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Gut gegen Gelenkschmerzen: Der richtige Speiseplan

Nicht selten sind Gelenkschmerzen ein Warnhinweis des Körpers, der auf akute Erkrankungen des Bewegungsapparates hinweist, mindestens jedoch die Entzündung eines Gelenks als Ursache hat. Entstehen kann diese beispielsweise durch eine Über- oder Fehlbelastung eines Gelenkt. Zwar helfen diverse Kräftigungs- und Dehnübungen häufig bereits gut gegen die Beschwerden, allerdings sollten Sie auch Ihr Ernährungsverhalten überprüfen. Bestimmte Lebensmittel können Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern, andere dagegen können sie sogar erst auslösen.

Welche Ernährung hilft gegen Gelenkschmerzen?

Das Essverhalten hat bekanntlich maßgeblichen Einfluss auf unsere Gesundheit, doch nur wenige Menschen wissen, dass es auch für Entzündungen im Körper verantwortlich sein kann. Rotes Fleisch enthält zum Beispiel einen hohen Anteil an Purinen und Nitriten, welche Schmerzen und Entzündungen deutlich verstärken können. Bei stark erhitzten oder gar frittierten Lebensmitteln steigt zudem die Gefahr, dass sich Gifte im Körper bilden, sogenannte Advanced Glycation Endproducts (AGE). Diese können Proteinmoleküle im Körper nachhaltig schädigen und somit entzündliche Prozesse begünstigen. Es ist daher besser, bei Gelenkschmerzen weitestgehend auf Wurst, gegrilltes oder frittiertes Fleisch sowie auf rote Fleischsorten zu verzichten. Stattdessen sollten frisches Obst und Gemüse, Fisch und schonend gegartes Hühnchen auf dem Speiseplan stehen.

Pommes mit Ketchup

Ebenfalls schädlich sind Weißmehl, Zucker und raffinierte Getreidesorten – auch sie können die Bildung von AGEs noch fördern und damit zusätzliche Schmerzen verursachen. Leiden Sie unter Gelenkschmerzen, sollten außerdem süße Softdrinks, Bonbons, Obstsäfte, Fertiggerichte, Gebäck, Schokolade, fertiges Salatdressings und in Teig gebackene Speisen gemieden werden. Nudeln und Reis aus Weißmehl lassen sich hervorragend durch Vollkornnudeln und -reis ersetzen.

Ein Problem ist außerdem Casein, das in vielen Milchprodukten enthalten ist und für Schmerzen im Körper sorgt. Selbiges gilt für gesättigte Fettsäuren, die vor allem in Käse, Butter, Sahne und anderen fettreichen Milchprodukten vorkommen. Meiden Sie insbesondere pasteurisierte Milchprodukte und setzen Sie stattdessen auf Haselnuss-, Mandel oder Hafermilch als gesunde Alternative.

Natürlich sollte im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung nicht auf Fette verzichtet werden, denn sie sind für lebenswichtige Prozesse im Körper notwendig. Allerdings sollten Sie darauf achten, weniger Lebensmittel mit gesättigten Fettsäuren zu sich zu nehmen. Besser sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die unter anderem in Lachs, Forellen, Nüssen, Olivenöl, Kürbiskernen oder auch in Leinsamen enthalten sind.
Ein weiterer Risikofaktor ist ein zu hoher Verzehr von Salz: Kochsalz bzw. raffiniertes Salz ist oft mit Zusatzstoffen versetzt, die den Flüssigkeitshaushalt des Körpers negativ beeinflussen und zudem den Abbau von Calcium in den Knochen begünstigt. Eine bessere Wahl ist Himalaya- oder auch Meersalz, das unbehandelt abgefüllt worden ist. Auch in Fertigprodukten ist oft viel Salz enthalten – vermeiden Sie diese, soweit es Ihnen möglich ist.

Lachs und weitere gesunde Lebensmittel

Fazit: Mit der richtigen Ernährung lassen sich Gelenkprobleme in den Griff bekommen

Natürlich kann das richtige Essverhalten allein keine Wunder bewirken. Chronische Gelenkschmerzen, die durch akute Entzündungen in den Gelenken entstanden sind, lassen sich damit nicht über Nacht bekämpfen. Allerdings besteht durchaus ein Zusammenhang zwischen der richtigen Ernährung und den Schmerzrezeptoren im Körper. Es ist daher anzuraten, bereits bei leichten Gelenkbeschwerden das Essverhalten zu überprüfen und ggf. auf einige Lebensmittel zu verzichten. So verringert man in jedem Fall das Risiko, dass die Erkrankung weiter fortschreitet und stärkere Schmerzen verursacht.

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