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Überhitzung - wie kann ich mich schützen?

Hitzeschäden können nicht nur der Haut, sondern auch dem Organismus empfindlich schaden, deshalb ist Vorbeugung so wichtig, damit es gar nicht erst so weit kommt. Gerade für Senioren ist es wichtig, sich nach der kalten Jahreszeit langsam und Stück für Stück wieder an die Sonne zu gewöhnen. Es ist zwar verständlich, wenn möglichst viele Sonnenstunden im Freien ausgekostet werden sollen, dabei ist jedoch zu bedenken, dass die Haut über die Wintermonate nur sehr wenig Kontakt zu den UV- Strahlen der Sonne hatte.

Darüber hinaus sollten Menschen über 60 auch bedenken, dass die Intensität der Sonneneinstrahlung in vielen Urlaubsländern viel stärker ist als Zuhause. Wer es also überstürzt und nicht effektiv vorbeugt, wird schnell einen Sonnenbrand erleiden. Außerdem steigt auch das Risiko für Hautkrebs. Mediziner beobachten mit Sorge, dass insbesondere ältere Menschen tagsüber viel zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Das ist an sich schon ein Problem, spielt aber beim Schutz vor Überhitzung eine noch wichtigere Rolle. Deshalb kann nur dazu geraten werden, die tägliche Trinkmenge, angepasst an den Gesundheitszustand, bei warmen Außentemperaturen zu verdoppeln.

Eine junge und eine ältere Frau mit einer Flasche Wasser

Stets Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor wählen

Nur ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt und damit ein stabiler Kreislauf schützen vor Überhitzung. Schwere Kost ist bei hohen Außentemperaturen und strahlendem Sonnenschein nicht zu empfehlen, denn dadurch wird der Organismus unnötig mit Verdauungsarbeit belastet. Vielmehr ist es hilfreich auch gesund, eine leichte Ernährung mit frischem Obst und Gemüse und wenig Fett zu bevorzugen.

Es ist beim Aufenthalt im Freien im Sonnenschein immer effektiv, möglichst viele Körperstellen mit Kleidung zu bedecken. Viele Hersteller geben mittlerweile sogar den UV- Schutzfaktor an für leichte Sommer- Funktionskleidung. Darüber hinaus sollten die freien Körperstellen stets ausreichend mit Sonnencreme mit einem hohen wasserfesten UV- Breitband Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Dabei sollten auch Körperzonen wie Fußrücken, Nacken oder Kopfhaut berücksichtigt werden. Eine allzu große körperliche Anstrengung sollte in der Hitze unterbleiben, um Herz- und Kreislaufsystem nicht zu überfordern.

Bei den ersten Anzeichen einer Überhitzung sollte sofort ein Schattenplatz aufgesucht werden, doch auch dabei muss bedacht werden, das immer noch etwa 50 % der UV-Strahlung auf den Körper einwirken.

Bei drohender Überhitzung nicht zu kalt duschen

Hund im Pool

Bei jedem längeren Aufenthalt im Freien bei schönem Wetter ist eine periodische Kühlung nicht nur eine Wohltat, sondern auch ein effektiver Schutz vor Überhitzung. Aus diesem Grund hat es sich bewährt, Oberarme, Unterarme oder Handgelenke durch kaltes, fließendes Wasser gezielt zu kühlen. Bereits nach wenigen Sekunden ist der erfrischende und kühlende Effekt spürbar. Beim Aufenthalt in überhitzten Räumen sollten zur Kühlung Ventilatoren verwendet und die Räumlichkeiten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Zusätzlichen Schutz vor einer drohenden Überhitzung bietet das kurze Abduschen unter lauwarmem, also nicht zu kaltem Wasser. Das Einschalten von Klimaanlagen gilt jedoch im Hinblick auf die Vorbeugung einer Überhitzung des Körpers als eher problematisch. Denn der trockene Luftzug der Klimaanlage lässt die empfindlichen Schleimhäute schnell austrocknen, was wiederum den Boden für die Ausbreitung von Viren und Bakterien und damit für die Entstehung von Erkältungskrankheiten bereit. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass der Körper schleichend auskühlen kann, wenn eine Klimaanlage zu kalt eingestellt ist.

Sonnenstich und Hitzschlag sind medizinische Notfälle

Klimaanlagen können zwar kurzfristig sinnvoll sein, sind aber in der warmen Jahreszeit als Vorbeugung gegen Überhitzung ungeeignet. Immer dann, wenn medizinische Symptome auftreten, die auf eine Überhitzung des Organismus hindeuten, sollten therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden.

Kreislaufprobleme, Schwindel, Kopfschmerzen oder ein allgemeines Unwohlsein mit niedrigen Blutdruckwerten sollten im Hinblick auf eine drohende Überhitzung des Körpers stets ernst genommen und behandelt werden. Bei längerem Aufenthalt im Freien können sich ein Hitzschlag, ein Sonnenstich oder sogar ein Hitzekollaps entwickeln. Es muss dann sofort eine adäquate Behandlung erfolgen, um irreversible Schäden zu vermeiden.

Starke Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel mit Erbrechen und Bewusstseinstrübung bis hin zur Schocksymptomatik entstehen durch entzündliche Reaktionen der Hirnhaut. Im weiteren Verlauf kann das Hirngewebe anschwellen, weshalb es sich um einen medizinischen Notfall handelt, welcher ohne intensivmedizinische Therapie sogar zum Tode führen kann.

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