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Grippesaison 2021/22

Mit dem Herbst beginnt auch die alljährliche Grippesaison, also der Zeitraum, in dem die Grippeviren hauptsächlich zirkulieren. Auch wenn im Moment jeder bei dem Thema „Impfung“ sofort an Corona und die COVID-19-Pandemie denkt, darf nicht vergessen werden, dass die Grippe mehr als eine Atemwegserkrankung ist und zu ernsthaften Komplikationen führen kann.

Frau leidet unter Grippe

Eine Grippe ist keine Erkältung

Zwar ähneln sich die Symptome und eine Erkältung wird gerne mal als „Grippe“ bezeichnet, doch eine Grippe ist eine viel ernstere Erkrankung als eine Erkältung. Typische Kennzeichen einer echten Grippe (Influenza) sind plötzlich auftretendes hohes Fieber, trockener Husten, Kopf-, Hals- und Muskelschmerzen sowie Schweißausbrüche. Schwere Komplikationen wie zum Beispiel eine Lungenentzündung, ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sind möglich und können mitunter lebensbedrohlich verlaufen. Hervorgerufen wird eine Grippe durch Viren. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die regelmäßige Grippeimpfung für Menschen ab 60 Jahre. Da die Wirksamkeit einer Impfung gegen Influenza bei älteren Erwachsenen geringer sein kann, sind für diese Altersgruppe, die einen besseren Grippeschutz benötigt, Hochdosis-Grippe-Impfstoffe entwickelt worden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen ab 60 Jahren einen solchen Hochdosis-Grippe-Impfstoff. Die Kosten werden von den Krankenkassen getragen.

Herbst/Winter

Experten erwarten für diesen Herbst/Winter einen starken Anstieg der Grippeinfektionen, möglicherweise sogar eine schwere Grippewelle. Einer der Gründe dafür ist die Aufhebung der Kontaktbeschränkungen und anderer Maßnahmen zur Einschränkung der COVID-19-Pandemie. Die bekannten AHA-Maßnahmen (Abstand einhalten, Hygieneregeln beachten, Atemmaske tragen) im Kampf gegen Corona sind auch effektiv gegen Grippe.

Ältere Menschen

Gerade für ältere Menschen ist die Grippeimpfung besonders wichtig und sinnvoll, da sie stärker gefährdet sind als Jüngere, einen schweren Verlauf zu erleiden. Dazu gehört ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Behandlung im Krankenhaus und eine längere Rekonvaleszenz sowie eine mögliche dauerhaft eingeschränkte Lebensqualität steigen mit zunehmendem Alter. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher allen Personen ab 60 Jahren einen Hochdosis-Grippe-Impfstoff.

Gut zu wissen:

  • Um sich vor dem zweifachen gesundheitlichen Risiko zu schützen, geht man am besten doppelt geimpft und damit doppelt geschützt in die Saison: Die Impfungen sowohl gegen Grippe als auch gegen COVID-19 sind der effektivste und einfachste Weg, sich vor beiden Erkrankungen zu schützen.
  • Die Grippeimpfung sollte jährlich aufgefrischt werden. Idealer Startpunkt für die Grippeimpfung ist im Oktober/November. Die Impfung ist aber auch später noch sinnvoll, bis in den Februar hinein.
  • Die jährliche Grippeimpfung hilft, Gemeinschaftsschutz aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Sie sollte zur regelmäßigen Vorsorgemaßnahme werden, die dazu beiträgt, ein aktives, gesundes Leben zu führen.

Zum Artikel: Mögliche Folgen einer Grippeerkrankung für unser Herz-Kreislaufsystem

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