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Die richtige Bewegung - ein wichtiger Faktor bei Gelenkschmerzen

Bei Schmerzen in den Gelenken sind sich viele Leute unsicher, ob Bewegung eher schadet oder hilft. Hieß es früher noch recht eindeutig vonseiten der Experten, dass die betroffenen Gelenke geschont und Bewegungen vermieden werden sollen, gibt es heute gegenteilige Erkenntnisse. Die richtige Bewegung ist sogar gut bei Gelenkbeschwerden.

Frau mit schmerzendem Knie

Gelenkflüssigkeit ernährt den Knorpel

Fehlende Blutgefäße im Knorpel verhindern seine Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Die Ernährung der Knorpelzellen findet mittels der Gelenkflüssigkeit statt. Bewegung wirkt wie eine Art Massage auf den Knorpel, bei der die Nährstoffe quasi einmassiert werden. Ein Bewegungsmangel führt dementsprechend zu einer Unterversorgung, die im schlimmsten Falle das Absterben von Knorpelzellen zur Folge hat. Ein weiterer Faktor, der für regelmäßige Bewegung spricht besteht darin, dass nur dann ausreichend Gelenkschmiere produziert wird. Diese ist unerlässlich für den reibungslosen Bewegungsablauf. Wer also aufgrund von Schmerzen die Bewegung sehr stark reduziert oder gar einstellt, verschlimmert die Situation auf lange Sicht gesehen eher.

Gelenkschonende Sportarten und praktische Übungen für zu Hause

Paar beim Walken

Wichtig für ein positives Wirken bei Gelenkschmerzen ist die richtige Bewegungsform. Es gibt einige gelenkschonende Sportarten, die für Betroffene gut geeignet sind. Neben Schwimmen und Aqua-Jogging bieten sich ebenfalls Rad fahren oder wandern beziehungsweise Nordic Walking an. Bei bergigen Stecken ist zu beachten, dass bergab stark auf die Gelenke geht und der Rückweg daher eher mit der Seilbahn oder einem anderen Gefährt angetreten werden sollte. Nicht immer ist Zeit für eine ausgiebige Wanderung oder die Fahrt in das Schwimmbad. Die folgenden Übungen können zu jeder Zeit einfach zu Hause angewandt werden:

Wippen für das Kniegelenk:

Mit geradem Rücken auf einen Stuhl setzen. Dabei die gesamte Sitzfläche nutzen. Die Füße bleiben fest auf dem Boden stehen. Nun die Zehen nach oben ziehen, wobei die Fersen auf dem Boden bleiben. Anschließend die Übung umkehren, sodass die Fersen hochgehen und die Zehen stehen bleiben. Die Übung sollte fließend durchgeführt und etwa zehn Mal wiederholt werden.

Hüftdrehung als Morgenroutine:

Eine einfache Übung, die sich schon morgens im Bett sehr gut durchführen lässt, ist die Hüftdrehung. Auf dem Rücken liegend werden die Arme zur Seite hin ausgestreckt. Für etwa zehn Sekunden die Hüfte erst zur rechten Seite und danach wiederum für zehn Sekunden zur linken Seite drehen. Selbstverständlich ist auch eine Durchführung auf dem Boden liegend möglich.

Schultergelenke in Außen- und Innendrehung mobilisieren:

Auf einem Stuhl sitzend hängen die Arme seitlich neben dem Körper herunter. Die Hand- und Ellenbogengelenke werden gestreckt. Jetzt die Handflächen abwechselnd nach vorne und anschließend wieder nach hinten bewegen. Die Übung nun etwa fünfzehnmal wiederholen.

Im Internet finden sich weitere zahlreiche Übungen für die unterschiedlichen Gelenke. Mit ein paar Minuten am Tag können so die wichtigen Bewegungsabläufe zur optimalen Versorgung des Knorpels gefördert werden. Sie eignen sich auch als vorbeugende Maßnahme. Wer sich bei der Ausführung dieser Übungen unsicher ist oder Schmerzen hat, sollte das Gespräch mit seinem Physiotherapeuten oder Arzt suchen und sich entsprechend beraten lassen. So kann man sich sicher sein, dass die Bewegungen ihren positiven Zweck erfüllen.

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