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Da wollen wir hin! Unser Ziel am 25. September war die Marienburg bei Hildesheim. Fünf FA'ler machen sich auf den Weg nach Pattensen, um das Welfenschloss (des hannöverschen Welfenzweiges) zu besuchen.
Braunschweig beherbergt den welfischen Zweig von Heinrich dem Löwen bis zur Abspaltung 1814. In Hannover residieren die Welfen mit ihrem heutigen Vertreter, Ernst-August, jun..

Bei dem Besuch eines Schlosses sind wir nicht so verschlossen, auch ein zweites Schloss zu besuchen. Bei Schloss Salder haben wir uns mit einem üppigen Frühstück gestärkt.

Unser Kutscher Willi fuhr vor und ließ drei Damen und zwei Herren aussteigen.

Das Frühstück hat gemundet - ist also empfehlenswert!

Schloss Salder ist heute im Besitz der Stadt Salzgitter.
In den Nebengebäuden, die frei zugängig waren, ist das städtische Museum untergebracht. Natürlich mussten wir auch hier einen Besuch abstatten.

Da wurden unter anderem Fahrzeuge der früheren Fuhrparks ausgestellt.

Auch Maschinen, wie diese Dampfmaschine, waren zu bewundern.
Die Männer unter uns fühlten sich an die Spielzeug-Dampfmaschinen unserer Kindheit erinnert. Nur Willi fühlte sich in seine Berufszeit zurückversetzt.

Natürlich haben wir nicht nur gesponnen. Die Damen kannten sich an dieser Maschine bessser aus als die Männer.

Als Braunschweiger haben wir andächtig den ersten Bus der Firma Büssing bewundert, ein Gefährt für Großgruppen bis 20 Personen - mit erster und zweiter Klasse-Abteilungen.

Aber dann mussten wir weiter. Unsere gebuchte Führung stand an.
So kennt man die Marienburg, an der man auf dem Weg in den Deister vorbeifährt.

Vom Parkplatz sieht es eher wie ein verwunschenes Märchenschloss im Wald aus.

Aber je mehr man sich annähert, um so mehr erchließt sich einem das mächtige Bauwerk.

Wir hatten eine Führung gebucht. Leider besteht absolutes Fotoverbot, deshalb können wir den Besuch nicht ausführlicher dokumentieren.
Der erblindete König Georg V. hat dieses Schloss als Geschenk für seine Frau Marie errichten lassen. Da anlässlich des 200. Geburtstages von Marie eine Jubiläumsausstellung durchgeführt wurde, haben wir uns auch durch diese führen und über die Hintergründe aufklären lassen.
Als 1866 die Preußen Hannover eroberten, musste Georg ins Exil nach Österreich und ließ als Zeichen seiner Verbundenheit Marie auf der Marienburg zurück, bis sie nach einem Jahr nach Österreich folgte.

In der Zwischenzeit konnten wir das Schloss betrachten, was Georg wegen seiner Blindheit verwehrt wurde. Im Schlosshof gab es kein Fotoverbot, weshalb ich die Ansicht hier vorstellen kann.

Insgesamt gab es also viele Informationen und einige Zeit zum Bewundern der Baulichkeiten.

Das waren zwei anstrengende und kalte Stunden.

Geschafft verließen wir das schöne Schloss wieder und setzten uns in den Wagen.
Zur Stärkung machten wir einen Zwischenstopp bei einem Bäcker an der Kreuzung zur Hauptstraße. Eine leckere Entscheidung.

Wir hatten noch etwas Zeit. Da unser Weg mitten durch Hildesheim führte, legten wir hier einen kurzen Aufenthalt ein.
Schließlich musste auch das Shopping-Bedürfnis gestillt werden!

Bis zum Rathaus sind wir gekommen und bewunderten die schönen Häuser am Platz. Einige haben beschlossen, diese Stadt später privat noch einmal aufzusuchen. Deshalb haben wir den Gang zum Dom ausgeklammert.

Das kleine Röstwerk zog unsere Aufmerksamkeit an.
Diese Kaffeeproduktion ist im "Zuckerhut" genannten Haus untergebracht.
Der Hausname weist auf den Baustil hin: unten schmal, nach oben weiter ausladend.

Noch schnell ein Erinnerungsfoto und dann wieder nach Hause.

Wer es nicht glaubt: Ich war auch mit!
Ratet mal, wer dieses Bild geschossen hat.

Dann ging es nach Hause, ein schöner Ausflug ging zu Ende.

Jack

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