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Naturschutzgebiet „Feldberg“ – eine Idylle?

Zum „harten Kern“ der Feierabendgruppe Freiburg gehört S i g g i .
Siggi oder www.king-siggi.de aus Säckingen, jung gebliebener Abenteurer, wie es in seiner Visitenkarte heißt.

Siggi erfreut uns mit Berichten aus seinem Leben und Erleben, erzählt uns vor allem von seinen vielen Wanderungen im Schwarzwald, insbesondere liebt er das Feldberg-Gebiet, in dem er Weg und Steg kennt.

Feldberg 2
die ersten Mitwanderer sind schon mit dem
Auto angekommen und warten auf die Busfahrer
Feldberg 3
Da ist der Bus und die fröhlichen Wanderer kommen an
Feldberg 4
Tanteklara und Goldkettchen kommen
mit hurtigen Schritten zu den Wartenden
Feldberg 5
Zuerst folgt noch die fröhliche Begrüssung aller

Längst schon hatte er uns eine gemeinsame Tour unter seiner Leitung versprochen, nur vernahmen wir danach nichts Konkretes mehr. Schließlich meldete er seinen Wandervorschlag „Feldberg“ bei Trudel an; die denkt aber:

„Siggi soll seine
Einladung mal schön selbst unter Veranstaltungen einsetzen!“ Das schafft der Siggi dann auch bestens,

denn er gilt bei uns doch mit Recht als der schnellste Quiz-Rater und überhaupt nicht
als „Schlafmütze“, wie in einer Fundstelle bei Feierabend verleumderischerweise über ihn zu lesen ist:
kingsiggi Männliches Mitglied Super-Mitglied Schlafmütze Status: Offline Meine Regionalgruppe(n): ... kingsiggi hat noch keinen Eintrag hinterlassen. .

Im Nu haben sich 22 Teilnehmer für den „Feldberg“ angemeldet, und sternförmig per PKW bzw. Bahn und Bus treffen zweiundzwanzig Zweibeiner und zwei Vierbeiner an der Talstation zur „Seebuck“-Kabinenbahn ein.

Die FA-Freunde, die Bahn und Bus benutzten, beklagen Ihre Zufahrt im Bus als eine Fahrt in der „Sardinenbüchse“, wobei sie kaum den großen Zeh bewegen konnten

Feldberg 11
Blick auf den Feldsee

– und zu allem Ungemach auch noch der Busfahrer erklärte, das sei noch gar nichts gegen den Winterbetrieb, wo noch alle Skier hinzukämen!

Ich hole Trudel in Hofsgrund per PKW ab, wir genießen eine schöne und beschauliche Fahrt über Todtnau bei strahlend blauem Himmel und umgeben von der Farbenpracht des Schwarzwald-Sommers.

Am Abend vorher flunkert Herr Kachelmann etwas von drohenden „Bodenfrösten“, tatsächlich hat es am Morgen unseres Wandertags auf dem Feldberg nur 5 und in Freiburg 7 Plusgrade.

Beim Kaufmann auf dem Feldberg („bei mir gibt es nichts, was es nicht gibt“) erstehen Trudel und ich etwas Proviant, weil wir an der Todtnauer Hütte „im Freien“ unserer kärgliches Mahl abhalten und nicht an der bestellten Tafel drinnen vespern wollen -

Feldberg 15
typische Erosionen am Feldberg

ziviler Ungehorsam also! Ich nehme noch schnell Dextro-Energeen mit, nicht ahnend, dass dieser Kraftquell einen unserer Senioren wieder „zum Leben erwecken“ sollte! ...............Aber davon später.

Auf dem riesigen Parkplatz am Seebuck erwartet uns Siggi, wandermässig „bis an die Zähne bewaffnet“ begrüßt er die Truppe und gibt die Marschroute aus.

Als „Eskorte“ und zur Rettung etwaiger Pflegefälle begleiten uns Storchenmann Hans, Fritzipfoten und Waldi,

die jedoch ganz bequem per PKW hinauf zur Todtnauer Hütte fahren, um uns – die echte Wandergruppe – zu empfangen. Anneli und „Oli“ wandern mit.

