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Besuch im Europaparlament in Strassburg


Frau Ursula Kuri,
Leiterin des Bildungswerkes
der Pfarrei St. Blasius in Freiburg
und Stadträtin in Freiburg,
hatte zu einer Fahrt nach Strassburg ins Europaparlament eingeladen.

Um 8:30 morgens fuhren wir mit dem gecharterten Bus von Freiburg in Richtung Strassburg. Auf der Fahrt erzählte uns Frau Kuri schon einiges über das Europaparlament.

Das Parlament hat 732 Abgeordnete. Nach der Europäischen Verfassung darf ihre Zahl auf höchstens 750 ansteigen.

Die Abgeordneten werden alle fünf Jahre in allgemeinen und direkten Wahlen gewählt. Dies geschieht entweder auf regionaler Ebene oder auf nationaler Ebene oder nach dem gemischten System (Deutschland)

Eine Reihe von demokratischen Regeln sind allen Ländern gemeinsam: die wichtigsten sind das Wahlrecht mit 18 Jahren, die Gleichheit von Männern und Frauen sowie das Wahlgeheimnis.
Seit dem Maastrichter Vertrag können alle Bürgerinnen und Bürger eines Mitgliedstaates der Europäischen Union im Wohnsitz wählen und gewählt werden.
Der Anteil der Frauen im Parlament beträgt 30,2 %.
Momentan spricht man in 20 verschiedenen Sprachen.
Alle waren ein wenig aufgeregt, als wir in Strassburg ankamen und der Bus vor dem Parlament vorfuhr. Staunend standen wir dann im Innenhof des Parlaments und warteten auf die Dinge, die da kommen sollten.

Frau Kuri begab sich an die Pforte, um uns anzumelden.

Wir mussten noch etwas warten, denn wir waren nicht die Einzigen, die an diesem Tag das Parlament besuchten.
Plötzlich gesellte sich eine fröhlich lachende junge Frau zu uns und wurde uns von Frau Kuri als Frau von Metternich vorgestellt.
Frau von Metternich ist eine Mitarbeiterin von Herrn von Wogau (unserem Abgeordneten)
Sie hatte die Aufgabe, uns durch das Parlament zu führen.
Zuerst geleitete sie uns bis zu einer Schleuse, bei der Taschen und Mäntel durchleuchtet wurden. Sicherheit ist wichtig im Parlament.
An der Garderobe legten wir unsere Mäntel ab und auf dem Weg zum Plenarsaal erklärte uns die freundliche Frau von Metternich alles über den Ablauf der Plenartagungen:
Die Europaabgeordneten tagen eine Woche im Monat in Strassburg (Plenartagung). Zusätzlich finden zweitägige Plenartagungen in Brüssel statt.
Das Generalsekretariat hat seinen Sitz in Luxemburg.
Zwei Wochen pro Monat tagen die parlamentarischen Ausschüsse in Brüssel. Die verbleibende Woche ist den Fraktionssitzungen vorbehalten.
Gross war das Erstaunen, als wir auf der Galerie des Plenarsaals Platz nehmen durften.
Unter uns tagten die Parlamentarier und gaben ihre Meinungen zum augenblicklichen Programmpunkt Korruption in den Entwicklungsländern kund.
Dank seiner Übersetzer und Dolmetscher arbeitet das Europaparlament in allen Amtssprachen.
Die grosse Mehrheit der Abgeordneten gehört einer Fraktion an.
Zurzeit sind im Parlament sieben Fraktionen vertreten.
Die meisten Fraktionen sind an europaweit agierende politische Parteien gebunden. Die Fraktionen spielen auch eine wichtige Rolle bei der Festlegung der Tagesordnung der Plenarsitzungen.
Nach einer Stunde hochinteressanten Zuhörens im Plenarsaal erwartete uns Herr von Wogau zu einem gemeinsamen Photo. Er hatte es eilig, weil er zu einer Abstimmung kommen musste.
Nach der Abstimmung nahm er sich aber noch einmal Zeit für uns.
Wir wurden in einen kleinen Seminarraum geführt und hatten die Möglichkeit,
Herrn von Wogau Fragen zu stellen, die er uns bereitwillig beantwortete.
Frau Kuri bedankte sich bei ihm und bei Frau von Metternich und überreichte beiden zum Dank eine „gute“ Flasche aus dem Badener Ländle.

Hier könnt Ihr viele Fotos von diesem schönen Tag betrachten

Nach dem Verlassen des Parlaments begrüsste uns die Stadtführerin Frau Vogt (aus Offenburg) und führte uns im Bus durch Strassburg.

Das Nächstliegende war der Besuch eines sehr hübschen, typisch elsässischen Lokals, um den Hunger zu stillen.
Frau Kuri hatte das Essen für alle reserviert.

Als Aperitif wurde ein Elsässer Gewürztraminer kredenzt.
Das Menü bestand aus Quiche Lorraine, Kassler im Brotteig, Kartoffel- und grüner Salat. Zum Dessert gab es Eis.

Der Bummel unter Führung von Frau Vogt zum Münster,
durch die Altstadt und Petit France beendete einen wunderschönen, sonnigen Tag mit vielen interessanten Erlebnissen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Kuri und versprechen, dass wir bestimmt wieder einmal mit ihr einen Ausflug unternehmen werden.
Auch dem Busfahrer, Herrn Fehrenbach sei für die sichere und schöne Busfahrt nach Strassburg und zurück gedankt.

Allen unseren Feierabend-Freunden empfehlen wir den Besuch des Europa-Parlaments.
Besucher sind willkommen und der Besuch trägt zum Verständnis der Funktionsweise des Europäischen Parlaments bei.
Die Anmeldezeit beträgt zur Zeit etwa ½ Jahr.

Autor: ehemaliges Mitglied

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