Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Mögliche Folgen einer Grippeerkrankung für unser Herz-Kreislaufsystem

Viele Untersuchungen deuten auf einen bestehenden Zusammenhang zwischen einer Grippeerkrankung und einem Herzinfarkt bzw. einem Schlaganfall hin. Bei Menschen ab 60 Jahren, die zudem an einer chronischen Erkrankung wie Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen leiden, ist das Risiko erhöht, dass die Grunderkrankungen sich nach einer Grippeerkrankung verschlimmern. Selbst bei gesunden Erwachsenen kann die saisonale Grippe (Influenza) das Risiko eines Herzinfarkts und das Risiko für einen Schlaganfall deutlich erhöhen.

Frau bei Grippeimpfung

Die Grippe führt zu Entzündungsprozessen im Körper, was bei Vorliegen von anderen Risikofaktoren Herzinfarkte oder Schlaganfälle begünstigen kann. Dieses Risiko kann durch eine Grippeimpfung gesenkt werden. Außerdem kann eine Grippe zu einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) führen. Dann kann es bereits bei einer geringen körperlichen Belastung zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen kommen. Typische Symptome einer Herzmuskelentzündung sind andauernde körperliche Schwäche bei geringer Belastung, Herzrasen, unregelmäßiger Herzschlag, Atemnot und Brustschmerzen.

Risiko für schweren Verlauf der Grippe bei älteren Menschen

Gerade Ältere haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren und langen Verlauf. Eine Ansteckung erfolgt überwiegend durch virushaltige Tröpfchen, die insbesondere beim Husten oder Niesen von Erkrankten ausgeschieden werden und über eine geringe Distanz auf die Schleimhäute der Atemwege von empfänglichen Personen gelangen. Darüber hinaus ist eine Übertragung auch über Hände und Oberflächen möglich, die durch virushaltige Sekrete verunreinigt sind. Als guter Schutz vor einer Ansteckung mit Viren gilt häufiges und gründliches Händewaschen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die regelmäßige Grippeimpfung für Menschen ab 60 Jahren.

Mit zunehmendem Alter verliert das Immunsystem an Leistungskraft. Durch Vorerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Beschwerden kann das Abwehrsystem eines älteren Menschen Grippeerreger häufig nicht so gut bekämpfen. Dadurch kann die Grippe meist schwerer verlaufen oder länger anhalten. Lebensbedrohliche Komplikationen betreffen meist die Lunge, aber auch Herz- oder Gehirnentzündungen können auftreten. Tödliche Verläufe kommen vor. Aus diesen Gründen ist die Grippeimpfung für Menschen ab 60 so wichtig.

Grippeimpfung in dieser Saison 2021/22

Da die Wirksamkeit einer Impfung gegen Grippe bei älteren Erwachsenen geringer sein kann, sind Hochdosis-Grippe-Impfstoffe für Menschen ab 60 Jahren entwickelt worden, die einen besseren Grippeschutz benötigen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen ab 60 Jahren einen Hochdosis-Grippe-Impfstoff. Die Kosten werden von den Krankenkassen getragen.

Wissenswertes zur Grippesaison 2021/22

MAT-DE-2104491_1.0_09/2021

Artikel Teilen


Artikel bewerten
4 Sterne (4 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:

Themen > Gesundheit > Gesundheitstipps > Grippeerkrankung