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Besuch bei der Po-pikone


Ihr wisst nicht, was eine Po-pikone ist? Dann müsst Ihr, so wie es 11 FA’ler am Dienstag, den 19.5. getan haben, die sehr informativen Wandtexte in der aktuellen Ausstellung der Kunsthalle Messmer lesen. Ein vermutlich eigenmächtig handelndes Computerprogramm hat aus der Beschreibung des Künstlers Andy Warhol, der dort als Popikone bezeichnet wird, durch eine eigenwillige Trennung diese neue Wortschöpfung kreiert.

Und so beginnen wir die Beschäftigung mit der Ausstellung „Warhol – King of Pop Art“ die die messmer foundation in Riegel zu ihrem zehnjährigen Jubiläum präsentiert, gleich mit einem Lächeln im Gesicht.

Wie viele interessante Ausstellungen haben die Feierabend-Freunde und Freundinnen im Laufe dieser Jahre in Riegel schon sehen können: Marc Chagall, Victor Vasarely, Salvador Dali, Friedensreich Hundertwasser und Ernst Fuchs, zuletzt den aserbaidschanischen Künstler Arif Aziz. Um nur einige wenige aus den 10 Jahren zu nennen.

Andy Warhol in Riegel
Poster am Museum

Ihr bislang größter und (versicherungstechnisch) teuerster Ausstellungscoup (Zitat Badische Zeitung vom 9.5.2015) ist diese Jubiläumsausstellung. 80 bedeutende Werke des US-Künstlers Andy Warhol zeigen exemplarisch seinen künstlerischen Werdegang.

Seine starke und nachhaltige Wirkung auf die moderne Kunst ist unumstritten. Als Maler, Grafiker, Filmregisseur, Objekt- und Aktionskünstler war und ist er in der Kunstszene präsent.

Andy Warhol in Riegel
Marilyn Monroe in einem kleinen Fenster

Der Ausstellungsrundgang beginnt mit wenig bekannten Zeichnungen aus den 1950er Jahren, für deren Vervielfältigung der Künstler die Blotted-Line-Technik erfunden hat.

Vier der berühmten Siebdruck-Serien sind nahezu komplett zu sehen. Die 2. Serie der „Campbell’s Soup Cans“ mit 10 unterschiedlichen Dosendarstellungen, die Mao Porträts und, als besonderes Highlight, die zehnteilige Marilyn Monroe Serie. In jeder Farbgebung hat das Porträt einen anderen Charakter, basiert aber auf ein und demselben Pressefoto. Die vierte Siebdruckserie aus den 1960er Jahren zeigt Varianten der dekorativen „Flowers“.

Mit der Arbeit „Flash“ setzt sich der Künstler mit dem Attentat auf John F. Kennedy auseinander, kombiniert seine Siebdrucke mit schriftlichen Dokumenten. Entwürfe für Schallplattencover verweisen auf seine Anfänge als Werbegrafiker.

Mit ausführlichen schriftlichen Erläuterungen und einem detailreichen Lebenslauf informieren die Ausstellungsmacher wirklich umfassend.

Liebe Leser dieses kleinen Berichtes von unserem Ausstellungsbesuch: wenn Ihr jetzt erwartet ich würde Euch eine Künstlerbiographie präsentieren ..... Aber nein, ich will Euch alle nur neugierig machen. Die Ausstellung ist noch bis zum 13. September zu sehen. Auf geht’s, selber schauen, selber lesen!

Andy Warhol in Riegel
Es schmeckte allen im Restaurant KOPF
Andy Warhol in Riegel
... auch beim Nachbarn sieht es gut aus!

Muss besonders betont werden, dass sich nach dem Museumsbesuch ein fröhliches, gemütliches Essen im Gasthaus Kopf in Riegel anschloss? Vertrauter Standard und immer wieder schön. So viele gute Gespräche ergeben sich bei diesen Gelegenheiten.

So oft wir jetzt auch schon in der Kunsthalle Messmer zu Gast waren, ein Besuch lohnt immer wieder.

Andy Warhol in Riegel
Rechts vorne: die Autorin dieses Berichts!

Bericht: Barbara (sternwald)

Fotos: Margit (anmargi)

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