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10. Oktober 2017, das verspricht bestes Reisewetter.
Deshalb fahren wir nach Berlin.
Unterwegs hat uns der Scheibenwischer tapfer die Sicht frei gehalten, erst kurz vor Berlin endete der Nieselregen und verschonte uns für den Rest des Tages.
So muss es sein!

Mit zwei Autos fahren wir zum Parkplatz, wo wir Scheibenklar und Siri treffen. Jetzt nur noch Gruppen-Tagestickets lösen und auf geht's.
Vom Parkplatz geht es sofort in die S-Bahn und dann Richtung Stadtmitte.

Unser erster Anlaufpunkt ist der Berliner Dom.
Einige Leute geben das Eintrittsgeld aus und erkunden den Dom, der Rest wartete im Museumskaffee.

Danach teilten wir uns auf. Die eifrigen Museumsgänger zogen los auf die Museumsinsel, auf deren vorderem Teil ja auch der Dom steht.
Die Museumsmuffel (wie ich) erkundeten die Stadt.

So stellt sich die Museumsinsel vom Domturm aus dar.
Vorsorglich war ich vorher schon mal in Berlin und habe dieses Foto bei besserem Wetter schießen können.

Das bekannteste Museum (neben dem noch provisorischen Pergamon-Museum) dürfte wohl das Bode-Museum sein, das am nördlichen Ende der Museumsinsel steht.
Mit den Tagestickets machten sich die Museumsbesucher auf den Weg.

Und wir erkundeten das Gebiet um die Museumsinsel.
Als Braunschweiger mussten wir natürlich die Rekonstruktion des Berliner Schlosses betrachten, das gegenüber vom Dom entsteht.
Noch ist es nicht fertig, aber streckenweise schimmert schon mal das fertige Aussehen durch.
Weitere Informationen zum Bau kann man in dem weißen Würfel erhalten.

Wir gehen ins Nicolai-Viertel.
Hier haben wir die Skulptur von St. Georg im Kampf mit dem Drachen erreicht und feuern den tapferen Kämpfer an.

Benannt ist das Viertel nach der Nicolai-Kirche.
1220 wurde hier Berlin und auf dem anderen Ufer Cölln gegründet.
Das Nicolai-Viertel ist also eine der beiden Keimzellen der heutigen Stadt Berlin.

Und weiter geht's. Am roten Rathaus vorbei ging es am Alexanderplatz vorbei zum Hackeschen Markt.

Auf diesem Wege haben wir uns auch die Marienkirche angesehen, aber die Mittagszeit beschleunigte unseren Gang.

Einen Zwischenstopp haben wir an den Hackeschen Höfen eingelegt.

Zielsicher gingen wir von hier aus zum Inder in der Oranienburger Straße.
Das Essen hat gut geschmeckt, nur das scharfe Gewürz war selbst für unsere scharfen Frauen kaum zu bewältigen, aber da es getrennt kam, musste man es ja nicht nehmen.

Dafür faszinierten uns die Spatzen, die im Speisesaal zu Hause waren.
Sie badeten im Sand der Blumentöpfe und waren in ständiger Bewegung.

Auch das Mobiliar wurde von diesen Tierchen nicht verschont.
Spatzen in dieser Menge, das erinnert ein wenig an unsere Jugendzeit, jetzt sind ja selbst die Spatzen rar geworden.
Und es sind keine Grünfinken dabei, die Färbung kam nur von der grünen Lampe, die einen Spatz anstrahlte.

Während wir länger als vorgesehen beim Essen saßen, haben die Museumsbesucher früher als vorgesehen ihre Besichtigung beendet.
Das ergab dann leider etwas Leerlauf, aber wir trafen uns gesättigt und führten unseren Stadtbummel fort.
Ab jetzt war die Linie 100 unser Wegbegleiter.

Den ersten Zwischenstopp legten wir am Brandenburger Tor ein.
Wir Braunschweiger haben zwar die größte Quadriga Europas, aber die vom Brandenburger Tor ist auch nicht zu verachten.

Damit ich auch mal auf einem Gruppenbild bin...

Ein historisches Dokument:
Der "Altkanzler" lädt zum Durchschreiten des Brandenburger Tores ein.
Er selbst konnte es ja nur von der anderen Seite betrachten.

Dieser merkwürdige Container am Brandenburger Tor spielte dann am Abend eine Rolle.

Nun ging es weiter zum Reichstag und dann wieder mit dem Bus zum Breitscheidplatz.
Den Namen kennt man jetzt in ganz Deutschland, weil hier ein Fanatiker mit dem LKW auf Menschenjagd ging.
Bis heute sind die zum Gedanken aufgestellten Kerzen usw. erhalten.

Jeder hat den Namen des Mörders mehrfach gehört, aber die Ermordeten blieben für uns namenlos.
Das möchte ich hiermit ändern.

Eigentlich sind wir aber in diese Gegend gefahren, um die beiden Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirchen zu besuchen.

Die alte Kirche fiel im 2. Weltkrieg den Bomben zum Opfer und wurde danach zum Gedenken an den Krieg als Ruine restauriert.
Somit blieben die Deckenmalereien erhalten.

Als Ersatz wurde daneben eine neue Kirche errichtet.
Ihre Architektur ist neuzeitlich (jedenfalls nach damaligen Maßstäben) und erinnert nicht auf den ersten Blick an eine Kirche.
Danach haben wir mit dem Abendessen die Wartezeit überbrückt.
In Berlin wird gerade das "Festival of lights" veranstaltet, aber vor 19 Uhr ist es dafür noch nicht dunkel genug.
Die ersten Arrangements waren hier am Europa-Center angegeben.
Aber irgendwie klappte es nicht, auf der Fassade war nur kurz der Umriss des Brandenburger Tores zu sehen und mehr nicht.
Okay, es gab auch noch feste Lichtinstallationen, aber die beeindruckten uns nicht. Deshalb also wieder in den Bus und zurück.

An der Siegessäule hielten wir an und beobachteten das Lichtspiel auf der Säule.
In Berlin sind zur Zeit die Pandas "Schätzchen" und "Träumchen" im Tagesgespräch, deshalb ließ man sie die Siegessäule absteigen.

Von der Siegessäule ist es nicht weit bis zum Schloss Bellevue.
Aber der Präsident hat keine Zeit gehabt, uns zu begrüßen.

Jetzt noch schnell zurück zum Brandenburger Tor.
Im Container, den ich vorhin vorstellte, stehen Beamer, die das Tor in Endlosschleife beleuchten.
Sie folgen einem etwa viertelstündigen Programm, wodurch das Tor und die Wärterhäuschen immer wieder überraschend anders aussahen.
Einen kleinen Einblick geben die Bilder wieder.

Aber dann wurde es Zeit: Zurück zum Parkplatz und ins Auto, um noch vor Mitternacht wieder in Braunschweig zu sein.
Ein schöner und ereignisreicher Tag ging zu Ende.

Jack

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