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Geburtshilfe im Südsudan: Hoffnung auf Zukunft

Neugeborenes Kind

"Als Hebamme möchte ich das Leben von Müttern und ihren Babys schützen. Wenn ein Baby gesund geboren wird, bin ich glücklich," sagt Majok Pnoch, der für Ärzte ohne Grenzen auf einer Geburtsstation im Südsudan arbeitet. "Für die Neugeborenen wünsche ich mir, dass sie eine Zukunft haben." Doch dies ist in seiner Heimat nicht selbstverständlich.

Der Südsudan ist vom Bürgerkrieg gezeichnet. Bewaffnete Gruppen kämpfen um die Macht und hinterlassen verbrannte Dörfer und Felder. Millionen Menschen mussten fliehen und zurücklassen, was ihnen Schutz und Hoffnung bot. Medizinische Hilfe gibt es kaum. Ärzte ohne Grenzen betreibt 19 Projekte im Land, darunter auch eine Klinik mit 80 Betten in Lankien. Dort rettet Majok Pnoch gemeinsam mit seinen Kolleg*innen tagtäglich das Leben vieler Patient*innen. Rund 60 Geburten begleitet das Team auf der Geburtsstation jeden Monat.

Kinder sicher zur Welt bringen

Jedes zehnte Kind im Südsudan wird nicht einmal fünf Jahre alt. Auch die Müttersterblichkeit im Land ist eine der höchsten weltweit. Deshalb entschied sich Majok Pnoch, selbst Vater von sieben Kindern, Hebamme zu werden, auch wenn das als Mann eher ungewöhnlich ist:

"Ich liebe es Hebamme zu sein und Frauen zu ermutigen, in die Klinik zu kommen und ihr Kind hier sicher zur Welt zu bringen. Wenn sie groß sind, werden manche vielleicht wie ich für Ärzte ohne Grenzen arbeiten," sagt er voller Stolz und Zuversicht.

An manchen Tagen helfen Pnoch und seine Kolleg*innen vier oder fünf Kindern auf die Welt. Kommt es bei einer Geburt zu Komplikationen ist er froh darüber, gemeinsam mit den Ärzt*innen schnell helfen zu können und so Mutter und Kind zu retten. Rund 43.300 Mitarbeiter*innen von Ärzte ohne Grenzen helfen weltweit Millionen Menschen, die dringend medizinische Hilfe brauchen. Die meisten von ihnen sind wie Majok Pnoch in ihrer Heimat im Einsatz und retten dort Leben.

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