Wie von Siggi programmiert, begeben wir uns in die lange Schlange Gleichgesinnter, die in den Sechser-Kabinen hinaufzugondeln gedenken.
Drei ganz zünftige Wanderinnen und „Lea“ steigen über den Seebuck auf.

Erstmals nach fast 25 Jahren besuche ich wieder den Feldberg und bin wirklich sehr erstaunt über die Entwicklung, die sich in dieser Zeit dort vollzogen hat.

Es ist hochsommerlicher Ferienbetrieb, wandern ist „in“ wie nie zuvor, und wir befinden uns in der Feldbergregion in einem in vieler Beziehung einzigartigen Naturschutzgebiet.

Feldberg 8
Ziel oben erreicht -
jetzt beginnt die Wanderung


Dem entsprechenden Ansturm von Besuchern haben Parkplätze, Lifte und Bergbahnen, Hotels und Gastronomie in extremem Ausmaß Rechnung getragen.

So ziehen sich Besucherscharen wie Lemminge über die verbreiterten Wanderwege, die Natur ist weiträumig eingezäunt und wird vom sogenannten „Feldberg-Ranger“ bewacht


Trotz allem: Wir konzentrieren uns auf das Naturerlebnis und genießen die herrliche Aussicht von der Bergstation „Bismarckturm“, und wir wissen, dass es abseits der hier viel begangenen Wege noch unendlich viele ruhige Pfade im Schwarzwald gibt.

Auch hier im Naturschutzgebiet Feldberg finden geführte Ranger-Wanderungen statt, „fern der touristischen Rummelplätze“, wie es im Angebot des „Naturschutzzentrums Südschwarzwald“ im Haus der Natur beim Feldberger Hof heißt.

Auf einem Teilstück des Westwegs wandern wir übers „Grüble“ mit Blick zum „Baldenweger Buck“, an der Wächtenkante oberhalb des „Zastler Lochs“, am Feldberggipfel (1493 m) und der Wetterwarte vorbei.

Der tiefe Blick von der Wächtenkante hinunter zur „Zastler Hütte“ ist besonders schön und lässt die mächtigen Schneelawinen ahnen, die hier abgehen können.

Wir haben heute das Glück, eine reiche Sommerflora zu sehen.

Die Aufnahmen zeigen besser, als ich es je beschreiben könnte, ihre Vielfalt.
Interessant dazu ist dieser Auszug aus dem Buch „Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Freiburg“:

„Am Feldberg gedeiht eine ganz außergewöhnliche Pflanzenwelt. Das Zusammenwirken von Klima, Gesteinen, Boden und Landschaftsgeschichte ließ eine einzigartige Flora entstehen, die in ihrer Zusammensetzung weder aus dem übrigen Schwarzwald noch aus anderen Mittelgebirgen oder aus den Alpen bekannt ist. Hier wachsen neben den Pflanzenarten der oberen Bergstufe (hochmontane Pflanzen) auch viele Arten, die außerhalb der Hochlagen der Alpen nur am Feldberg vorkommen und daher „Alpenpflanzen“ genannt werden.“..............................„Nur auf den höchsten Schwarzwaldgipfeln konnten die Alpenpflanzen bis heute als ´Eiszeitrelikte´ überdauern.“

Im Verlauf der Wanderung hat sich unsere muntere Truppe zerstreut.
Unser Vesper-Ziel ist die „Todtnauer Hütte“ – da würden wir dann schnell alle wieder beisammen sein! Denkste .........!

Auf der ansteigenden Wegstrecke zum Feldberg hinauf gerät der tapfere Aali in Bergnot; seine Mitwanderer sind zu flott marschiert!

Einige von der schnellen Truppe hat´s mit Macht ins Wirtshaus gezogen.
Da, wo diese große Schritte machen, machen wir drei Hinterbliebenen doppelt so viele kleine, haben aber doppelt so lange den Genuss an der schönen Aussicht zum Schauinsland, ins Rheintal und zu den Vogesen.

Aali wird etwas wackelig auf den Beinen und bedarf der Hilfe unserer stützenden Arme und eines Dopings.


