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Ein Nachmittag im Paläon

29. August 2013

An diesem Nachmittag starteten wir zu einer Reise in die Welt der ersten Niedersachsen, also 300000 Tausend Jahre zurück. Der Bau, der unsere Vergangenheit beherbergt, war schon prachtvoll anzusehen, futuristisch und verkleidet mit Spiegeln, die die Landschaft auf das Gebäude projizierten.
Drinnen bemerkten wir, warum das Paläon nicht Museum genannt werden will, sondern Erlebniszentrum. Außer den üblichen Beschreibungen neben den Objekten waren überall Schubläden mit Tabletts, die mit interaktiven Wischbewegungen weiteres spannendes Wissen über das Leben in der Steinzeit vermittelten. Wir erlebten eine sehr gut verständliche und sehr engagierte Führung durch die damalige Welt. Wir wissen nun, dass die Menschen in der Steinzeit sehr viel klüger und weiter entwickelt waren, als wir bisher glaubten. Ausgefeiltes Jagdverhalten, technologische Fertigkeiten und ein komplexes Sozialverhalten gehörten zu ihrem Leben.
Das sahen wir an vielen Objekten, die im benachbarten Braunkohleabbau gefunden wurden. Natürlich auch die Speere, Schädel von Tieren die damals lebten und Pflanzen aus der damaligen Landschaft rund um Schöningen. Richtig Spaß gemacht hat uns ein kleiner Videoclip über einen Desmann, ein Maulwurf der im Wasser lebt und seine Nase, die wie ein Rüssel aussieht, beim Schwimmen über die Wasseroberfläche hält, um zu schnorcheln. Beeindruckend war auch eine lebensechte Nachbildung eines damaligen Menschen. Eine Künstlerin aus Frankreich hat ihn erstellt und wenn man ihn anfassen dürfte, soll er sich anfühlen wie ein echter Mensch. Er sieht uns ziemlich ähnlich, das einzig besondere war eine große breite Nase. Da es damals kälter als heute war, musste er mit einem Atemzug sehr viel Luft einatmen, um so seinen Köper schneller zu erwärmen. Wir lernten daraus, wer eine große breite Nase hat, kann die Heizung runterdrehen.

Nach diesen vielen erstaunlichen Erkenntnissen, fuhren wir in den Ortsteil Esbeck zu einem schönen Cafe, auch Kirschweinranch genannt, direkt am Waldesrand gelegen. Es fand sich ein großer Tisch für uns alle und in der herrlichen Nachmittagsonne haben wir ganz tolle und große Kuchenstücke bei Kaffee und Tee genossen. So haben wir den Nachmittag mit Freude und viel Lachen ausklingen lassen.

Eure Clarckia

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