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Ausflug nach Quedlinburg

Weil wir in der Vorwoche die vorgezogenen Eisheiligen hatten, haben wir unseren Ausflug nach Quedlinburg auf den Maifeiertag verlegt.
Um es vorwegzunehmen: Es war die richtige Entscheidung! Bei der Anreise war es noch sehr dunstig, aber dann kam die Sonne durch und wir hatten ideales Reisewetter.

Im Marktplatz vor dem Rathaus war das Wappen der Stadt eingelegt.

Auf dem Marktplatz stand die Bimmelbahn schon abfahrbereit.
Also haben wir die Gelegenheit ergriffen und ließen uns zunächst Quedlinburg auf der Rundreise erklären. Ist schon eine sehenswerte Stadt und man kann gut verstehen, dass sie zur Unesco-Welterbestadt ernannt wurde.

Es war zwar keine Abteil erster Klasse, aber wir konnten so einen guten Eindruck in die Stadt kriegen und uns schon mal überlegen, welche Orte wir später noch anlaufen wollen.

Das Bähnle startet und endet am Marktplatz.
Hier steht unter anderem das Rathaus. Das erste Rathaus ist seit 1310 nachgewiesen, aber im 17. Jahrhundert wurde es im Renaissance-Stil umgebaut. Seitdem hat es die heutige Fassade, die mit einigen Erweiterungsbauten ergänzt wurde.

Der Roland vor dem Rathaus wurde zwar 1477 zerstört, aber 1869 nach alten Vorlagen rekonstruiert. Er ist mit seinen 2,75 m Höhe der kleinste Roland Deutschlands.

Hinter dem Rathaus steht die spätgotische Marktkirche St. Benedikti.
Wie die meisten Braunschweiger Kirchen auch hat die Marktkirche zwei unterschiedliche Türme. Hier war ein Blitzschlag Schuld. Den kleineren Ersatzturm habe ich durch die Perspektive etwas versteckt.

Im Inneren der Kirche sind auch barocke Elemente enthalten, wie bei evangelischen Kirchen üblich ist aber der Innenausbau wenig pompös.

Nach diesen Strapazen haben wir uns das Mittagessen redlich verdient.
Bis auf die Nudeln kam das Essen recht gut an.

Frisch gestärkt sind wir Richtung Schloss losgezogen. Es liegt auf einem Sandsteinfelsen in der Stadt. Wie man sich auf diesem Bild vorstellen kann, hat man von da oben eine hervorragende Aussicht auf die Stadt.

Das Schloss in dieser Form stammt aus dem 16./17. Jahrhundert.
Augenfälliger als das Schloss selbst ist die Stiftskirche St. Servatii von 1129.

Vor dem Schlossberg stehen zwei Cafés. Da konnten wir natürlich nicht einfach vorbei gehen. Allerdings mussten wir hier unsere Vorstellungen von einer Torte korrigieren lassen. Vielleicht wäre die Schokolade doch die bessere Wahl gewesen?

Unser Weg führte uns nun durch die Altstadt Quedlinburgs.
Die um 1000 n. Chr. erbaute St. Blasiuskirche ist wahrscheinlich die älteste Kirche Quedlinburgs - zumindest in ihrer früheren Form.

Und so sieht sie von innen aus.

Von den zahlreichen Fachwerkhäusern, die wir betrachtet haben, möchte ich dieses um 1350 in Ständerbauweise errichte Gebäude hervorheben.
Früher wurde es als das älteste Fachwerkhaus Deutschlands ausgewiesen, heute lässt man diese Einordnung weg. (Hat da etwa jemand ein älteres Fachwerkhaus erbaut?)

Als zweites Beispiel füge ich das Brauhaus Lüdde an. Hier wird seit 1807 Bier gebraut.

Zum Abschluss unseres Stadtbummels kamen wir an dieser Stelle vorbei.

So schlimm wie befürchtet war es aber nicht. Es handelt sich nur um ein Hotel, das am Anfang der Straße "Hölle" steht.
Gegen Abend brachen wir dann wieder in Richtung Braunschweig auf.

Jack

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