt er mehr als ein Drittel unseres Einzugsgebietes ein. Deshalb halte ich es für notwendig, dem Landkreis ein Extrakapitel zu widmen.
Wegen der Vielfältigkeit dieses Gebietes bin ich mir sicher, dass ich lange Zeit benötige, um alle Bereiche vorzustellen. Deshalb wird dieses Kapitel im Verlauf des nächsten Jahres mehrfach überarbeitet werden.

landkreis
Karte des Landkreises Gifhorn (nach Wikipedia, verändert)

Samtgemeinde Hankensbüttel

Otter-Zentrum
In Hankensbüttel liegt ein bedeutendes Naturschutzzentrum, das Otter-Zentrum. Hier hat man aber nicht nur einen wesentlichen Anteil an der Erforschung der Lebensweise von Fischottern und der Wiederausbreitung dieser Tiere, sondern im Zentrum gibt es in naturnaher Haltung fast alle marderartigen Tiere Deutschlands zu sehen.
Beim Fütterungsrundgang werden einem alle Tiere ausführlich vorgestellt.
Wir waren hier 2014 zu Besuch, nachzulesen hier.

dachs
Dachs
baummarder
Baummarder
steinmarder
Steinmarder
fischotter
Fischotter
mink
Mink (Nerzart)
iltis
Iltis
wiesel
Großes Wiesel (im Winterfell: Hermelin)

Samtgemeinde Wesendorf

Heiliger Hain
Im Landkreis Gifhorn gibt es einige Heidegebiete, weshalb sich Gifhorn der Südheide zurechnet.
Das größte zusammenhängende Heidegebiet Gifhorns ist der Heilige Hain bei Betzdorf. Seinen Namen hat er nach einem Gemälde erhalten, das eine Kopie eines gleichnamigen italienischen Bildnisses mit an diese Region angepasstem Hintergrund (Schafstall statt Kloster und Wacholder statt Pinien) darstellte.
Hier waren wir 2014, nachzulesen hier.

heiliger hain
Impressionen aus dem Heiligen Hain

Die Lüneburger Heide ist entstanden wegen des enormen Brennholzbedarfs im Mittelalter. In Lüneburg war der größte Verbraucher die Saline, die das Gold des Mittelalters für Konservierung von Lebensmitteln förderte.
Ob auch Gifhorn nach Lüneburg lieferte oder andere Verwendung von Brennholz hatte, entzieht sich meiner Kenntnis.
Den zweiten wichtigen Faktor an der Heideentstehung lieferte die Schafzucht, die bei der armen ländlichen Bevölkerung verbreitet war. Schafe fressen alles, was einigermaßen weich ist, also nicht nur Gras, sondern auch Jungbäume. Nur die harten Heidegewächse und Wacholder verschmähten sie. Somit verhinderten sie die Regenerierung des Waldes und sind auch heute für die Erhaltung der Heideflächen unerlässlich.
Heute sind die Schäfer oft Angestellte der Gemeinden, aber der Nachwuchsmangel lässt an einigen Stellen bereits die Heideflächen schrumpfen.

Samtgemeinde Isenbüttel

Wasbüttel

wasbüttel
Bauernhof in Wasbüttel

Hier handelt es sich um die Einfahrt zu einem ganz normalen Bauernhof.
Der Besitzer hat aber viel Wert auf das Aussehen gelegt.

Samtgemeinde Papenteich

Die Büttelei

In Norddeutschland gibt es einige Orte, die auf "büttel" enden.
Die Orte aus unserem Einzugsbereich habe ich hier aufgeführt (kein Anspruch auf Vollständigkeit).
Aber nirgends häufen sich diese Orte so stark wie im Papenteich und in seinen Randgebieten.
Deshalb liegt hier im Sprachgebrauch die Büttelei.

Forscher sind sich sicher, dass diese Endung irgendetwas wie "Siedlung" bedeuten muss, die Herkunft selber ist aber noch nicht geklärt.

Meine

zuckerfabrik
Gebäude der ehemaligen Zuckerfabrik
zuckerfabrik2
Das heutige Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik

Meine war mal ein süßer Ort. Dann musste die Zuckerfabrik größeren Standorten weichen.
Die alten Gebäude wurden teilweise umgebaut und das gesamte Gelände der ehemaligen Fabrik ist heute der Mittelpunkt in Meine.

marktplatz
Rübenbauern auf dem Marktplatz

Um die Rübenbauern zu ehren, die als Zulieferer für die Zuckerfabrik unerlässlich sind, hat die Gemeinde an den Bildhauer Georg Arfmann aus Königslutter den Auftrag vergeben, ein Standbild für den Marktplatz zu erstellen.
Im Mai 2001 wurde diese Personengruppe fertig gestellt.

Wedelheine

wedelheine
Bushaltestelle Wedelheine

In Wedelheine erhielt der ortsansässige, mittlerweile aber verstorbene Kunstschmied Bernd Schlender den Auftrag, die Bushaltestelle künstlerisch zu gestalten.
Da die Bushaltestelle neben der Dorfeiche liegt, wählte er als Motiv, was mit einer Eiche zu tun hat. Sie können ja mal testen, was Sie von einer Eiche dort wiederfinden.
Weil das künstlerische Element nicht immer die größte Effizienz berücksichtigt, wurde als Regenschutz ein zweites Bushäuschen ergänzt.

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