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Gedächtnistraining für einen fitten Geist

Warum die Loci-Methode so wirksam ist

Gedächtnistraining hilft dabei, Merkfähigkeit und Langzeitgedächtnis zu trainieren. Klassiker wie Memory oder Rätsel werden inzwischen um Gehirnjogging auf dem Smartphone ergänzt. Der Nutzen hängt aber davon ab, wie sehr sich das Gehirn bei den Übungen anstrengen muss und wie viele neue Impulse es bekommt.

Puzzle

Memory und Gehirnjogging: Übungen zum Gedächtnistraining.

Es gibt verschiedene Techniken, mit denen die Gedächtnisleistung trainiert werden kann. Bekannte Klassiker wie Memory oder Rätsel regen jene Hirnareale an, die für die Merkfähigkeit wichtig sind. Mit dem Smartphone gibt es inzwischen auch digitales Gehirnjogging, das die Synapsen den ganzen Tag über fordert. Speziell für Demenz-Patienten bieten die Krankenkassen kognitives Training an, welches jene Bereiche im Gehirn anspricht, die für die Bewältigung alltäglicher Probleme zuständig sind.
Die Wirksamkeit von Gedächtnisübungen ist davon abhängig, welche Hirnareale angesprochen werden. Das Lösen des morgendlichen Kreuzworträtsels ist für viele bereits Routine und das Gehirn wird wenig gefordert. Eine Runde Sudoku spricht dagegen das Stirnhirn an und ist entsprechend fordernd. Ob eine Übung wirksam ist, zeigt sich daran, dass nach dem Training eine spürbare Erschöpfung eintritt.

Merktechniken und die Loci-Methode

Verschiedene Merktechniken helfen dabei, im Alter geistig fit zu bleiben. Lernbücher und Apps unterstützen ein wirksames Hirnjogging. Gerade im Alter, wenn die Angst vor einer zurückgehenden Merkfähigkeit präsent wird, lohnt sich tägliches Gehirnjogging. Gehirntraining hält den Geist jung und beschleunigt die Denkprozesse.

Eine andere mnemotechnische Lernmethode ist die sogenannte Loci-Methode. Bei der Loci-Methode wird der Lernstoff in einen gedanklichen Platz eingebunden, zum Beispiel die heimische Küche oder den Arbeitsplatz. Möchte man beispielsweise Äpfel einkaufen, gilt es sich einen Apfel im zuvor bestimmten Ort, in diesem Fall den Obstkorb in der Küche, vorzustellen. Im Supermarkt fällt es durch die gedankliche Verknüpfung leichter, sich daran zu erinnern, dass man Äpfel kaufen wollte - ganz ohne Einkaufszettel.

Flexibilität ist das Stichwort, um auch im Alter geistig fit zu bleiben. Auch Reisen, neue Gerichte kochen und natürlich Lesen sind wunderbare Möglichkeiten, das Gedächtnis mit interessanten Inhalten zu speisen. Gelerntes, das mit positiven Erinnerungen verknüpft ist, bleibt besonders leicht im Gedächtnis. Denn: je mehr Wichtigkeit wir dem Gelernten geben, desto fester wird es in den neuronalen Bahnen verankert. Deshalb können die meisten Menschen die Nummer ihres Haustelefons auswendig, vergessen aber den Geburtstag des Arbeitskollegen.

Wissenschaftler empfehlen, das Gedächtnis spielerisch zu trainieren. Es gilt, die jugendliche Neugierde zu bewahren und jeden Tag etwas Neues auszuprobieren. Schon wer sich morgens mit links statt mit rechts die Zähne putzt oder einen anderen Weg zum Einkaufen nimmt, bringt sein Gehirn auf neue Pfade.

Auf gegen-das-vergessen.net finden Interessierte zahlreiche abwechslungsreiche Gedächtnistrainings.

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