So kannst Du Deine Konzentration steigern
Warum ist Konzentration wichtig?
Seit jeher ist die Fähigkeit sich auf eine Aufgabe fokussieren zu können von entscheidender Bedeutung. Bereits zu Urzeiten war sie beispielsweise im Kampf mit wilden Tieren überlebenswichtig. Heutzutage zählt eine gute Konzentration zu den essenziellen Eigenschaften, um in der leistungsorientierten Berufswelt und dem hektischen Alltag bestehen zu können.
Die Konzentrationsfähigkeit ist stark von der jeweiligen Person, der zu bewältigenden Aufgabe und dem daraus entstehenden Interesse abhängig. Die gute Nachricht ist: Konzentration lässt sich trainieren und mit folgenden Tipps enorm verbessern.
Störende Einflüsse
Zunächst sollten die offensichtlichen Unruhefaktoren, die unsere Konzentration beeinträchtigen, erkannt werden. Auf die eigene Person bezogen, sollte dafür die Schlafqualität beurteilt werden. Eine zu geringe Dauer sowie zu wenig Tiefschlafphasen machen tagsüber müde und leicht ablenkbar. Eine schlechte körperliche Verfassung, zum Beispiel aufgrund einer starken Erkältung, wird zusätzlich nicht dazu beitragen die Gedanken fokussieren zu können. Ein weiterer Punkt ist die Ernährung. Ist sie unausgewogen, wird das Gehirn nicht ausreichend mit Energie versorgt und die Konzentration sinkt.
Kann Stress förderlich für eine gute Konzentration sein?
Sowohl körperliche als auch geistige Belastungen, die über einen längeren Zeitraum andauern, wirken sich negativ auf die Achtsamkeit aus. Es kommt zu einer übermäßigen Produktion des Stresshormons Cortisol, das auf Dauer die Nervenzellen des Gehirns zu stark stimuliert und frühzeitig altern lässt. Zudem werden Gehirnteile, die für gewisse Lernabläufe zuständig sind, geschädigt.
Handelt es sich jedoch um einen „guten“, kurzfristigen Stress, kann dieser eine aktivierende und konzentrationsfördernde Wirkung zur Folge haben und somit durchaus erwünscht sein.
Bessere Konzentration durch die richtige Ernährung
Die Nahrung ist ein wichtiger Grundstein für die optimale Konzentration.
Zwischen zwei und drei Liter sollten täglich getrunken werden, um einem Wassermangel vorzubeugen. Dieser würde das Blut verdicken und den Nährstofftransport zum Gehirn erschweren.
Um effizient arbeiten zu können, benötigt das menschliche Denkorgan Zucker. Dieser sollte jedoch nicht in Form von kurzkettigen Kohlenhydraten, wie zum Beispiel Süßigkeiten, zu sich genommen werden. Der Blutzuckerspiegel würde sehr schnell ansteigen, aber auch rasant abfallen und dadurch Müdigkeit auslösen. Empfehlenswert sind hingegen Vollkornprodukte, die langkettige Kohlenhydrate aufweisen. Hierbei wird der Zucker nur langsam in Energie umgewandelt und steht dem Gehirn somit länger zur Verfügung.
Weitere konzentrationssteigernde Lebensmittel sind Nüsse und Trockenfrüchte mit ihren gesunden Omega-3-Fettsäuren. Jene Fette sind ein entscheidender Baustein des Gehirns und somit für dessen Funktionsfähigkeit unerlässlich. Haferflocken, Gouda und Sojabohnen sollten aufgrund ihres Tyrosin Gehalts gegessen werden. Diese Aminosäure spielt für die Gehirnaktivität eine große Rolle.
Weitere konzentrationsfördernde Maßnahmen
Um fokussiert zu bleiben, sollte man zum einen auf seinen Körper achten. Eventuelle Schläfrigkeit wird durch einen entspannten Schlaf oder kurze Nickerchen am Tag vermieden. Für mehr Achtsamkeit hilft Sport, durch den das Gehirn optimal mit Sauerstoff versorgt wird. Insbesondere Ausdauersport an der frischen Luft bietet sich dafür an. Bewährt haben sich auch Meditation und Entspannungsübungen, bei denen unter anderem der Atemrhythmus beobachtet wird. Durch diese Fixierung auf nur eine Sache, wird die Achtsamkeit auf den Moment perfekt geschult.
Zum anderen werden für die perfekte Konzentration alle technischen Ablenkungsmöglichkeiten beseitigt – das Handy auf stumm gestellt und unnötige Benachrichtigungen blockiert.
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