Nun kommt das Dextro-Energeen zum Einsatz und wird ihm mit einigen Schlucken Zitronen-Honig-Tee und Magnesium-Mineralwasser eingeflößt. Die Wirkung ist überwältigend:
„Du, Marijo, schau einmal da hinauf zu der kleinen Hütte – da würde ich gerne mit Dir übernachten!“

Na bravo!!! Eine Wunderheilung!!! Aali ist zu neuem Leben erwacht!!
(Das genaue Rezept der Mixtur zu meinem Lebenselixier verrate ich Euch, liebe Senioren, sehr gerne!)

Feldberg 38
sagt marijo etwa "ja dazu" ???

Uns drei Versprengte erwarten die Freunde in der „Todtnauer Hütte“ beim Essenfassen! Es geht dort bei den Pächtern von „driem-rieber“ streng zu:

Essen und Trinken wird nach dem Schlangestehen (schon wieder!) an der Theke ausgesucht und bezahlt,

die Gäste erhalten eine Nummer und werden am Tisch bedient, alle sind satt und zufrieden,

und wie gewohnt ist die FA-Wandertruppe gut gelaunt und zu allen Spässchen aufgelegt.

Auf dem einstündigen, fast ebenen Weg von der Hütte zum Feldberger Hof begeistert uns eine fantastische Aussicht auf den südlichen Schwarzwald und den Schweizer Jura – dahinter versteckt sich heute die Alpenkette.

Der Weg wird wieder wunderbar eingerahmt von der einzig schönen Feldbergflora. Darüber strahlt eine blau-weiße Himmelslandschaft,

und in der Ferne am Fahler Loch sieht man eine Schafherde wie kleine helle Punkte auf der Bergweide. Das sind Bilder, wie sie sich Trudel immer wünscht!

Ich bin gespannt auf ihre Ausbeute, zumal Peter seinen „Senf“ dazu gibt.

Ganz in der Nähe des Feldberger Hofs ist eine Art Botanischer Garten mit Blumenbeeten und Ruhebänken angelegt.


Hier ist die im Feldberggebiet vorkommende Flora erklärt und namentlich beschildert. Kompliment!

Im diskolauten „Hasenstall“ neben der Talstation versammelt sich die Runde schließlich zum letzten Hock und Abschiednehmen.

Siggi zeigt keinerlei Stresssymptome, also hat er seinen Einsatz für FA-Freiburg gut verkraftet.

Er drückt mir (Protest zwecklos!) diesen Bericht auf und erwartet ihn „möglichst bald, damit ich meiner Frau berichten kann, wo ich war“ (das weiß ich aber g´rad nicht genau, denn ich verlor ihn lange aus den Augen).

Danke herzlich für Deine Mühen, lieber Siggi; es war ein interessanter, erlebnisreicher und sehr schöner, unvergesslicher Wandertag!

Auf der Heimfahrt lassen Trudel, Fritzipfoten und ich den Tag ausklingen mit einem Besuch in Todtnau bei Kaffee und einer saftiger Zwetschgenwähe im Café Ropertz am Rathaus.

Wir freuen uns über das gepflegte Innenstädtchen mit seinem reichen Blumenschmuck.

Trudel schmiedet sogleich neue Pläne für den nächsten FA-Ausflug mit Museum und Besichtigung der Bürstenfabrik Zahoransky in Todtnau.
Ja – und Fritzipfoten wird ein Rätsel aufgeben: „Wann und wo wurde die erste Dauerwelle erfunden?“

Feldberg 59
die köstliche "Faller-Marmelade" in Fülle

Nun reicht´s mir aber!
Meine zwei unternehmungslustigen Begleiterinnen möchten uns wohl noch auf der Coaster-Rodelbahn das Hasenhorn (1.058) hinabrutschen lassen!!

In Hofsgrund begrüßt uns „Hedwig“ vor ihrem reizenden Knusperhäuschen. Sie liebt Tiere und Blumen und hat eine Menge davon, wie man sieht.

Text von Johanne

Autor: marijo

Bilder von Anneli, Trudel

Autor: trudel

Autor: ehemaliges Mitglied

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