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Trotz wolkenverhangenem Himmel ließen es sich 24 FAler, die, je nach Möglichkeit, mit Zug, Bus, Auto oder Fahrrad angereist waren, nicht nehmen, die von Trudel vorgeschlagene und organisierte Wanderung vom Bahnhof Ihringen zum Martinshof zu machen.

Ihringen ist die Stadt, die deutschlandweit die höchste Sonnenscheindauer und die höchste durchschnittliche Temperatur hat. Hier stand auch die bislang älteste nachgewiesene Siedlung des Kaiserstuhls, „Uringa“, datiert auf das Jahr 962 (aus Bruckmanns Radführer). Besonders sehenswert sind in Ihringen die großen runden Toreinfahrten der Bauern- und Winzerhöfe, die zu den meist mit viel Blumen geschmückten Innenhöfen führen.

Als wir am Treffpunkt Bahnhof Ihringen vollzählig waren, marschierten wir Richtung Weinberge. Unterwegs stellte sich heraus, dass keiner mehr so richtig wusste, wo eigentlich unser Wanderziel liegt. So mutete unsere Wanderung sich streckenweise eher wie eine Schatzsuche an. Das tat aber unserem Interesse an den geologischen und botanischen Besonderheiten, die der Kaiserstuhl aufzuweisen, hat überhaupt keinen Abbruch.

Das vulkanische Urgestein, aus dem der Kaiserstuhl besteht, ist mit einer durchschnittlich 30 m dicken Lößschicht überdeckt. Diese Lößschicht hat sich durch Erosion aber auch durch menschliches Eingreifen im Laufe der Zeit stetig verändert. Dies hatte zur Folge, dass unter anderem auch die für den Kaiserstuhl typischen Hohlwege entstanden sind. An den Böschungen dieser Hohlwege hat sich nach und nach eine ganz spezielle Flora angesiedelt, die unsere Fotografen reizten, das eine oder andere Blümchen zu fotografieren.

Das Wichtigste für die Winzer aber ist, dass sich der Lößboden besonders gut für den Anbau von Weinreben eignet, was ja die besonders gute Weinqualität und die hohen Erträge belegen.

Auf unserer Wanderung begegneten uns laufend Fahrzeuge, hoch beladen mit Tonnen voller blauen Weintrauben.

In den Reben waren die Winzerfamilien fleißig mit „Herbsten“, wie die Kaiserstühler die Weinlese nennen, beschäftigt.

In dem Gebiet das wir durchwandert haben, wird, so hat man uns gesagt, überwiegend die blaue Spätburgundertraube angebaut, die zur Zeit gerade geerntet wird.

Auf wundersame Weise haben wir unseren Schatz, sprich den Martinshof, doch noch gefunden, wo einige von der Gruppe, die zum Martinshof gefahren waren, bei neuem Wein schon auf uns warteten.

Der Martinshof ist eine urige, rustikale Wirtschaft. Es gibt ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken.

Bei deftigem Essen und neuem Wein verbunden mit angeregter Unterhaltung, erholten wir uns von der Wanderung.

Schnell waren zwei gesellige Stunden vergangen, und wir mussten wieder den Rückweg antreten.

Die Wanderung war wieder eine schöne, gelungene Veranstaltung.

Liebe Trudel, herzlichen Dank.

Bericht: Herklau
Fotos Winja - Trudel

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