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Lokal einkaufen und helfen in Corona-Zeiten

Der Lockdown geht derzeit von einer Verlängerung in die nächste – für viele Unternehmen wird das zunehmend zur existenzbedrohenden Belastung. Dabei trifft es Kiezläden und kleine Restaurants teilweise ungleich härter als große Firmen oder Ketten. Doch es gibt inzwischen etliche Möglichkeiten, um den Laden um die Ecke, das gemütliche Café in der eigenen Straße oder das nächste Theater und die Lieblingskünstler zu unterstützen. Denn den Problemen von Gastronomie und Einzelhandel steht das eingesparte Geld und die viele freie Zeit der Verbraucher und Kulturfreunde gegenüber – das eigene Verhalten kann durchaus einen Unterschied machen. Hier einige Tipps, wie man zur Zeit die umweltbewusster und sozialverträglicher shoppen und Geld ausgeben kann, als alles bei den bekannten Online-Riesen zu bestellen.

Seniorenpaar öffnet gemeinsam ein Paket

Den Buchladen vor Ort unterstützen

Im Gegensatz zum letzten Lockdown letztes Frühjahr, dürfen die Buchläden dieses Mal teilweise öffnen. In Berlin beispielsweise dürfen Buchhandlungen wie gewohnt Besucher empfangen. Wo das nicht möglich ist, bieten viele Buchhändler zumindest eine Abholung an. Einfach telefonisch oder online ein Buch bestellen und dann an der Tür des bevorzugten Ladens entgegennehmen. Viele kleine Buchläden bieten vor allem in kleineren Städten auch eine persönliche Lieferung an, natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften. So können Kunden, die in normalen Zeiten von der Beratung profitieren und den persönlichen Kontakt schätzen, dazu beitragen, dass diese Läden auch jetzt überlebensfähig bleiben.

Buchladen mit Büchertisch

Tipp: Über die Webseite genialokal.de kannst Du Dir Dein Lieblingsbuch kostenfrei in die nächst gelegene inhabergeführte Buchhandlung liefern lassen. Alternativ kannst Du natürlich auch einfach dort anrufen.

Essen bestellen oder abholen

Lieferung einer Lebensmitteltüte an Seniorin

Cafés und Restaurants haben inzwischen seit Wochen geschlossen. Natürlich ist der Besuch in einem Restaurant ein Erlebnis für sich, aber auch ein Essen vom Lieblings-Lokal zuhause ist in diesen Zeiten Balsam für die Seele. Die Gastronomie darf sowohl Essen zur Abholung anbieten als auch Liefern. Am besten unterstützt man die Lieblingsrestaurants, wenn man die Gerichte selbst abholt. Denn viele kleine Betriebe können nicht selbst liefern und müssen darum mit Lieferdiensten zusammenarbeiten, die einen teilweise hohen Prozentsatz der Einnahmen für sich beanspruchen. Allerdings gibt es auch erst kürzlich initiierte Bestellseiten für lokale Gastro-Betriebe wie gastroretter.com oder localgastro.de, die für die teilnehmenden Gaststätten kostenlos sind. Bäcker haben übrigens weiterhin ganz regulär geöffnet. Statt Brötchen oder Brot schnell beim Discounter mitzunehmen, können Verbraucher Qualität unterstützen und weiter zum Bäcker gehen.

Gutscheine und Spenden

Seniorin mit Notebook und Handy

Wer lokale Unternehmen ohne Gegenleistung unterstützen möchte und sicherstellen will, dass der kleine Laden oder Kulturbetrieb auch nach Corona noch da ist, der kann ihnen mit Geldspenden unter die Arme greifen. In einigen Städten wurden bereits Webseiten ins Leben gerufen, mit denen man Lieblingsorte unterstützt: in der Hauptstadt vereinfacht beispielsweise helfen-shop.berlin die Suche. www.einzelheld.de listet hingegen Betriebe in ganz Deutschland, um deren Waren wie zum Beispiel Essen, Blumen oder Mode anzubieten. Kleinere Unternehmen müssen auf diese Weise keinen eigenen Onlineshop einrichten und es kann ihn direkt geholfen werden.

Doch auch Gutscheine sind eine optimale Lösung, um Support zu zeigen. So kann man sich auch schon jetzt auf die Zeit der Öffnungen freuen und den Gutschein dann beim Restaurantbesuch, in einer Wellnesseinrichtung oder im Theater einlösen.

Falls bereits vor Corona ein Besuch in der Oper oder beim Frisör vereinbart und bezahlt wurde, dann ist es fair, nicht direkt auf Erstattung zu pochen. Auf Nachfrage können Termine unkompliziert auf das Frühjahr verschoben werden. Karten für ein Kulturevent, das nicht stattfinden durfte, können eventuell in Gutscheine umgewandelt werden. Auch verfallen lassen und es als Spende einfach abhaken ist eine weitere Möglichkeit, die stark vom Lockdown betroffenen Künstler zu würdigen.

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