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Für unsere Feierabendgruppe hatten wir heute einen Termin mit Herrn Frank Schlosser von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Herr Schlosser will möglichst viele Menschen unseres Lebensalters darüber aufklären, wie sie den kleinen und größeren Fallen in unserem Alltag ausweichen können.

Vereinbart hatte diesen Beratungsvortrag unsere Waldy66/Waltraud. In einem größeren Rahmen hatte sie den Vortrag von Herr Schlosser bereits erlebt, fand ihn ausgezeichnet und wollte ihre Feierabend-Freunde auch davon profitieren lassen. Das ist ihr gelungen, danke!

Fällt Euch auf, was an dem heutigen Bericht anders ist als sonst?? Bestimmt merkt Ihr sofort, daß die vielen Fotos fehlen, die unsere Berichte sonst "lebendig" machen und den Text immer so gut ergänzen.. Es ist so, dass bei dem interessanten Vortrag von Herrn Schlossser doch glatt vergessen wurde, ein paar Aufnahmen zu machen. Nachher war es zu spät!

Nun, wir waren 20 Personen, die sich im Vortragsraum im Polizeigebäude um den großen Tisch versammelten und Herrn Schlosssers Vortrag lauschten:

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen, ob jung oder alt, ein großer Schock und führt häufig zur Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls.

Wir müssen uns angewöhnen, Wertsachen zu Hause nicht offen herumliegen zu lassen. Besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen, Gold oder Schmuck, der nur selten gebraucht wird, sind am sichersten bei unserem Geldinstitut im Schließfach aufgehoben. Wertgegenstände, die im Hause bleiben sollen, sollten nicht in einer Kassette, sondern in einem Wertbehältnis (Tresor) aufbewahrt werden, das versteckt eingebaut und fest verankert wird. Die wichtigsten Daten sollen in eine Wertgegenstandsliste eingetragen werden, die sicher vewahrt wird. Farbfotos von den Gegenständen machen!

Jederzeit aufmerksam sein:
Einbrecher oder Trickbetrüger können uns auffallen, wenn wir Augen und Ohren offen halten.
z.B. Fremde läuten im Haus bei mehreren Wohnungen, streifen auf dem Nachbargrundstück umher - vielleicht wollen Straftäter feststellen, ob jemand zu Hause ist.

Nachbarschaftshilfe selbst organisieren:
Eine gute Nachbarschaftshilfe kann ganz einfach funktionieren.
z.B. untereinander Rufnummern, telefonische Erreichbarkeit, vielleicht auch genaue Anschriften während der Abwesenheit austauschen.

Kontrolle schafft Sicherheit:
Wer wichtige Punkte beachtet, kann sich viel Ärger ersparen.
z.B. in einem Mehrfamilienhaus auch tagsüber den Hauseingang geschlossen halten. Prüfen, wer ins Haus will, bevor man öffnet.
Ein wichtiger Hinweis: Auch wenn man Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verläßt, darf man die Tür nicht nur ins Schloss ziehen, sondern muß sie immer zweifach abschließen!
Darauf besteht die Versicherung.

Gezielt reagieren:
Bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polzei über den Notruf 110 alamieren.
Die Polizei kommt lieber zweimal zu oft als einmal zu spät!

Vorsicht, wenn Fremde läuten: Hilfsbereitschaft an der Wohnungstür zahlt sich nicht aus.

Falscher Polizist oder echter Betrüger? Auf jeden Fall den Ausweis verlangen! Keine Fremden in die Wohnung lassen!

Vorsicht! Falscher "Enkel"! (Davon haben wir schon so oft gehört, aber anscheinend haben die falschen "Enkel" immer wieder Erfolg mit ihren Masche.)

Haustürgeschäfte? Was man an der Haustür schnell mal unterschreibt, kann sich als komplizierter Vertrag mit Haken und Ösen entpuppen!

Gefahren lauern für Senioren auch im Internet. Denn längst haben Kriminelle den Online-Handel für ihre betrügerischen Machenschaften entdeckt - zum Beispiel beim Medikamentenhandel. Unter www.pharmnet-bund.de sind zugelasssene Arzneimittel in einem Arzneimittelinformationssystem recherchierbar.

Taschendiebe lieben Menschenmengen und dichtes Gedränge!
Taschendiebe arbeiten mit vielen Tricks. Vielleicht ist der eine oder andere von uns schon einmal darauf reingefallen?

In knapp zwei Stunden wurden wir von Herrn Schlosser bestens informiert. Nur wer gut informiert ist, kann auf alle Eventualitäten vorbereitet sein!

Waldy bedankte sich bei Herrn Schlosser in unserem Namen mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Ein kräftiger Applaus von uns allen, und mit einigen Broschüren zum Thema ausgestattet verabschiedeten wir uns. Einige wollten nach Hause, die anderen entschlossen sich, den Nachmittag bei Kaffee und und Kuchen (oder Eis) im Altstadt-Café ausklingen zu lassen.

Bericht: Helga /Tinsky

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