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Probiotika – die neue orale Wunderwaffe?

Podcast zur Mundgesundheit

Mundgesundheit

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Über 600 Arten von Bakterien und Hefen besiedeln unsere Zähne, unsere Zunge und unser Zahnfleisch. In dieser aufgrund der Feuchtigkeit, Dunkelheit und Wärme begehrten Umgebung existieren all diese Keime in Harmonie. Zuckerreiche Ernährung, ungenügende Mundhygiene oder Rauchen können diese sog. "Mundmikrobiota" aus dem Gleichgewicht bringen.

Epidemiologische Studien zeigen, dass es einen signifikanten Zusammenhang gibt zwischen Parodontitis (einer durch Bakterien verursachten Entzündung des Zahnhalteapparates) und chronischen Krankheiten wie Diabetes Typ II, Herz- und Gefäßerkrankungen, Übergewicht und möglicherweise auch Alzheimer.

Probiotika sind bezüglich ihrer positiven Wirkung im Verdauungstrakt (Darmflora) mittlerweile intensiv erforscht. Aktuell findet man zahlreiche Studien, die sich mit Prävention und Therapie gastrointestinaler Krankheiten befassen. Auch eine positive Beeinflussung der Immunabwehr durch diese Mikroorganismen wird diskutiert. Von der WHO sind probiotische Präparate bereits seit 2001 folgendermaßen definiert: „Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die einen Gesundheitseffekt haben, wenn sie in ausreichender Anzahl verzehrt werden.“ Die Forschung im Bereich Mundmikrobiota wird durch eine Vielzahl von klinischen Studien unterstützt und diese zeigen eindeutig, dass krankmachende Bakterien durch probiotische Bakterien stark gehemmt werden können.

Im Mundraum besiedeln unerwünschte Bakterien die Zungenfurchen und dringen somit tief zwischen die Papillen (Zungenwärzchen) ein. Gleichzeitig entsteht eine feine Schicht von schädlichen Keimen auf dem Zahnschmelz, rund um die Implantate, unter den „Brücken“ und in den kleinen Höhlen zwischen dem Zahn und dem Zahnfleisch. Die von den Bakterien erzeugten Substanzen lösen häufig üble Gerüche aus. Da sie extrem flüchtig sind, strömen sie mit der ausgeatmeten Luft aus und verursachen somit unangenehmen Mundgeruch. Ein klebriger Film aus Bakterien, Säuren, Toxinen und aus Partikeln zersetzter Nahrung fördert das Auftreten von Karies und trägt häufig zu einem noch stärkeren Mundgeruch bei.

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