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Wassergarten – vom Terrassenbrunnen bis zum Schwimmteich

Wasser wird nicht ohne Grund als Elixier des Lebens bezeichnet. Wir verbinden damit Klarheit, Erfrischung und Lebensfreude. Auch im eigenen Garten entfaltet Wasser durch sein Plätschern, Sprudeln oder Fließen eine große Anziehungskraft und lässt uns wunderbar im Liegestuhl entspannen. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, einen Wassergarten zu gestalten – vom Sprudelstein über einen Gartenbrunnen bis zum Naturteich. Wir stellen einige Ideen für kleine und große Gärten oder einfach nur für die Terrasse vor.

moderner Wasserbrunnen mit lila Blumen

Terrassenbrunnen

Fertige Wasserbrunnen für die Terrasse oder für den Balkon gibt es in unterschiedlichen Materialien von Naturstein über Kunststoff bis zum Edelstahl, mit oder ohne LED-Beleuchtung und Lichteffekten, eckig oder rund, als klassischer Springbrunnen, Standbrunnen mit Kaskade oder moderne Wasserwand. Je nach gewünschter Größe und Budget ist die Auswahl groß und es lohnt sich, Zeit zu investieren, um herauszufinden, was es überhaupt gibt und wo die Unterschiede liegen.

2 Zwinkwannen mit Wasserpflanzen

Mini-Wassergarten

Aber es geht auch einfacher und kostengünstiger: eine alte Zinkwanne, ein Kübel oder anderes wasserdichtes Gefäß mit Wasserpflanzen reichen bereits aus, um sich einen Mini-Teich auf die Terrasse zu holen. Da sich solche Gefäße aufgrund ihres geringen Wasservolumens schnell erwärmen und es so rasch zur Bildung von Algen kommen kann, sollten sie nicht auf einer Südterrasse in der prallen Mittagsonne stehen. Auch auf schnell wachsende und wuchernde Pflanzen sollte man besser verzichten. Geeignet sind die meisten Zierformen von Teichpflanzen wie z.B. Zwerg-Binse und Gras-Kalmus oder Sumpf-Dotterblumen, Bachbunge und aufrechte Gewächse wie Pfeilkraut, wodurch schöne Kontraste entstehen.

Naturteich

Wer Insekten, Vögeln und einer Vielzahl an weiteren Tieren und Pflanzen ein Zuhause geben will, für den ist ein Naturteich das richtige. Dabei reicht bereits ein kleiner Garten für ein Mini-Biotop mit Pflanzen, die Feuchtigkeit lieben. Wer mehr Platz hat und vielen unterschiedlichen Tieren einen Lebensraum bieten will, sollte eine größeren Naturteich anlegen: mit einem flach auslaufenden Uferbereich mit Senken für Vögel, Molche und Frösche, mit Pflanzen wie Schwertlilien und Sumpf-Vergissmeinnicht. Dabei ist es wichtig, verschiedene Wassertiefen zu planen und mithilfe von Folienteichen zu modellieren. Bei einem solchen Teich finden sich die Tiere zumeist ganz von alleine ein.

Naturteich im Garten

Das A und O ist zudem die richtige Bepflanzung. Sauerstoffpflanzen, die unter Wasser wachsen, reduzieren das Algenwachstum. Die gelbe Sumpfdotterblume, Schwertlilien und zierliche Gräser, um nur einige Beispiele zu nennen, fühlen sich in der Sumpfzone bei einer Wassertiefe von bis zu 10 Zentimetern wohl. Und auch die Flachwasserzone (10 bis 40 Zentimeter Wassertiefe) benötigt die richtigen Pflanzen im „Zwergformat“ wie etwa Zwerg-Rohrkolben oder den Zwergkalmus, die einen kleinen Teich nicht innerhalb weniger Jahre zuwuchern. Kurz: Eine gut geplante Pflanzenauswahl für die verschiedenen Wassertiefen wird schon bald dafür sorgen, dass der Teich nur wenig Pflege benötigt und zum einem Blickfang im Garten wird.

Wasserbecken mit Seerosen

Wasserbecken

Eine Alternative zum klassischen Teich sind Wasserbecken. Sie eignen sich für alle, die es modern lieben und ein Faible für klare Linien und geometrische Formen haben. Ausgestattet mit einer Wasserpumpe lassen sich in diesen auch Wasserspiele vom Springbrunnen bis zum Wasserfall realisieren.

Und auch ein Wasserbecken lässt sich mit mehr als nur mit Seerosen bepflanzen. Beispielsweise eignen sich verschieden hohe Steinpodeste oder das Aufschichten von Steinen, um diverse Wassertiefen in einem Becken entstehen zu lassen. Auf diese Weise lassen sich auch in einem vorgefertigten Wasserbecken unterschiedliche Pflanzen ansiedeln.

Schwimmteich mit Gartenhäuschen und kleinem Steg

Schwimmteich

Ein Schwimmteich begeistert nicht nur an heißen Sommertagen. Als kleiner, umweltverträglicher Badesee im eigenen Garten ist er eine natürliche Alternative zum klassischen Pool und wesentlich weniger aufwändig zu pflegen. Denn Pflanzen wie Schilf, Seerosen und Rohrkolben in der Regenerationszone des Wassers helfen, ihn auf natürliche Weise zu reinigen. Daher ist auch stets nur ein Bereich fürs Baden vorgesehen. Wer einen Schwimmteich anlegen möchte, sollte mindestens 60 Quadratmeter freie Gartenfläche zur Verfügung haben, er kann bei ausreichend Platz natürlich auch wesentlich größer bis zu 200 oder 300 Quadratmeter groß sein. Damit beim Baden nicht so leicht Sedimente aufgewirbelt werden, sollte die Mindesttiefe zwei Meter betragen. Es gibt viele Möglichkeiten einen Schwimmteich zu planen und anzulegen. Aus diesem Grund sollte damit eine erfahrene Firma beauftragt werden.

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