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Das Stricken (wieder-) entdecken

Was könnte das sein? Es koordiniert beide Gehirnhälften, es mindert Stress und beruhigt, es kann sogar die Einnahme von Antidepressiva ersparen. Es erhält Beweglichkeit, kann helfen, den Blutdruck zu senken und kann angeblich sogar bei Heißhungerattacken so gut ablenken, dass kein Stück Schokolade im Mund landet. Außerdem macht es Spaß und es entsteht dabei etwas Schönes, Brauchbares für einen selber oder als besonderes Geschenk.

Rotes Wollknäuel

Warum stricken?

Es ist wunderschön, wenn mit den eigenen Händen etwas geschaffen wird. Dieses Hobby führt Masche für Masche zum Glück. Stricken ist wieder modern und egal, ob es neu erlernt werden muss oder ob das vor längerer Zeit Erlernte nur ein bisschen Auffrischung braucht, diese Art der Beschäftigung macht einfach Freude. Es braucht nicht viel, um starten zu können, nur Stricknadeln und Wolle. Gestrickt kann noch dazu fast überall werden. Stricken geht alleine auf der Couch, vorm Fernseher, im Garten, im Park, im Urlaub, es gibt sogar Strickgruppen, die gemeinsam stricken, einander weiterhelfen, wenn ein Muster einmal zu schwierig ist.

Welches Stück?

Älteres Paar beim Stricken

Es muss ja nicht gleich ein schwierig zu strickender Pullover sein, mit dem das neue Hobby begonnen wird. Da verlässt einen vielleicht der Mut, wenn kein Ende abzusehen ist oder etwas nicht passt. Ein wunderbarer Schal, den in der Art niemand hat oder eine schicke Mütze passen perfekt, um mit dem Stricken zu starten oder ein altes Hobby neu zu entdecken.
Gerade für Anfänger sind Schals eine tolle Sache und verzeihen den ein oder anderen Fehler.

Wie lernen?

Das Internet, Strickhefte und Strickbücher sind voll mit Anregungen und Anleitungen. Bei Youtube gibt es beispielsweise eine unglaubliche Anzahl an tollen Videos, die in Großaufnahmen das Stricken Schritt für Schritt erklären. Bestimmt ist aber auch jemand im Bekanntenkreis, der stricken kann und gerne behilflich ist. Und wer einmal mit dem Strick-Virus infiziert ist, kommt nicht so leicht wieder davon weg.

Welches Garn?

Es gibt wunderschöne Garne aus aller Herren Länder, wunderbar weich und flauschig in fantastischen Farben. Ob es dann reine Wolle, Mischgarne oder gar Seide sein soll, hängt ganz vom Stück ab, das man machen möchte. Angora eignet sich aufgrund der wärmenden Eigenschaften sehr gut als Schal oder Mütze, während mercerisierte Baumwolle aufgrund ihrer formstabilen Eigenschaft beispielsweise ideal für Pullover ist. Anfänger sind vielleicht erst einmal mit einem günstigen Garn bedient, bevor es an die Merinowolle geht. Bei Unsicherheiten oder Fragen können die Verkäufer*innen im Fachhandel meist sehr kompetent helfen (aktuell bitte auf Online-Käufe ausweichen).

Fazit

Mann mit Bart beim Stricken

Wenn damit also sogar das Gehirn in Schwung gehalten wird, Stress gemindert und Blutdruck gesenkt werden kann, ist es sicher einen Versuch wert. Es soll manchmal sogar bei Arthritis in den Fingern helfen und die Bewegung wieder leichter machen. Zudem gilt: wer abends vor dem Fernsehr strickt, hat keine Hand zum Naschen frei.

Stricken ist noch dazu nicht nur etwas für Frauen, es gibt auch junge Männer, die ihre so beliebten Mützen selber stricken. Warum sollten es nicht auch nicht mehr ganz so junge Männer einmal versuchen und an der Nadel hängen?

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