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10 Regeln für das Kommunizieren mit Demenzkranken

Wie alle anderen Menschen auch, brauchen Demenzkranke Bestätigung. Daher sollten Angehörige über Dinge sprechen, die der kranke Mensch gut gemacht hat. Kritik hingegen ist nicht angebracht.

eine große Familie beim Grillen

  1. Falsch abgelegte Dinge sollten stillschweigend an ihren richtigen Platz geräumt werden. Demenzkranke haben nichts davon, mit der Fernbedienung im Kühlschrank konfrontiert zu werden.

  2. Zeit und Ruhe helfen dabei, über den nächsten Schritt oder eine Antwort nachzudenken. Das sollten Angehörige ihnen auch gewähren.

  3. Es ist wichtig, dass der kranke Mensch das Gefühl hat, dazuzugehören. Einfache Fragen wie "Was siehst du im Fernsehen? Hörst du das Auto draußen kommen? Wie geht es dir gerade?" können dabei helfen.

  4. Fragen, die mit Ja oder Nein zu beantworten sind, dienen am besten dem reinen Informationsaustausch.

  5. Vor einem Gespräch mit einem Demenzkranken sollte Blickkontakt hergestellt werden. Auch namentliches Ansprechen ist hilfreich.

  6. Angehörige sprechen bitte langsam, deutlich und in kurzen Sätzen. Ironie oder übertragene Bedeutungen verstehen Demenzkranke nicht mehr.

  7. Wichtige Informationen wiederholen und dabei immer dieselbe Formulierung verwenden.

  8. Diskussionen generell vermeiden.

  9. In Anschuldigungen und Vorwürfen seitens des kranken Familienmitglieds wird oft Hilflosigkeit und Frustration Ausdruck verliehen. Das ist nicht persönlich gemeint. Am besten einfach das Thema wechseln.

  10. Nicht zu viele Alternativen bieten. "Möchtest Du lieber Apfel- oder Streuselkuchen?" ist leichter zu beantworten als "Was für einen Kuchen möchtest Du?"

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