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Achtung, Grippe: Erhöhtes Risiko ab 60 Jahren

Ab 60 Jahren steigt das Risiko für einen schweren Grippeverlauf: Das könnte in diesem Winter ein Problem sein, denn Experten erwarten eine schwere Grippewelle. Wie kann man sich rechtzeitig schützen? Und wann?

1. Ist die Grippe nur eine schlimme Erkältung?

Nein. Während die typischen Symptome einer Erkältung wie Halsschmerzen, Schnupfen und Husten meist nach einer Woche abklingen, ist die Grippe eine ernste Infektionserkrankung. Sie kommt oft plötzlich mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und einem starken Unwohlsein und kann mehrere Wochen dauern. Außerdem können Komplikationen wie Lungenentzündung, Herzinfarkte oder Schlaganfälle auftreten, insbesondere bei Menschen ab 60 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen. Sie tragen ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der Grippe und brauchen häufig auch länger, um sich zu erholen.

2. Wer sollte sich impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung unter anderem für alle Menschen ab 60 Jahren, diejenigen mit Grunderkrankungen sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Weitere Menschen mit erhöhtem Risiko, denen zur Impfung gegen Grippe geraten wird, sind Schwangere, Menschen mit Grunderkrankungen wie Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie medizinisches Personal. Wer beruflich viel mit Menschen zu tun oder häufig Kontakt mit Personen mit erhöhtem Risiko hat, kann ebenfalls von der Grippeimpfung profitieren und schützt gleichzeitig sein Umfeld. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.

3. Wie beugt eine Impfung der Grippe vor?

Eine Grippeimpfung kann das Risiko einer schweren Erkrankung deutlich senken. Deshalb ist sie ab 60 Jahren besonders wichtig, denn in dieser Altersgruppe steigt das Risiko für einen schweren Verlauf.

4. Ich wurde vergangenes Jahr gegen Grippe geimpft. Hält der Impfschutz noch an?

Leider nicht. Eine Grippeimpfung sollte jährlich erneuert werden, denn Grippeviren verändern sich ständig. In der Arztpraxis oder Apotheke erfährst Du mehr über die für Dich geeignete Impfung.

5. Ich trage weiterhin Maske. Das schützt mich doch auch vor Ansteckung mit Grippe, oder?

In den „Corona-Wintern“ der vergangenen zwei Jahre gab es tatsächlich weniger Grippefälle. Das lag unter anderem an Schutzmaßnahmen wie Abstand halten, Kontaktbeschränkungen und das Tragen von Masken. Werden diese Maßnahmen aufgehoben, steigt auch das Risiko, sich mit anderen Krankheitserregern anzustecken, darunter Grippeviren.

6. Was ist, wenn ich es im Herbst nicht zur Grippeimpfung geschafft habe?

Die beste Zeit für die Impfung ist von Oktober bis Mitte Dezember. Aber auch später, bis ins Frühjahr hinein, sind Grippeimpfungen noch wichtig und sinnvoll, denn so lange kann die Grippesaison dauern. Arzt und Apotheke informieren, welche Grippeimpfung die STIKO im individuellen Fall empfiehlt.


Zum Glück kann man sich durch eine Impfung schützen.


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